Auch andere Sportarten haben ihre Reize. Auch wenn das Laufen deine bevorzugte Sportart ist, solltest du ab und zu über den Tellerrand hinausschauen. Denn auch andere Sportarten haben ihre Reize, machen Spaß und setzen neue Trainingsreize. Wir haben uns mal in anderen Sportarten umgeschaut, um euch mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Rudern – Das Ganzkörpertraining

Das Rudern bietet ein Ganzkörpertraining ohne deinen Bewegungsapparat zu sehr zu belasten. Dabei ist es völlig unwichtig, ob du  bereits trainiert bist oder nicht. Bei dem Training mit einem Rudergerät stärkst du vor allem deine gesamte Rumpfmuskulatur inklusive der Tiefenmuskeln und kräftigst somit deinen Rücken. Da das Rudertraining den ganzen Körper beansprucht, steigert es nicht nur deine Kraft sondern auch deine Ausdauer und ist somit eine gute Alternative zum Laufen. Wie du als erfahrener Läufer weißt, bringt eine gesteigerte Kondition  nicht nur mehr Kraft und Ausdauer, sondern erhöht auch deine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeiten. Sportwissenschaftler sagen, dass durch regelmäßiges Rudern die Herzgefäße gestärkt werden und das Risiko von Bluthochdruck oder Herzinfarkten gesenkt wird.

Du hast kein Boot und wohnst nicht am Wasser? Kein Problem! In vielen Studios gibt es richtig gute Rudergeräte. Viele Gyms veranstalten Rowing-Events mit vielen Teilnehmern und noch mehr Spaß. Aber auch als Ergänzung für dein Home-Fitnessstudio gibt es preiswerte und brauchbare Geräte.

Radfahren – Das gelenkschonende Ausdauertraining

Viele Läufer nutzen bereits das Fahrrad als gelenkschonenden Ausgleich zum Laufen. Nach schweren Laufeinheiten oder Wettkämpfen ist eine ruhige Radtour als aktive Regeneration ein Segen. Aber nicht nur dafür lässt sich das Rad gebrauchen. Wer schon mal im Gebirge oder im profilierten Gelände unterwegs war, der weiß wie hart es für die Waden und Oberschenkel werden kann. Wenn du dein Ausdauertraining mit dem Rad absolvieren willst, dann kannst du davon ausgehen, dass deine Einheiten ca. 2- 2,5mal so lang sein müssen wie dein Lauftraining. Das ist abhängig vom Streckenprofil.

Auch im Winter musst du nicht auf deinen Drahtesel verzichten. Gute Rollentrainer gibt es schon ab 250,-Euro. Du kannst dir Apps runterladen, die dich über verschiedene Strecken führen und dich mit anderen Usern messen. Vielleicht schaust du dabei deine Lieblingsserie im TV oder lässt dich von dröhnenden Bässen vorantreiben.

Ballsportarten – Viel Spaß mit Koordinationsschulung

Tennis: Als begeisterter Läufer, der sehr gerne Tennis spielt, weiß ich dass ich vielen meiner Gegner nur aufgrund meiner Kondition überlegen bin. Also gibt mir das Laufen hier einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert. Aber wo liegt dieser beim Tennis? Hier heißt das Zauberwort Koordination. Beim Tennis muss ich immer richtig zum Ball stehen, um dort kontrolliert hinzuspielen, wo es für meinen Gegner am schwierigsten ist, ihn wieder zu returnieren. Auch beim Aufschlag ist viel Beweglichkeit und Koordination gefragt, um die gelbe Filzkugel mit genügend Spin oder Power ins gegnerische Halbfeld zu schlagen. Im Tennissport sind außerdem kurze Sidesteps und Sprints gefragt. Und die kennen wir doch alle auch vom Lauf-ABC.

Fussball: Im Gegensatz zum Tennis, brauche ich beim Fußballspielen kein Techniktraining – ich kann mit einem Ball und einigen Mitspielern sofort starten. Wie erfolgreich ich dabei bin, das steht allerdings auf einem anderen Blatt. Auch hier kann ich zumindest meine gute Ausdauer mit ins Spiel bringen. Wenn man dann eine gemähte Wiese oder einen Bolzplatz findet, dann steht einem gemeinsamen Sportvergnügen nichts mehr im Wege. Du kannst dich mit deinen  Mitspielern im Match messen. Und bitte das Spiel nicht zu ernst nehmen, dann kann dabei noch über die talentfreien Kollegen gelacht werden. Wenn die Gewinner noch eine Runde Bier oder ein anderes kühles Getränk springen lassen, dann fühlen sich hinterher alle als Sieger.

Schwimmen – Ausdauer und Technik sind gefragt

Ehrlich gesagt bin manchmal richtig neidisch, wenn ich im Schwimmbad oder bei Triathlonveranstaltungen Schwimmer sehe, die mit ihrer tollen Technik durch das Wasser gleiten. Auch bei den Olympischen Spielen kann man sehen, das Schwimmen mehr ist als nur das Brustschwimmen, was wir noch in der Schule gelernt haben. Ob Freistil, Rücken oder Schmetterling – jede Schwimmart erfordert eine gute Technik und eine Menge Ausdauer. Außerdem sehen fast alle Schwimmer aus wie Modellathleten. Ich finde das ist ein schöner Nebeneffekt.  Für uns Läufer ist Schwimmen eine hervorragende Alternative und dass nicht nur bei Verletzungen oder zur Regeneration. Mit ein wenig Technik kann man im Freiwasser oder in der Schwimmhalle hervorragend Kondition bolzen. Außerdem ist Schwimmen durch den Wasserwiderstand ein wirksames und forderndes Ganzkörpertraining.

Mit ein wenig Training kannst du dann in deiner nächsten Saisonplanung zusätzlich ein Triathlon einbauen.

Was sind deine bevorzugten Sportarten, die du neben dem Laufen praktizierst?  Lass es uns wissen.


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