Fitnessstudios gibt es viele, aber nicht alle sind gleich und werden deinen Bedürfnissen auch gerecht. Laufexpertin Tabitha hat selbst jahrelang in einem Fitnessstudio als Trainerin gearbeitet und gibt dir Tipps, worauf du bei der Wahl deines Studios achten solltest.

von Tabitha

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Krafttraining ist wichtig – auch für uns Läufer. Natürlich kann man Übungen zu Hause machen – Liegestütze, Seitstütz und Crunches sind überall möglich. Ich selbst trainiere an terminreichen Tagen auch mal zu Hause. Einheiten wie 2-3 Minuten im Unterarmstütz und 3 x 20 Liegestütze sind anstrengend, effektiv und gehen schnell.

Doch auf mein Fitnessstudio will ich nicht verzichten – zwei bis dreimal pro Woche trainiere ich dort. Zu meinem Sportprogramm gehören dann Kurse mit unterschiedlichen Schwerpunkten, TRX-Training, Cardio-Einheiten (Rudern z.B.) sowie Training mit und an den Geräten. Manchmal tut es mir fast weh zuzusehen, wie meine Mitmenschen da trainieren – ohne von einem Trainer korrigiert zu werden. Manche riskieren dabei ihre Gesundheit, trainieren einseitig und unsauber, andere machen seit vielen Monaten immer das Gleiche und wundern sich über fehlende Erfolge.

shutterstock_173980055Ich habe den Eindruck, dass es oft so läuft: Absolvierung eines Probetrainings, Standard-Trainingsplan für 3 Monate mit Verweis auf ein nächstes Treffen und dann passiert nichts mehr. Gerade im Januar jagen die guten Vorsätze viele ins Studio. Sie beginnen mit einem Training und halten nur einige Monate oder Wochen durch – oder bleiben und trainieren stumpf nach ihrem Plan, oft Jahrelang. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Ich habe selbst einige Jahre im Fitnessstudio als Trainerin und Kursleiterin gearbeitet und bin heute noch froh darüber – denn in vielen Studios gibt es nicht die fachlich gute Betreuung, die man sich wünscht. Die Trainer sind oft suboptimal ausgebildet, haben zu wenig Zeit für die Masse an Sportwilligen und haben keinen Überblick. Daher ist es wichtig, sich bei der Wahl des Studios Gedanken zu machen, was man will und braucht – und wenn man sich angemeldet hat immer wieder Trainingsumstellungen einzufordern oder selbst neue Reize zu setzen. Nach 3-6 Wochen solltest du eine Veränderung vornehmen, um deine Ziele auch zu erreichen und mit Abwechslung deine Fitness zu steigern. „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)

Worauf sollte ich achten?

Angebot und Preis

Oft verstecken sich hinter günstigen Preisen jede Menge Zusatzkosten. Lass alles zusammenrechnen und vergleiche dann den wirklichen Preis mit anderen Anbietern. Auch das Programm/Angebot ist wichtig. Wenn du gerne Kurse machst bzw. dich eher schlecht alleine motivieren kannst, können feste Termine mit „Vorturnern“ helfen. Nicht alle Studios bieten eine Ernährungsberatung, Spinning oder Vibrationsplattencoaching an – manchem fehlt das auch nicht. Daher musst du dir die Frage stellen, was genau du von deinem Studio erwartest? Schreib dir deine Wünsche auf und sprich mit den Trainern vor Ort oder mit Freunden, die in dem Studio trainieren.

Eigene Ansprücheshutterstock_163703549

Günstige Studios haben oft nicht die Möglichkeit, gut ausgebildete Trainer und eine exzellente Betreuung zu gewährleisten. Anfänger sollten auf eine intensive und qualifizierte Einweisung viel Wert legen. Erfahrene Fitnessfreaks können sich selbst helfen – sollten aber immer mal wieder in den Spiegel schauen oder sich von Freunden ein Feedback geben lassen, ob das Training sauber und ganzheitlich abläuft.

Öffnungszeiten und Gesamteindruck

Extrem wichtig ist, dass die Öffnungszeiten zum Leben passen. Wer Schichtdienste oder lange Arbeitszeiten hat, kann bei manchen Studios kaum zum Zug kommen. Ich persönlich finde Sauberkeit sehr wichtig. Die Spinde und Duschen zeigen recht schnell, wie viel Wert das Studio darauf legt.

Nähe bzw. Anfahrtzeiten

Wer einen zu langen Weg auf sich nehmen muss, bleibt doch lieber auf der Couch. Ich empfehle ein Studio zu wählen, das auf dem Weg von der Arbeit nach Hause liegt. Auch auf die Parkumstände solltest du achten. Es nervt sehr, wenn Parkplätze nur begrenzt zur Verfügung stehen oder komplizierte Anfahrtswege die Sache erschweren. Das schafft nur Frust und lässt Ausreden gelten.

5 Tipps für ein gutes Fitness-Training

  1. Trainiere alle 3-6 Wochen mit einen neuen Trainingsplan
  2. Nicht immer an Geräten trainieren – Freihanteltraining oder TRX nutzen
  3. Verbinde dein Training mit konkreten Monatszielen
  4. Nach dem Sport eine Eiweißmahlzeit einbauen
  5. Trainiere nicht immer allein – zu zweit wächst die Motivation

 

 

 


Kategorien : Fitness Rund um Sport, Fitness und Lifestyle


Ich bin in nem kleinen Studio. Hab von dem McFit bei mir in de Nähe auch eher schlechtes gehört und war deshalb nicht dort zum Probetraining.
Mein Studio gehört zu einem Schwimmbad und ich bin absolut zufrieden damit. Kurse sowie Tennis und Squash sind inklusive und ich könnte das Schwimmbad, Saune & Solarium vergünstigt nutzen.
Bei mir sind die Trainer super nett und auch das Klientel ist angenehm. Ich bin zufrieden.

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