Puh, ganz schön warm heute. Und dann auch noch trainieren? Man schwitzt ja schon vom Nichtstun. Raus aus dem Motivationstief! Wir haben euch Tipps zusammengestellt, wie ihr trotz Hitze den Allerwertesten hochbekommt!

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Sei flexibel und finde Alternativen – ab ins Wasser oder in den Schatten

von Martin

Grundsätzlich komme ich ganz gut mit Wärme zurecht – wenn ich Schatten habe, am Strand liege und mich immer mal wieder im Meer oder Pool abkühlen kann. Ansonsten meide ich zu große Hitze, damit ich nicht eingehe. Aber Sport geht irgendwie trotzdem immer und überall. Man muss nur clever sein und sich und das Training anpassen. Ich werde sicher keinen Tempolauf in der prallen Sonne absolvieren (das solltet ihr auch nicht!). Dann stehe ich halt morgens früher auf oder laufe in den späten Abendstunden – es ist ja schließlich lange hell. Oder ich versuche mein Training in den Schatten zu legen. Manchmal greife ich aber auch zu Alternativen zum Lauftraining. Hier mal ein paar Ideen für euch:

  1. Aufs Fitnessstudio ausweichen: Hier seid ihr wenigstens im Schatten und habt Getränke immer griffbereit. Bei heißen Temperaturen lege ich dann gerne mal statt der Ausdauereinheit ein wenig Krafttraining ein.
  2. Die Wohnung: auch Zuhause kann gut trainiert werden. Ein paar Übungen mit den Hanteln oder zur Stabilisation sind schnell gemacht. Vorteile genau wie im Fitnessstudio: schön schattig und Getränke (und Snacks) immer parat!
  3. Wald_1Fitness im Wald: Wenn euch das Studio oder die eigene Wohnung zu stickig ist, dann raus mit euch in den Wald. Hier kommt die Hitze nicht ganz so stark durch, ihr seid an der frischen Luft und könnt die Möglichkeiten der Natur zum Trainieren nutzen. Inspiration gibts im folgenden Artikel: Von Trimm Dich bis Outdoor Gym – kleine Geschichte des Outdoortrainings
  4. Das Schwimmbad: Der Klassiker – wenn es draußen heiß ist, ist das Freibad oder der nächste See eine willkommene Abkühlung. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Wenn ihr eh schon da seid, powert euch beim Schwimmen richtig aus. Schwimmen ist eine clevere Alternative zum Laufen und fordert den Körper ganz anders. Aber bitte immer dran denken: auch beim Schwimmen schwitzt man – also das Trinken nicht vergessen!

Mensch läuft, Fisch schwimmt und der Holländer radelt

von Peter

Ich halte es – auch bei Hitze – mit der tschechischen Lauflegende Emil Zatopek: Der Mensch ist zum Laufen da und nicht zum Schwimmen. Ich habe keine Kiemen und keine Schwimmhäute und so soll es auch bleiben. Nein, Schwimmen ist so gar nicht mein Ding. Da halte ich es lieber mit unseren westlichen Nachbarn, den Niederländern, und schwinge mich bei hohen Temperaturen aufs Fahrrad. Erstens komme ich beim Radeln auch ins Schwitzen und zweitens profitiere ich vom kühlenden Fahrtwind. Allerdings muss ich im Vergleich zum Laufen mehr Zeit aufwenden, um den gleichen Trainingseffekt zu haben. Hier habe ich euch meine Trainingsalternativen mal zusammengefasst:

  1. Der frühe Vogel… Ich laufe an „Hundstagen“ gerne mal in den frühen Morgenstunden. Dann starte ich um 05:00 Uhr morgens mit einem lockeren Lauf der ca. eine Stunde dauert. Wer es mag kann bei diesen moderaten Temperaturen sogar ein paar Intervalle einbauen.
  2. Die Nachteule: Wenn ihr keine Frühaufsteher seid: eine ganze neue Erfahrung ist das Laufen nach 23:00 Uhr. Du nimmst die Natur und die Laufstrecke ganz anders wahr als bei Tageslicht. Läuferinnen und Läufer, die ungern im Dunkel alleine laufen, haben die Möglichkeit, in Laufforen Gleichgesinnte zu finden.
  3. runnerspoint-capetown-2717Lass es langsam angehen: Wenn das Laufen doch während der heißesten Zeit des Tages sein muss, dann reduziere dein Tempo und deine Streckenlänge. Scheue dich nicht, Gehpassagen und Trinkpausen – am besten im Schatten – einzuplanen. Wähle mit Bedacht eine schattige Laufstrecke, die du zur Not auch abkürzen kannst. Bei diesem Wetter ist es sehr ratsam, auch bei kurzen Läufen eine Trinkration mitzunehmen. Auf keinen Fall solltest du Sonnenschutzcreme mit hohem LSF vergessen.
  4. Ich habe die Möglichkeit mit dem Rad morgens zur Arbeit zufahren und abends wieder zurück. Das ist bei einer Streckenlänge von 25km sehr angenehm. Da es bei uns auch Duschmöglichkeiten gibt, ist dies die perfekte Lösung, den heißen Temperaturen aus dem Weg zu gehen und die Trainingseinheit mit dem Weg zur Arbeit zu verbinden.
  5. Und für eine längere Runde kannst du diese Variante etwas abgeändert nutzen. Fahre morgens mit der Bahn oder lass dich und dein Rad von einem Kollegen zur Arbeit mitnehmen. So kannst du den Rückweg für eine längere Radausfahrt nutzen.

Natürlich ist es davon abhängig, wie deine Arbeitszeiten sind, welche Möglichkeiten deine Verkehrsanbindungen bieten und welche Prioritäten du setzt. Ich denke, es gibt immer eine Möglichkeit sein Training zu absolvieren. Habt ihr noch weitere Ideen? Dann immer her damit!

 


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Kategorien : Trainingstipps


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