Wieder mal ein Fest: der 21. RheinEnergie Köln Marathon am ersten Oktobersonntag war wie jedes Jahr eine große Läuferparty. Auf der halben Distanz gingen um die 15.000 Teilnehmer auf die Strecke. Am Start waren auch 60 Mitarbeiter von RUNNERS POINT und Foot Locker sowie 90 Run Club-Mitglieder. Wie sie den Lauf erlebt haben, verraten sie im Interview.

Mit RUNNERS POINT beim Köln Marathon dabei waren Kerstin, Sarah, Deborah, Steffen und Martin. Ihnen haben wir einige Fragen gestellt:

RUNNERS POINT Experten: Seid ihr dieses Jahr in Köln zum ersten Mal einen Halbmarathon gelaufen oder wart ihr schon öfter am Start?

Kerstin: Nach meinem Lauf- und Halbmarathondebüt im letzten Jahr bin ich in diesem Jahr zum zweiten Mal in Köln am Start gewesen.

Deborah: Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal bei einem Halbmarathon gelaufen. Davor habe ich nur an kürzeren Läufen, beispielsweise 10 Kilometer-Läufen, teilgenommen.

Martin: Ich versuche seit einigen Jahren jedes Jahr einen Halbmarathon zu laufen.

Steffen: Beim Köln Marathon bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

RUNNERS POINT Experten: Wie verlief eure Vorbereitung für den Köln Marathon? Was habt ihr da erlebt?

Kerstin: Die Vorbereitung verlief recht gut und natürlich hatte ich einen Plan an dem ich mich orientiert habe. Ich habe mich dabei jedoch an keinen fixen Trainingsplan gehalten, sondern habe vor allem auf die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zurückgegriffen. Zudem hatte ich super Unterstützung meines Kollegen (DANKE an Martin an dieser Stelle), der mir immer mit Tipps zur Seite stand und mit dem ich meine Ideen des Trainings diskutieren konnte. Zwei Wochen vor dem Halbmarathon in Köln habe ich zur letzten Formüberprüfung an dem Dam-tot-Dam Lauf in Amsterdam teilgenommen.

Deborah: Ich hatte keinen Trainingsplan. Ich habe mit Freunden, die Marathon Erfahrungen haben, trainiert und habe versucht nach und nach die Distanz und mein Tempo zu steigern.

Martin: Dieses Jahr habe ich etwas mehr Abwechslung rein gebracht. Ich bin selten alleine, sondern in kleinen Gruppen gelaufen oder habe anderen Sport wie Schwimmen und Fahrradfahren als Ausgleich gemacht. Einen speziellen Trainingsplan habe ich nicht genutzt, sondern bin es locker angegangen.

Steffen: Ehrlich gesagt hatte ich keinen Trainingsplan, sondern habe seit Juni versucht, zwei- bis dreimal in der Woche laufen zu gehen. Aufgrund einer Verletzung konnte ich allerdings die letzten fünf Wochen vor dem Halbmarathon nicht trainieren; dennoch hat es während des Laufs ganz ordentlich funktioniert.

RUNNERS POINT Experten: Habt ihr auf der Strecke viel von der Stimmung aufnehmen können? Habt ihr euch von den 500.000 Fans ins Ziel tragen lassen? Oder wart ihr voll auf euch selbst fokussiert?

Kerstin: Die Stimmung auf der gesamten Strecke und im Ziel war unglaublich. Es gibt während des Rennens Phasen in denen man sich voll auf sich selbst fokussiert und konzentriert, aber auch Phasen, wo man die Stimmung genießt und die Energie des Publikums aufnimmt und „noch ne Schippe drauflegt“.

Deborah: Ich habe die Stimmung wahrgenommen und wurde jedes Mal gepusht, wenn die Leute am Rand die Läufer angefeuert haben. Es war ein tolles Gefühl!

Martin: Die Stimmung beim Köln Marathon ist der absolute Wahnsinn und man nimmt sie gerne mit. Toll, wie viele Menschen an einem Sonntagmorgen auf der Straße die Läufer anfeuern, unterstützen und ins Ziel tragen. Von der Stadt selber habe ich beim Laufen leider nicht so viel wahrgenommen.

Steffen: Die Stimmung war wirklich super. Jedes Mal, wenn laute Musik zu hören war oder die Zuschauer einen direkt beim Namen angefeuert haben, wurde man für ein paar Meter gepusht und getragen.

RUNNERS POINT Experten: Wie habt ihr euch im Ziel gefühlt? Habt ihr euch nach dem Finish direkt ein neues Ziel gesetzt?

Kerstin: Wenn man auf den letzten Kilometern alles gegeben hat, alle Kräfte aus sich herausgeholt hat und im Ziel ankommt ist, ist es ein tolles Gefühl. Adrenaline overload! Direkt nach dem Finish war ich stolz auf mich und habe den Augenblick genossen. Ich persönlich setzte mir immer neue Ziele und tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken, einen Marathon mitzulaufen, aber diese Pläne und Ziele schmiede ich zu anderen Zeiten und nicht nach dem Zieleinlauf.

Deborah: Ich war einerseits erschöpft, andererseits sehr euphorisch als ich das Ziel erreicht habe. Bei Kilometer 16 dachte ich noch „so etwas tust du nie wieder“, im Ziel dachte ich dann, dass ich bei meinem nächsten Halbmarathon eine bessere Zeit erreichen und einmal in meinem Leben einen Marathon laufen möchte.

Martin: Im Ziel war ich sehr erschöpft und gleichzeitig sehr glücklich.

Meine ersten Ziele danach waren es, mit den Kollegen abzuklatschen, ein Kölsch zu trinken und zur RUNNERS POINT-Siegerehrung zu gehen. Natürlich motiviert es auch für weitere Läufe, damit beschäftige ich mich aber im nächsten Jahr. Jetzt möchte ich die Fitness und Kondition erst mal mit in die Skisaison nehmen und mich dort ein paar Herausforderungen stellen.

Steffen: Im Ziel habe ich neben einer großen Portion Stolz auch jede Menge Schmerz in den Beinen verspürt. Ich werde definitiv einen weiteren Lauf anstreben, aber mich dann gezielter vorbereiten, damit meine Muskulatur mitmacht. Denn von der Puste her, hätte ich schneller sein können.

RUNNERS POINT Experten: Danke euch!


Tags :

Kategorien : Erlebnisberichte & Events


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

* *

Angemeldet als . Abmelden »