Schon kleine Änderungen deiner (Ess-)Gewohnheiten können viel bewirken. Hier bekommst du 7 praktikable Tipps mit denen du überflüssige Pfunde verlieren und fitter werden kannst.

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von Tabitha

Endlich kommt der Sommer in die Gänge und wenn wir schon in wenigen Wochen am Strand liegen wollen oder uns im Lieblingssommeroutfit wohlfühlen möchten, dann wird es jetzt höchste Zeit, den Körper dafür fit zu machen. Natürlich kann man den optimalen Körper nicht mal eben so herbei zaubern – am sinnvollsten ist eine langfristige und gesunde Lebens- und Ernährungsumstellung. Doch mit den folgenden Tipps kannst du sowohl deinen Körper tunen als auch etwas Gutes für deine Gesundheit tun. Im Idealfall solltest du das „Programm“ 30 Tage durchziehen, denn so lange dauert es mindestens, Gewohnheiten zu ändern. Dabei gilt es, 6 Tage lang durchhalten, am siebten Tag kannst du dir eine Auszeit nehmen und den Tag frei gestalten, ganz so wie du es willst. Es handelt sich hierbei um Vorschläge, die du auch nur zum Teil umsetzen oder als Anreiz nehmen kannst, wenn dir die gesamte Palette zu schwer fällt.

1. Statt Weizenmehl und Hartweizengries gibt es „Alternativgetreide“

Versuche ab jetzt eiweißreiche und gesunde Energielieferanten zu essen. Statt Brötchen aus Weizen und Roggenmehl sollten nun Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen oder Wildreis auf dem Speiseplan stehen. Es gibt super leckere Rezepte und du wirst staunen, wie gut so ein Hirsesalat mit Tomaten und Feta im Sommer schmeckt!

2. Stoffwechsel ankurbeln mit einem 10 Minuten Kombi-Training

Dass Intervalltraining besonders effektiv gegen überflüssige Pfunde ist, ist shon länger bekannt. Diesen Effekt sollten wir, wenn möglich, sowohl morgens direkt nach dem Aufstehen als auch nach der Arbeit nutzen. Wenn du meinst, keine 20 Minuten Zeit am Tag zu haben, dann gewöhne dir zumindest die 10 Minuten pro Tag an. Du kannst in der Wohnung oder draußen das Training durchführen, allerdings ist frische Luft super, um das Immunsystem zu aktivieren und gut gelaunt in den Tag zu starten. Du kannst die Einheiten so gestalten, dass deine „Schwachstellen“ in Angriff genommen werden – dabei wechselt sich ein kurzes Intervalltraining mit einer „Halteübung“ bzw. einer „Kraftübung“ ab.

Trainings-Beispiel: „Bauchspeck muss weg“Training13

  • Warm-Up: 2 Minuten locker laufen oder Seilspringen
  • Aktivierung: 30 Sekunden locker laufen, 20 Sekunden schnell laufen, 10 Sekunden sprinten (kann man auch im Wohnzimmer auf einer Matte auf der Stelle machen)
  • Bauchübung: 15 Sit-Ups – 5 langsame, 5 schnelle, dann wieder 5 langsame
  • Aktivierung: 30 Sekunden locker laufen, 20 Sekunden schnell, 10 Sekunden sprinten
  • Bauchübung: 30 Sekunden Unterarmstütz (Ambitionierte machen diese Übung 60 Sekunden lang. Wichtig ist: Körperspannung halten, das eigene Gewicht liegt auf den schulterbreit aufgestellten Füßen und Unterarmen.)
  • Aktivierung: 30 Sekunden locker laufen, 20 Sekunden schnell laufen, 10 Sekunden sprinten
  • Bauch-Übung: 10 Sit-Ups und 10 Sekunden Unterarmstütz im Wechsel (Versuche, diese Übung 2-3 mal zu wiederholen.)

Gut gemacht! Du kannst dieses Training auch verlängern – ganz wie deine Zeit es zulässt. Danach 30-60 Sekunden kalt duschen, dann geht es gut gelaunt in den neuen Tag!

 3. Raffiniertes meiden

Haushaltszucker sowie Süßigkeiten werden ab jetzt an Wochentagen ganz gestrichen. Das raffinierte Speisesalz solltest du mit Meersalz oder Steinsalz ersetzen. Statt mit Zucker mit Stevia, Xucker oder Kokosblütenzucker süßen.

4. Wasser(hin)stellen und KauersatzGewürze

Stell dir eine Karaffe mit Wasser, Zitronen oder Grapefruitscheiben und ein paar Beeren auf den Schreibtisch/an den Arbeitsplatz und trinke erst mal ein Glas, wenn der Hunger kommt. Außerdem hilft es, frische Gewürze wie Basilikum oder Minzblätter parat zu haben und darauf herum zu kauen – .

 5. Powerfood nutzen und Industriefutter weglassen

Heutzutage essen die meisten Menschen mehr industrielle Nahrung als echte Lebensmittel. Fertigprodukte sind aber weder gesund noch machen sie nachhaltig satt. Aromen, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Emulgatoren sorgen für mehr Haltbarkeit und lassen die Produkte optisch ansehnlicher werden, sind aber billig und vitalstoffarm. Antioxidationsmittel und Konservierungsstoffe können Allergien verstärken und den Blutzucker- und Cholesterinspiegel negativ beeinflussen. Daher gilt es nun, Fertigprodukte zu meiden und lieber natürlich zu essen. So genannte „Powerfoods“ wie Chiasamen, Hanfnüsse, Leinsamen und Lucuma sollten wir vermehrt in die Mahlzeiten einbauen.

6. Zettelwirtschaft und Suppenkasper: Ein Tagesplan

Stelle dir für den nächsten Tag auf einem Zettel 3 Mahlzeiten für den Tag zusammen, eine davon sollte nur aus Salat mit Nüssen, Käse oder Ei bestehen. Halte dich an deinen Plan. Zwischenmahlzeiten gibt es nicht. Beginne die 3 Mahlzeiten immer mit einer Suppe, einem Salat oder einem Ingwer-Tee – dann bist du mit wenig Kalorien recht schnell satt und kannst die Hauptmahlzeit klein gestalten oder ganz weglassen. Abends bitte kein Obst essen wegen des enthaltenen Zuckers und der langen Verdauungszeit.

7. Stress macht dick

Dass chronischer Stress auf Dauer dick macht und Pausen wichtig sind wissen wir – aber wir halten uns oft nicht daran. Versuche die Ruhe und Stille in der Natur zu finden und zu üben. 5 Minuten lang mal wie ein Kind im Sand zu buddeln, zu schaukeln oder einfach auf der Wiese zu sitzen und Gras zu rupfen kann helfen, den Stress zu reduzieren und so den Stoffwechsel aktiv zu halten.


Kategorien : Ernährung Fitness Gesundheit Trainingstipps


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