Er ist einmalig. Ein Wunder. Ein ganz besonderes Highlight, das uns wirklich begeistert. Erratet ihr, um welches „Modell“ es im Expertenteam heute geht…? Björn, Peter und Tabitha machen sich auf die Socken – und nehmen dich mit.

Ein ganz besonderes Laufgefühl

(von Björn)

„Produktbeschreibung“

Eine einzigartige Dämpfung bildet die Basis für diese revolutionäre Entwicklung. Dabei absorbiert die raffinierte Längs- und Quergewölbe-Technologie die Aufprallkräfte und schützt so vor Verletzungen. Unter Belastung geben die Elemente einfach nach und sichern die oberhalb liegenden Strukturen (Knie, Hüfte, Wirbelsäule) vor harten Stößen. Ein komplexes System aus Stützelementen sorgt für optimalen Halt auf allen Strecken. Verschiedene Untergründe können damit spielerisch gemeistert werden. Die Torsionsfähigkeit ist ein absolutes Highlight, denn die Vielzahl an flexiblen Verbindungen ermöglicht Bewegungen in alle Richtungen und vermittelt damit ein ganz besonders natürliches Laufgefühl. Der überraschende Verzicht auf jegliche Obermaterialien verhindert Reibungspunkte und schützt vor unangenehmen Scheuerstellen.

Die Produkthighlights im Überblick:

  • Dämpfung mittels Längs- und Quergewölbe-Technologie
  • Maximale Atmungsaktivität
  • Perfektes Abrollverhalten und hohe Torsionsfähigkeit

Fazit

Ein unvergleichlich direktes, flexibles Laufvergnügen. Theoretisch für viele Untergründe und Streckenlängen geeignet.

FußWas sich hier nach einem Laufschuh mit hochentwickelter Technologie anhört, ist tatsächlich ein wahres Wunderwerk – aber eines der Natur, denn es handelt sich um unseren Fuß! Mit 33 Gelenken, 28 Knochen, 20 Muskeln und mehr als 100 Sehnen und Bändern besitzt er alles, was einen Top-Laufschuh auszeichnen würde. Schade nur, dass wir in unserer urbanen Umwelt nicht oft barfuß laufen können. Zu harte, unnatürliche und unebene Untergründe, das Wetter, die Gewöhnung unseres Bewegungsapparates an den Schuh oder auch Fußfehlstellungen sind einschränkende Faktoren. Aber wie können wir uns die Vorteile der Natur dennoch zu Nutze machen?

 

Ist „Barfußlaufen“ gesünder?

(von Peter)

Eine neue, groß angelegte wissenschaftliche Studie der US Army-Baylor University zeigt auf: Läufer mit festem Schuhwerk verletzen sich über dreimal so oft wie Minimalschuh-Läufer. Damit wird eine Tendenz bestätigt, die Anfang des Jahres bereits in einer Untersuchung der Harvard University unter Crossläufern festgestellt wurde: Läufer, die über die Ferse abrollen, haben demnach zweimal so häufig mit Überlastungsverletzungen zu kämpfen, wie Läufer mit Mittelfuß oder-Vorfußaufsatz.

Beim Laufen mit Minimalschuhen – vor allem auf harten Untergründen – kompensiert der Läufer die fehlende Dämpfung unter den Füßen durch eine Plantar-Beugung des Fußes beim Aufsatz, woraus sich eine weichere Landung durch die natürlichen Stoßdämpfer (Fußgewölbe) ergibt. Die Landung auf dem Mittelfuß erhöht die Belastung auf die unterstützende  Struktur des weichen Bindegewebes des Fußes. Dadurch wird diese gestärkt und das Verletzungsrisiko reduziert sich.

Da wir in unseren Gefilden aufgrund der Gegebenheiten (Wetter, gepflasterte Wege, wenig Grünflächen, usw.) nicht oft die Möglichkeit haben, barfuß zu laufen, hat die Laufschuhindustrie  Minimalschuhe entwickelt. Diese Art der Laufschuhe, die wesentlich flacher gebaut sind und eine niedrige Sprengung aufweisen, bietet uns die Möglichkeit, auch ohne Strand oder Wiese dem Barfußlaufen näher zu kommen.

FreesAllgemein bekannt und beliebt wurde das Thema „Barfußlaufen“ mit dem Nike Free. Wenig andere Modelle kommen dem einzigartigen natürlichen Laufgefühl so nahe, wie der Free 3.0. Die speziell angeordneten tiefen Flexkerben und die Sohlenkonstruktion erlauben dem Fuß eine natürliche Bewegungsfreiheit. Damit wird die Fuß- und Wadenmuskulatur mit jedem Schritt trainiert. Grundsätzlich ist der Nike Free jedem Läufer als Fußtrainer im Alltag zu empfehlen. Erfahrene Läufer ohne Fußfehlstellungen können ihn auch für gezielte Trainingseinheiten einsetzen.

Trainings-Tipp:

Integriere einmal in der Woche eine Barfuß-Einheit in deinen Trainingsplan.

  • Zunächst läufst du dich wie gewohnt 15min locker ein.
  • Dann suchst du dir 4 Übungen aus dem Lauf-ABC aus und absolvierst diese barfuß auf einer Wiese oder in einem Minimalschuh. (Du kannst z.B. folgende Übungen abwechselnd einbauen: Anfersen, Kniehebelauf, Rückwärtslaufen, seitwärts über Kreuz laufen, Fußgelenksarbeit, 4x kurze Steigerungsläufe bis 30m…)
  • Im Anschluss machst du 30-40 min. lockeren Dauerlauf in deinen gewohnten Laufschuhen.

Wie pflege ich meine Füße?

(von Tabitha)

Sie tragen mich, halten den Druck aus, bei jedem Schritt, sie werden eingepfercht, selten hochgelegt und wenig beachtet  – nur wenn sie mal schmerzen, nimmt man sie mal genauer unter die Lupe.

Fakt ist: Fußpilz hat mindestens jeder Dritte in Deutschland, bei den Läufern liegt die Zahl sogar deutlich höher – und bei den Männern kommt er besonders oft vor. Es kommt zu gelblichen, brüchigen, verdickten Zehennägeln, es juckt oder brennt – und das Blöde ist: die kleinen Pilze werden schnell und unkompliziert übertragen! Schweiß und Hornhaut sind ein idealer Nährboden für Bakterien. Was können wir Läufer denn konkret für unsere Füße tun?

Tipps für die Fußpflege

  1. Fußklima beachten – extrem atmungsaktive Laufschuhe tragen
  2. Schuhe abwechselnd laufen und nach dem Training lüften
  3. Abends vorm Schlafen die Füße samt Zehenbereich mit Ringelblumensalbe oder anderen reichhaltigen Cremes massieren – das macht die Füße auch leistungsfähiger
  4. Triathleten sollten besonders aufpassen: der Nassbereich im Schwimmbad ist ein Paradies für Pilze – hier ist Barfußlaufen nicht sinnvoll
  5. Hygiene-Wäschespüler nutzen
  6. Täglich Füße waschen und frische Strümpfe tragen – und die Füße und Zehen immer gründlich abtrocknen
  7. Füße regelmäßig kontrollieren und Nägel feilenFuss-12334
  8. Fußgymnastik durchblutet und macht leistungsfähig (Probiere es beim Fernsehen oder Chillen: mit Murmeln, Steinen oder Moos geht der Spaß erst richtig los!
  9. Cremes gegen Fußpilz nutzen – gibt es in der Apotheke oder in Drogeriemärkten
  10. Vorm oder nach dem Training/Wettkampf ein schönes Fußbad nehmen

 


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Kategorien : Equipment Schuhe


Endlich mal ein vernünftiger Beitrag über Laufschuhe. Mit ein wenig Übung ist ein Barfuß-Schuh allerdings ein vollwertiger Laufschuh. Ich werde vielleicht keinen Marathon damit laufen, aber 20km sind mitlerweile ganz locker drin. Leider ist der Beitrag ne schöne Werbung für Nike. Es gibt so viele andere und bessere Barfuß-Schuhe!

Ich bin im Brooks Pure Flow einen Marathon gelaufen. Gehen tut es auf jedenfall. Nur zur Info.

Wer einmal im Urlaub lange Strandläufe unternommen hat, wird das „echte“ Barfuss-Gefühl lieben, und da kommt fast kein Schuh gegen an. Es gibt einige „Zehenschuhe“ die annähernd dieses Gefühl bieten, aber echtes Barfußlaufen ist einfach ein Genuss!

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