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Beim legendären Frankfurt-Marathon gingen im Rahmen der RUNNERS POINT Marathonmeisterschaften 63 Kolleginnen und Kollegen an den Start. Wir zeigen euch die schönsten Bilder und geben euch ganz persönliche Einblicke in eine tolle Laufveranstaltung voller Emotionen.

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Fakten zum Frankfurt Marathon

  • Frankfurt ist der älteste, zweitgrößte und zweitschnellste Marathon Deutschlands
  • der Zieleinlauf in der Festhalle ist ein echtes Highlight, eine Riesen-Party
  • Streckenhighlights wie der Opernplatz, der Eschenheimer Turm und das Epizentrum in Höchst pushen die Teilnehmer
  • Sieger 2014: Mark Kiptoo (2:06:49) und Aberu Kebede (2:22:21)
  • Arne Gabius zeigte bei seinem Debüt mit 2:09:32 eine sensationelle Leistung und lief sich damit auf Platz 4 der ewigen deutschen Marathon-Bestenliste
  • Mona Stockhecke lief als schnellste Deutsche in 2:33:50 eine neue persönliche Bestleistung
  • im Rahmen der RUNNERS POINT Marathonmeisterschaften erreichten 60 von 63 Läuferinnen und Läufer das Ziel
  • in der inoffiziellen Mannschaftswertung erreichten die 10 schnellsten Teilnehmer der RUNNERS POINT Group in 30:27:04 den vierten Platz

Marathon macht Spaß!

von Tabitha

Als ich in Frankfurt den Mann mit dem Hammer sehe, denke ich an den Tag vor 3 Jahren, als ich hier meinen zweiten Marathon erlebte – und an das unglaubliche Gefühl beim Einlaufen in die Festhalle: die vielen Zuschauer, der rote Teppich, die irre Party-Stimmung und das totale Glücksgefühl. Damals lief ich mit einer guten Freundin zusammen bis ins Ziel – „das war die beste Medizin für die Seele“ sagte sie danach. Nun kehre ich zurück in die Main-Metropole, die neben der Skyline und Deutschlands größten Flughafen auch den „grünsten“ Marathon Deutschlands zu bieten hat. Auf dieses Wochenende habe ich mich lange gefreut, denn bei den RUNNERS POINT Marathon-Meisterschaften treffe ich meine Kollegen aus allen Ecken Deutschlands wieder.

Nach einer Verletzung beim Transalpine Run und einer längeren Laufpause nehme ich mir keine Zielzeit vor, sondern werde auf meinen Körper hören und den Lauf genießen. Das Rennen teile ich in 10 Kilometer-Abschnitte ein, so wird es leichter. Nach jedem Zwischenziel gibt es eine Belohnung, zum Beispiel ein Ultra Sports Gel, einen Schluck Wasser oder einen Gel-Chip. Ich freue mich über das schöne Wetter und darüber, dass jede Stadt schöne Lauf-Seiten hat – hier ist es der Turm vor den riesigen Wolkenkratzern, der Main und die Oper.

 

Was die Leute am Streckenrand wohl denken? Eine Frau steht da mit Krücken und feuert uns an. Vielleicht würde sie heute auch gerne dabei sein. Genau wie mein Kollege Rafal, der kurz vorm Start krank geworden ist und sich so auf den Lauf gefreut hatte. Also laufe ich für ihn mit. Manche Zuschauer warten auf ein Familienmitglied, manche feuern einfach jeden an oder machen Musik. Sie könnten jetzt auch im Café um die Ecke sitzen. Aber sie sind hier und machen uns Mut. Ich treffe Kollegen – zum Beispiel Matthias aus der Filiale Regensburg. Wir haben heute das gleiche Tempo und laufen lange Zeit gemeinsam, das motiviert. Jeder Läufer (das vermute ich jedenfalls) trifft irgendwann beim Marathon den „Mann mit dem Hammer“ oder einen „Bösewicht namens Schweinehund“. Bei mir kommt er zwischen Kilometer 25 bis 30. Wie heißt es so schön: „Da ich meinen Kopf selbst schleppen muss, will ich auch über ihn herrschen…“ Der Schweinehund sagt: „Du bist müde und kannst unmöglich so schnell weiter laufen.“ Ich antworte: „Tabitha – du bist nicht dein Gefühl. Du hast schon ganz andere Dinge im Leben geschafft. Dieses Loch ist normal und geht gleich wieder vorbei…“ Wenn die „fiesen Gedanken“ nicht verschwinden denke ich an den Zieleinlauf, an das geniale Glücksgefühl es geschafft zu haben, an den roten Teppich, die Freunde im Ziel. Wenn das nicht reicht, stelle ich mir vor, es wäre mein letzter Marathon. Dann kann ich ihn wieder genießen, fokussiere schöne Dinge, freue mich über jede Stelle des Körpers, die nicht weh tut und entscheide mich dankbar zu sein, dass ich laufen darf – weil ich diesen Sport liebe.

Die letzten 10 Kilometer kommen – und ich treffe den Kollegen Tim aus der RUNNERS POINT-Filiale in Dortmund, der heute seinen ersten Marathon läuft. Ich weiß, wie er sich fühlt. Er hat Gänsehaut, als wir am Opernplatz von den Zuschauern gefeiert werden. Ich gebe ihm noch einen Koffein-Fruchtgummi und sage ihm, er solle jetzt Gas geben und es genießen. Das tut er. Das Ziel kommt näher. Die Stimmung reißt einen mit, die Kraft reicht, die Füße tragen mich in die Festhalle. Und dann kommt das, worauf wir alle uns über 42 Kilometer lang gefreut haben – und das Gefühl kann nur jemand verstehen kann, der es selbst erlebt hat: unbändige Freude, die alles ausfüllt. Ich habe 3 Stunden und 25 Minuten gebraucht, um jetzt dieses Glück auszukosten – und sehe es auch in den Gesichtern der anderen Läufer, unabhängig von der Zielzeit. Der Marathon in Frankfurt war ein schönes Abenteuer. Danke RUNNERS POINT, Asics und Ultra Sports – für die tolle Organisation, die Meisterschaft, das geniale Essen und die schöne Gemeinschaft.


Kategorien : Erlebnisberichte & Events


Wow! Tolle Leistung – Toller Bericht. Ich selbst laufe Halb-Marathon und kann dieses energiegeladene Glücksgefühl nach einem erfolgreichem Lauf sehr gut nachvollziehen, einfach grandios. Super Leistung, weiter so! Viele Grüße

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