Schritt für Schritt zu mehr Attraktivität und Ausgeglichenheit: In unserem 7-Tage-Plan bekommst du hilfreiche Tipps für mehr Wohlbefinden, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

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Es muss nicht immer gleich eine neue Frisur oder der Besuch beim Schönheits-Doc sein. Manchmal haben auch kleine Änderungen große Wirkung. Und sie sind nicht nur fühlbar, sondern auch für unser Umfeld sichtbar! Attraktivität, Ausstrahlung und Anziehungskraft bekommt man nicht einfach so – sie sind oft das Ergebnis unserer Einstellung und Lebensführung. Wir können sie verbessern durch bewusste Entscheidungen wie wir denken und mit unserem Körper umgehen. In der kommenden Woche möchte ich dir helfen, etwas Gutes für deine „Hülle“ zu tun, damit du dich noch wohler fühlst, zufriedener bist und noch fitter und besser aussiehst. Es geht dabei um 7 verschiedene Bereiche, in denen du praktische Tipps bekommst. Du kannst jeden Tag ein Thema in Angriff nehmen, dir einfach nur etwas aus der Trick-Kiste rausnehmen und natürlich auch mal einen Tag überspringen, wenn es dir zu viel wird.

Tag 1: Schöne Haut

Besser Falten in der Haut als in der Seele.(Prof. Querulix)

Bei der Haut und den Haaren spielen die Gene eine große Rolle – aber du kannst trotzdem einiges für deine Haut tun und das Beste aus ihr machen.

  1. Kraft der Kieselsäure nutzen: Sie unterstützt die Bildung von Kollagen (das die Haut fest macht) und Elastin (hält sie elastisch). Also Dinkel, Hirse und Ackerschachtelhalm in den Speiseplan aufnehmen.
  2. Wöchentlich Peeling und Maske: Nach dem Bad eine Gesichtsmaske mit Quark, Heilerde und Kamille auftragen. 5 Min wirken lassen, dann mit lauwarmen Wasser abspülen.
  3. Brokkoli, Möhren, Kiwi, Aprikosen, Spinat, Körner und Nüsse essen. Vitamin A, C und E sind Haut-Helfer, die Zellbildung wird angekurbelt und das Bindegewebe gestrafft. Auch Meerrettich sollte regelmäßig genossen werden, er enthält Senföle die die Durchblutung fördern und desinfizierend wirken.
  4. Sonnenschutz nicht vergessen – um Alterungsprozesse aufzuhalten und Hautkrebs vorzubeugen. Also: Tagescreme mit UV-Schutz nutzen
  5. Wasser statt Limonade und Kaffee. Trinke morgens nüchtern ein Glas (laufwarmes) Wasser mit frischer Minze und einer halben Zitrone.
  6. Mehr Laufen oder Spazierengehen an der frischen Luft. Etwa 5% des Sauerstoffs nehmen wir dabei über unsere Haut auf. So wird ein Zellteilungsprozess in Gang gesetzt und die Haut wird frischer. Sonnenschutz nicht vergessen!
  7. Abends zwei Watte-Pads in Wasser oder Fencheltee tunken und dann ab damit ins Gefrierfach. Morgens auf die geschlossenen Augen legen, das wirkt erfrischend und abschwellend.
  8. Buttermilch auf den Speiseplan und in die Wanne: Sie hat einen beruhigenden und glättenden Effekt. Der hohe Anteil an Kalzium und Vitamin B12 ist förderlich. Also regelmäßig trinken und ab und zu ein Buttermilch-Bad.

Tag 2: Zufriedenheit finden

„Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.“ (Cicero)

Oft sehen wir nur an uns, was uns stört und bewerten die vermeintlichen Fehler über. Dabei gilt es: Das ändern, was man ändern kann und Gelassenheit zu entwickeln bei den Macken, die wir nicht ändern können. Verliere nicht deine Zeit mit sinnloser Selbstkritik. Vergleiche dich nicht mit Stars in Magazinen, TV und Co. Sie sehen in Echt oft nicht so gut aus, die Bilder sind das Ergebnis der Technik, nicht der Realität.

Stärke deine Stärken: Formuliere 3 Dinge die du an dir magst. Visualisiere diese Punkte und stärke sie. Wenn du dir nicht sicher bist – frage Freunde, was sie konkret an dir schön finden.

Tag 3: Sixpack – ein schöner Bauch

„Der Körper kann mehr als der Kopf ihm zutraut.“ (Unbekannt)

Ein schöner Bauch – egal bei welchem Geschlecht – sieht immer gut aus. Aber diese Körperpartie ist auch extrem wichtig für eine gute Haltung. Eine starke Bauchmuskulatur hält den Oberkörper aufrecht und mindert Hohlkreuzprobleme. Wenn du einen schönen trainierten Bauch haben möchtest, solltest du nicht immer die gleichen Übungen machen, sondern öfter neue Reize setzen. Am Besten ist ein abwechslungsreiches Programm, das du wöchentlich ein wenig änderst. Du kannst zum Beispiel die Übungen mit Tempowechseln, Halte-Übungen und mehr Wiederholungen aufpeppen.

Hier mein derzeitiges Lieblingsprogramm:

50 Sit-Ups mit Tempo-und Armwechsel (Ambitionierte können das Programm auch 2x durchführen). Versuche möglichst keine Pause zu machen. Atme bei der Aufwärtsbewegung aus.

  • 10 Sit-Ups langsam und hoch: Hände an den Kopf, Ellenbogen nach außen, Füße stehen hüftbreit auf dem Boden, Rücken liegt ganz auf, das Gesäß ist angespannt. Jetzt aus dem Bauch die Kraft nehmen und den Oberkörper in Richtung Zimmerdecke bewegen. Wichtig: die Schultern berühren nie den Boden!
  • 10 Sit-Ups kurz und schnell: Die Schultern berühren nicht den Boden.
  • 10 Sit-Ups langsam mit Ellenbogenzug: Hände vor dem Körper zusammenpressen, jetzt den Sit-Up ausführen und die Ellenbogen nah am Körper runter ziehen, bis sie kurz den Boden berühren. Jetzt wieder den Oberkörper senken und die Hände vor der Brust zusammenpressen. Die Schultern berühren nicht den Boden.Blog Bild Situps
  • 10 Sit-Ups klein und kurz mit Ellenbogenzug: Die Schultern berühren nicht den Boden, Brust hebt in Richtung Zimmerdecke
  • 10 Sit-Ups mit rechts-und links-Rotation: Abwechselnd zieht während des Sit-ups die linke Schulter zum rechten Knie, dann Seitenwechsel – die rechte Schulter zum linken Knie. Beachte: Mit dem Fuß nur kurz auf den Boden tippen.

Tag 4: Ausstrahlung durch Dankbarkeit

„Unsere Ausstrahlung ist unsere Visitenkarte“ (Kurt Haberstich)

  • Trainiere Optimismus – versuche in allem was dich stört auch eine Chance zu sehen
  • Aufrecht gehen, Schultern runter, Augen auf. Sei achtsam für dein Umfeld
  • Mach heute mindestens einer Person ein ehrlich gemeintes Kompliment
  • Lachen ist gesund – schau dir ein lustiges Bild oder Video in der Pause an
  • Übe Dankbarkeit in kleinen Dingen – gib morgens 4 getrocknete Erbsen in deine linke Hosentasche. Wenn etwas Schönes passiert gibst du eine Erbse in die rechte Hosentasche. Am Ende des Tages sollte es genug Grund zur Dankbarkeit gegeben haben, dass alle 4 Erbsen in der rechten Tasche sind.

Tag 5: Fit und jung aussehen

In Frankreich sagt man: „Schönheit vergeht, Charme bleibt.“

Das „Tal der Hundertjährigen“ ist ein Dorf in Ecuador, in dem fast alle Menschen über 100 Jahre alt werden. Das scheint nicht an der gesunden Ernährung zu liegen, sondern an viel Liebe, gutem Familienzusammenhalt und regelmäßiger Gartenarbeit.

  1. Muskeln halten „jung“: Am Besten regelmäßig Ausdauer und Kraft trainieren. Muskeln halten uns aufrecht, stabilisieren die Gelenke und beugen Schäden in Knien, Rücken und Schultern vor. Übrigens: Erwachsene ab 30 verlieren alle zehn Jahre durchschnittlich 3 KG Muskelmasse. Daher ist regelmäßiges Krafttraining sehr wichtig, um Muskelmasse aufzubauen und den Abbauprozess aufzuhalten. Es strafft die Haut, verjüngt das Gewebe und mindert auch die Alterung der „Kraftwerke“ in den Zellen. Die Muskeln regen den Stoffwechsel an und wer mehr Muskeln hat, kann auch mehr essen.
  2. Leinöl: In den Salat oder in den Obstquark und das am Besten jeden Tag.
  3. Heute lächelnd durch das Leben gehen: Gelassenheit mindert Stress und wirkt ganz nebenbei auch Lebensverlängernd.
  4. Heute einen Familienabend planen: Nimm dir Zeit für deine Liebsten!
  5. Genug Schlaf mit Regenerationskick: Trage abends eine Nachtcreme mit Aminosäuren, Pro-Vitamin E, Ginko, Q10 oder Tigergras. Achtung: Cremes in den Kühlschrank aufbewahren, sonst werden sie schnell ranzig.

Blog Tipps zum Wohlfühlen

Tag 6: Mehr Power

„Das Gefühl unserer Kraft vergrößert alles.“ (Luc de C.V.)

Sammle neue Kraft bei

  • einer Hot-Stone-Massage
  • Saunagängen
  • Einer neuen Erfahrung: Geh z.B. in ein unbekanntes Restaurant, mach einen Wald-Spaziergang ohne Musik oder für die Mutigen: 1 Minute eiskalt duschen – danach ab ins warme Bett.

Was du nicht tun solltest:

  • Unerledigte Dinge vor dir her schieben
  • Dich über Sachen ärgern, die du nicht ändern kannst
  • Wieder das Gleiche kochen
  • Stundenlang Fernsehen

Tag 7: Typgerechte Verpackung

„An den Federn erkennt man den Vogel.“ (Deutsches Sprichwort)

Ich glaube nicht, dass „Kleider Leute machen“ aber die Verpackung beeinflusst den ersten Eindruck schon sehr. Ziehst du dich meist so an, wie du dich fühlst oder bist oft nicht mutig genug, auch mal einen ganz anderen Kleidungsstil auszuprobieren? Mit der richtigen Klamotte kann man eine Menge aus jedem Typen machen. Meist wissen wir selbst nur nicht, was uns wirklich steht – und sollten auch hier einfach mal eine andere Meinung aufsuchen,

  1. Sei heute mal mutig – ziehe etwas anderes an, etwas, das du lange nicht getragen hast und kombiniere es mal ganz neu
  2. Betone was dir an deinem Körper gefällt und kaschiere die „Schwachstellen“
  3. Kaufe zeitlose Basics und kombiniere sie mit modernen Accessoires
  4. Mach einen Shopping-Termin mit einer Freundin/einem Freund, deren/dessen Stil du gut findest und lass sie oder ihn mal etwas für dich aussuchen.

 


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Tolle Tipps! An den Sit-Ups muss ich noch arbeiten, obwohl ich da schon seit Monaten dran bin. Aber wie singt Xavier Naidoo „Dieser Bauch wird kein leichter sein“; oder so ähnlich.

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