Ja, wirklich, auch in Holland gibt es Anhöhen, die man durchaus als Hügel bezeichnen kann. Nähere Bekannschaft damit haben unser Experte Martin und weitere RUNNERS POINT- und Foot Locker-Kollegen am letzten Wochenende beim 33. Zevenheuvelenloop, dem 7-Hügel-Lauf, in Nijmegen gemacht. Zusammen mit 23.000 Teilnehmern haben sie sich auf die 15 Kilometer lange Strecke begeben, die für ihr welliges Profil und bekannt ist und auf der schon Weltrekorde gelaufen wurden. Wie es war, erfahrt ihr von Martin!

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Super Organisation schon vor dem Start

Auf dem Hinweg schauten wir das ein- oder andere Mal sorgenvoll zum Himmel, der immer wieder voller dunkler Wolken war, die der stürmische und böige Wind über das Land trieb. „Hoffentlich bleibt es trocken. Was macht der Wind auf der Strecke?“, werden sich da ein paar von uns gedacht haben.

In Nijmegen angekommen blieb es Gott sei Dank trocken und wir trafen uns mit unseren Kollegen aus dem RUNNERS POINT und den Foot Locker Teams aus Heijen und Vianen im ROC Nijmegen (regionales Ausbildungszentrum), welches uns als Umkleide und Treffpunkt diente. Hier war der Anlaufpunkt für alle Firmenteams und da war schon zu erahnen, welche Masse an Läuferinnen und Läufern sich wohl heute durch die Stadt und über die Hügel um Nijmegen bewegen werden.

Neun Starts und ein Slalom

Nach den obligatorischen Teamfotos ging es dann in die Stadt und auf die Suche nach dem richtigen Startbereich. Alles war perfekt ausgeschildert und die Wege waren kurz, so dass wir uns schnell im richtigen Startblock wiederfanden. Nun hieß es warten. Denn nicht weniger als neun Startgruppen wurden zeitlich versetzt auf die Strecke geschickt. Ganz vorne natürlich die schnellen Frauen und Männer. Ich kam mir im Startbereich schon etwas vor wie ein Rennpferd, das darauf wartete, dass das Startgitter wegklappt. Aber durch den Wellenstart war gerade zu Beginn ein kontrolliertes Loslaufen möglich. Natürlich tummelten sich die Läuferinnen und Läufer ab Kilometer 3 dann wieder auf der Strecke, so dass an ein zügiges rhythmisches Laufen nicht zu denken war, sondern der Slalommodus eingelegt werden musste.

Höllisch holländisches Höhenprofil

dsc02709Wer nicht glaubt, dass man auch in Holland Höhenmeter machen kann, der kann sich gerne die Bilder und Videos auf der Veranstalterseite ansehen und auch einen Blick auf das Höhenprofil des Laufs werfen. Sicherlich werden einige lachen und sagen, dass solche Kuppen nicht anstrengend sind, aber jeder Lauf hat für die teilnehmenden Läuferinnen und Läufer seine eigenen Herausforderungen – auch der Zevenheuvelenloop, denn er verlangt über die gesamte Distanz gute Beine und einen zielstrebigen Kopf. Nur so sind auch kleine Einbrüche am Hügel zu meistern. Auf dem Rückweg in die City von Nijmegen fliegen die Beine gefühlt nur so und die Anfeuerungsrufe der Zuschauer beflügeln noch mehr. Und eins ist beim Zevenheuvelenloop sicher: alleine läuft hier niemand ins Ziel!

Ich persönlich war von der Organisation, der Strecke und der Atmosphäre begeistert und würde nächstes Jahr wieder beim Zevenheuvelenloop in Nijmegen mitlaufen. Ach ja, und übrigens: das Wetter hatte außer den dunklen Wolken nichts Bedrohliches mehr zu bieten, keine Regen und nur ein bisschen Gegenwind. Hup, Holland, hup!

 


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Kategorien : Erlebnisberichte & Events


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