Wenn man Läuferinnen und Läufer nach deren Trainingszielen im Winter fragt, dann sind die meist genannten Antworten sicherlich der Aufbau der Grundlagenausdauer sowie die Stärkung der Körpermitte durch Stabilisations- und Krafttraining. Aber ein Crosslauf kann Abwechslung ins Lauftraining bringen. Was Crossläufe so interessant macht, dass erfährst du hier.

Durch den Schlamm und über Stock und Stein

Crossläufe sind etwas aus der Mode gekommen, aber früher gab es eine ausgeprägte Crosslaufszene. Der ein oder andere Volkslauf geht immer noch querfeldein. Diese Läufe fordern mit den Hindernissen über Steine, Wurzeln, durch Matsch oder Sand den Körper ganz anders als der Dauerlauf auf befestigten Wegen. Denn hier werden von der Läuferin und vom Läufer nicht nur Tempo und Kraft gefordert. Auch eine ordentliche Lauftechnik sowie gute Koordination und Stabilität sind gefragt und angesagt.

Auf ins Laufabenteuer – gönn‘ dir einen Crosslauf

Sicher absolvierst du den ein oder anderen Trainingslauf bereits als Crosslauf. Denn für Crossläufe ist es typisch, dass ein Großteil der Strecke abseits von Beton, Asphalt und Pflastersteinen stattfindet. Er bietet natürliche Hindernisse, geht immer wieder auf und ab, ohne direkt zu einem Berglauf zu werden. 😉 Gerade jetzt im Herbst und zu Beginn des Winters verstecken sich schöne Laufwege unter leicht rutschigem Laub, während die schwankenden Temperaturen sowie das schlechtere Wetter die Strecke Tag für Tag zu einer neuen Herausforderung werden lässt.

Ähnlich, aber doch anders – Lauftechnik beim Crosslauf

Crossläufe stellen aber auch andere muskuläre Anforderungen an den Körper. Denn sobald es bergan oder bergab geht, werden Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke anders beansprucht als in der Ebene. Und da macht es Sinn, die Technik beim Laufen zu variieren. Bergauf solltest du probieren, dich etwas nach vorne zu lehnen, die Füße über den Vorfuß aufzusetzen und mit aktiven Kniehub den Anstieg zu meistern. Geht es wieder runter, dann solltest du deine Schrittfrequenz erhöhen, etwas kürzere Schritte machen und den Oberkörper leicht nach vorne lehnen.

Die richtige Ausrüstung für deinen Crosslauf

Der Laufuntergrund und die Witterungsbedingungen (Temperatur, Regen, Schnee, Wind, …) stellen nicht nur andere Anforderungen an dich und deinen Körper, sondern auch an deine Ausrüstung. Denn die Sohle deines Lieblingsschuhs für die Straße kann sich schnell mit Schlamm und kleinen Steinchen zusetzen. Das Ergebnis davon – du hast keinen Halt, rutschst schneller weg und kommst schwieriger voran. Dementsprechend sollte dein Laufschuh eine profiliertere, aggressivere Außensohle haben. Wenn du keine Lust auf kalte und/oder nasse Füße hast, dann machen Schuhe mit Wetterschutzausrüstung bzw. GoreTex-Membran Sinn. Bekleidungstechnisch solltest du dich nach deinen individuellen Vorlieben ausstatten. Denn du weißt ja selbst am besten, bei welchem Wetter du in kurzer, ¾- oder langer Laufhose unterwegs bist und ob T-Shirt, Langarm-/Thermoshirt oder Laufjacke bzw. eine Kombination daraus deine Bekleidungsschichten bilden. Nicht vergessen solltest du Hals-/Schlauchtuch, Mütze und Handschuhe sowie Reflektoren und/oder eine Lauflampe in Abhängigkeit davon, zu welcher Uhrzeit du unterwegs bist.

Sicher hast du auch schon einen Crosslauf absolviert – möglicherweise auch ohne dir dessen bewusst zu sein. Und natürlich gibt es auch Wettkämpfe, die über Stock und Stein führen und den Schlamm unter deinen Füßen aufspritzen lassen. Nutze die Herausforderung und hab Spaß bei der willkommenen Abwechslung.

Welcher Crosslauf ist dein Favorit – lass es uns wissen.


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Kategorien : Bekleidung Equipment Rund um Sport, Fitness und Lifestyle Schuhe Trainingstipps


Danke für die interessanten infos!
Keep on running. 🙃

Danke für die Anregung ✌️🏃🏽‍♂️

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