Wie läuft es bei dir? Kommst du vom Laufen nach Hause, pellst dich aus deinen schweißgetränkten Laufsachen und schmeißt sie auf einen Haufen oder in den Wäschekorb? Und Tage später erinnert dich ein muffiger Geruch, dass du vergessen hast, die Textilien zu waschen? Wir geben dir einige Tipps zur Pflege deiner Sportklamotten.

– Haufenbildung begünstigt Bakterienbildung

Durchgeschwitzte Sportbekleidung sollte nicht im Wäschekorb oder auf dem Wäschehaufen landen. Denn feuchte oder gar nasse Bekleidung ist der ideale Nährboden für mikrobiologisches Wachstum. Und je länger die Bakterien wachsen können, desto penetranter und unangenehmer kann der Geruch werden. Zudem „frisst“ sich der Geruch in die funktionelle Faser und lässt sich nicht mehr so einfach entfernen. Also hänge deine Sporttextilien direkt nach dem Laufen oder dem Training auf. So können sie erst trocknen, bevor du sie in den Wäschekorb wirfst und du kannst sie so zu dem Zeitpunkt waschen, wenn du sie wieder brauchst.

– Erst das Etikett beachten – danach rausschneiden und wegschmeißen

So klein das Bekleidungsetikett auch sein mag, eins macht es auf jeden Fall: Sinn. Denn die Hersteller geben dort genau vor, wie du mit deiner Lieblingsklamotte wäschetechnisch umzugehen hast und wie die Pflege aussehen sollte. Bei welcher Temperatur die Textilien in die Wäschemaschine gehören – oder gar nicht – ist zum Beispiel eine nützliche Info. Und wie sieht es mit dem Bügeln aus? Aber Moment mal: wer bitte bügelt seine Laufsachen? Trockner – ja oder nein? Es ist also schon clever, das Label genauer unter die Lupe zu nehmen.

– Der Trockner – Feind der funktionellen Sportbekleidung?

Die Fasern, die in Lauf- und Trainingstextilien genutzt werden sind oftmal technische High-Performance-Faser, die nicht so auf höhere Temperaturen stehen. Sie leiden unter zu großer Hitze im Trockner und können ihre Elastizität verlieren. Sie können schrumpfen oder sogar komplett kaputt gehen. Das wäre doch schade für die schönen Teile. Also erstmal checken, ob die Klamotten in den Trockner dürfen. Wenn ja, dann reicht oftmals eine geringe Wärme aus. Oder das Lüfterprogramm. Und wenn der Trockner Tabu ist, dann trocknet die Sportbekleidung auch auf einem Wäscheständer fix.

– Finger weg vom Weichspüler

Nur weil es für die Bettwäsche oder Handtücher ein Traum ist und sie samtig weich macht, solltest du Weichspüler beim Waschen deiner Laufklamotten nicht nutzen (zumal manche Waschmittel bereits ähnliche Substanzen in ihrer Zusammensetzung haben). Weichspüler hat nämlich ein verheerende Wirkung auf die funktionelle Faser – er raubt ihr die Atmungsaktivität und die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmend und nach außen abzugeben. Und zu allem Überfluß bleiben auch Gerüche einfacher im Textil. Wer möchte, der gibt stattdessen einfach Essig dazu. Dieser natürliche Weichspüler hat keine negativen Effekte auf die Faser und beseitigt zudem Gerüche.

– Pulverwaschmittel geht doch auch, oder?

Oftmals verweilt die Sportbekleidung nicht so lange in der Waschmaschine wie Baumwollwäsche. Und wenn dann erst noch das Waschpulver im Wasser aufgelöst werden muss, dann ist dies vertane Zeit. Flüssiges Waschmittel ist hier im Vorteil – vor allem bei niedrigen Temperaturen. Spezielle Sportwaschmittel bieten eine clevere Enzymkombination, die Flecken entfernt, Gerüche erstickt und die Fasern schont. Wäscheherz, was begehrst du mehr.

Hast du noch andere Tipps parat, was die Pflege deiner Sporttextilien betrifft? Dann immer raus damit.


Tags :

Kategorien : Bekleidung Equipment


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

* *

Angemeldet als . Abmelden »