Wie ein Ein-Mann-Unternehmen auszog, um Sportler auf der ganzen Welt mit seinen Innovationen zu unterstützen. Wir durften einige Teile ausprobieren – unsere Erfahrungen mit den Schuhen und Textilien von Under Armour lest ihr hier.

under-armour-banner

von Martin

Die 1996 gegründete Firma Under Armour hatte von Anfang an das Ziel „alle Sportler durch Leidenschaft, Design und unablässiges Streben nach Innovationen zu fördern.“ Der ehemalige Footballspieler Kevin Plank weiß, wie sich ein vollgeschwitztes Baumwollshirt „unter seiner Rüstung“ (under armour) anfühlt. Und er weiß auch, was er und andere Sportler von funktioneller Bekleidung erwarten und so hatte er einen recht simplen Plan: er wollte ein Shirt gestalten, das den Sportler im Training und im Wettkampf bei jeder Sportart unterstützt. Dazu sollte der Körper trocken und auf optimaler Betriebstemperatur gehalten werden. Und natürlich sollte das Oberteil auch angenehm sitzen. Heraus kam ein komplexes System, dass sich dank unterschiedlicher Kategorien aber leicht anwenden lässt:

  • HeatGear im SommerTextil_Detail_4.2
  • ColdGear im Winter
  • AllSeasonGear abseits der Extreme

Die ersten Shirts mit dieser Innovation waren das „HeatGear Tee“ und das „Compression Tee“. Aus dem Kofferraum seines Autos verkaufte Kevin Plank die im Keller des Hauses seiner Großmutter hergestellten Shirts an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Nach dem Umzug in eine neue Firmenzentrale in Baltimore verschaffte der Film „Any given sunday“ der Marke einen Schub – dort war Under Armour als Funktionsbekleidung der Footballmannschaft zu sehen. Danach wurden erste Verbindungen zur MLB und NHL geknüpft. Mit der ersten großen TV-Werbung „Protect this house“ etablierte sich die Marke und mit dem Start der Kollektion für Frauen, Jungen und Mädchen, Outdoor und Golf erweiterte Under Armour das Portfolio. Mittlerweile statten sie die Sportler von Kopf bis Fuß aus. Schuhe für Fußball, Baseball, Basketball, Laufen und Fitness finden sich in der Produktpalette wieder.

Wie groß und bekannt die Marke geworden ist – sie gehört n den USA zu den erfolgreichsten Sportmarken – und welche Performance sie an den Tag legt, ist auch an den Profiathleten ersichtlich, die Under Armour tragen. Von Michael Phelps über Lindsay Vonn und Stephen Curry – viele Hochkaräter sind überzeugt.

Natürlich bietet Under Armour Funktionsbekleidung und Laufschuhe für jedermann (und natürlich auch jederfrau). Wir haben einige Textilien und Schuhe getestet und lassen euch an unseren Erfahrungen teilhaben.

„Tabitha und Peter, ihr seid den UA Speedform Gemini gelaufen! Wie war es?“

Tabitha: „Lustiger Schuh mit einer schönen Optik. Wenn man reinschlüpft, fühlt es sich ganz anders an als bei anderen Schuhen. Die Fersenkonstruktion ist total weich, das Obermaterial erinnert vom Gefühl her ein bisschen wie eine Neopren-Gummi-Mischung. Läuferinnen mit empfindlichen Fersen werden sich schnell darin wohlfühlen. Ich finde ihn dynamisch und gemütlich für kurze und mittlere Strecken bis zum Halbmarathon.“
Peter: „Der Under Armour Speedform Gemini hat eine sensationelle Passform – für meine Füße ist er maßgeschneidert. Der weiche Knöchelkragen und die nahtlose Fersenschale sitzen perfekt. Er spricht eine Vielzahl von verschiedenen Läufertypen an – vom Freizeitjogger bis zum leistungsorientierten Läufer. Mit seiner neuen Charged-Mittelsohle sind sowohl LongJogs, Tempoläufe und Fahrtspiele ein Vergnügen.“

„Peter, du hast das Kompressionsshirt von Under Armour getestet! Wie ist dein Feedback?“

Textil6.1Peter: „Das Under Armour Heatgear Compression Shirt hat einen angenehmen Griff. Viele Shirts mit Kompressionswirkung fühlen sich etwas hart an. Das ist hier nicht der Fall, denn Under Armour setzt auf ein softes Material. Die dezente marine Farbgebung wird durch die aufgesetzten Ziernähte aufgepeppt. Beim Anziehen macht sich die leichte Kompressionswirkung bemerkbar. Das Shirt sitzt sehr körpernah ohne mich dabei einzuengen. Das Funktionsmaterial gibt mir eine gute Bewegungsfreiheit. Aufgrund der vorbildlichen Atmungsaktivität und des Sonnenschutzfaktors UPF 30+ trage ich das Shirt sehr gerne.“

Ich persönlich durfte den UA Speedform Apollo Vent laufen. Mit seiner Dynamik und seiner Leichtigkeit ist der Schuh eine tolle Rennsemmel, die besonders auf festem Untergrund punkten kann. Und bei der Passform merkt man, dass UA hier KnowHow aus der Weltraumforschung und der BH-Produktion hat einfließen lassen. Zudem bin ich von der knalligen Farbe extrem begeistert.


Kategorien : Bekleidung Equipment Fitness Schuhe


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

* *

Angemeldet als . Abmelden »