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(von Rudi Döhnert)

TrailrunningTrailrunning erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Vom Indoor-Trail über den Volks-Crosslauf bis zu den Mehrtagesrennen wie dem GoreTex Transalpine Run – immer mehr Läufer zieht es immer öfter auch auf unbefestigte Wege! Trailrunning bedeutet nicht automatisch Berge und extreme Erfahrungen. Das Erlebnis Natur steht hier im Fokus.

Für alle, die neugierig auf Trailrunning sind oder Erfahrungen lieber in der Gruppe statt alleine sammeln wollen, gibt es am 22.09.2013 einen Workshop mit unserem Gastexperten Rudi Döhnert in Dortmund. Also, angemeldet und mitgemacht!
Anmelden könnt ihr euch telefonisch (0231-22202460) oder per Mail (wor-dortmund@runnerspoint.com)  in der World of Running.

Wir haben Rudi vorab gefragt, was uns denn alles so erwartet:

Rudi, was genau passiert bei so einem Workshop und wer sollte unbedingt mal dabei sein?

Das Wichtigste vorweg: Es geht hier nicht darum, möglichst schnell bzw. eine möglichst lange Strecke zu laufen. Stattdessen werden wir spielerisch verschiedene Techniken des Laufens im Gelände üben. An natürlichen Hindernissen und einzelnen Stationen im Wald werden die diversen Spielarten – Auf-/Abstiege laufen, laufen auf wechselnden Untergründen, etc – vorgeführt und dann unter Anleitung geübt. Der Workshop richtet sich sowohl an Anfänger (moderates Tempo; viele Stationen, an denen gestoppt wird) als auch an Läufer mit gewisser Trailerfahrung. SALOMON wird mit Testschuhen vor Ort sein – so hat jeder die Möglichkeit, sein Modell aus der breiten Sortimentspalette der SALOMON Trailschuhe auf Herz und Nieren zu prüfen.

Woher weiß ich, welchen Schuh ich für meine Trails brauche?

Die Wahl des Schuhs hängt in erster Linie vom gewählten Untergrund und natürlich von individuellen Vorlieben ab. Da die Meisten in der Regel bei ihren Trainingsläufen nicht im Hochgebirge unterwegs sind, muss das Profil der Trainingsschuhe nicht zu extrem sein. Die ersten Erfahrungen kann man durchaus in den „normalen“ Straßenlaufschuhen machen. Findet man Spaß am Geländelaufen sollte man sich Tipps von trailerfahrenen Lauffreunden oder vom Spezialisten im Laufshop zu Nutze machen. Wie bei den Straßenmodellen hat mittlerweile auch bei Trailrunningschuhen das „Natural- bzw. Minimal-Running“ Einzug gehalten. Je nach persönlichen Vorlieben und Lauferfahrung bietet der Markt entsprechende Schuhe mit mehr oder weniger „Natural-Charakter“ an.

Wie ist das mit den Stöcken… ich geh doch nicht walken, wozu braucht man so was?

Die Aussage „…ich gehe doch nicht walken, …“ stimmt beim Trailrunning nicht ganz! Je nach Grad der Steigung macht es durchaus Sinn zu gehen, da man sich so ökonomischer fortbewegt und nicht unbedingt langsamer ist. Gerade hier unterstützen Trailstöcke die Fortbewegung, da man zusätzlich die Arme zum Vortrieb nutzen kann. Positive Nebeneffekte: Der Oberkörper wird zusätzlich trainiert und die Beine werden entlastet. Die so „eingesparte“ Energie lässt sich für den Endspurt einsetzen. Geübte setzten die Stöcke sogar beim Bergablaufen ein. Dies sollte man jedoch zunächst ausgiebig trainieren – Stichwort „Einfädeln“!

Wie lerne ich Bergablaufen – kann man das üben?

Running-TrailrunningKlares „JA“ – das kann und muss man üben, wenn man bergab etwas schneller und sicherer unterwegs sein möchte. Im Vergleich zu den „Alpenbewohnern“, die zwangsläufig bei jedem Trainingslauf bergab laufen und dies somit in der Regel gut beherrschen, müssen wir Flachländer uns passende Streckenabschnitte suchen, um hier durch Übung Trittsicherheit, Konzentration und Selbstvertrauen zu schulen. Bei guter Bergablauftechnik entlastet man zusätzlich den Bewegungsapparat. Die besten „Downhiller“ schaffen es sogar, sich auch bei technischen Gefällstücken zu erholen. Üben kann man fast überall. Selbst normale Treppen bieten sich an. Hier einfach mal mehrfach hoch und runter laufen und dabei das Tempo variieren oder auch mal mehrere Stufen gleichzeitig überwinden. Bei entsprechender Wiederholungszahl stellen sich schnell Effekte ein und der Körper lernt Schritt für Schritt automatisch die beste Technik.

Du hast oft einen Rucksack dabei – warum und was nimmst du mit?

Der Rucksack ist mittlerweile mein liebstes Ausrüstungsstück! Bei längeren Trainingsläufen nehme ich Getränk und Riegel, Jacke, Buff, Kleingeld, Mobiltelefon und je nach Streckenwahl und Tageszeit auch Kamera, Stirnlampe und Karte mit. Die Laufrucksäcke der „neuen Generation“ passen wie eine Weste und stören nicht beim Laufen. Mit dem entsprechenden Inhalt kann nichts schief gehen – selbst, wenn ein Lauf mit Abenteuercharakter doch etwas länger wird. Bei Trailwettkämpfen wird bei entsprechender Streckencharakteristik und Distanz oft eine Pflichtausrüstung vorgeschrieben, die man ohne Rucksack nicht transportieren könnte

Warum denken so viele Leute, dass Trail ein Herbst/Wintersport ist?

Running-TrailEventuell, weil sie Trail mit Schmutz, Schlamm und miesen äußeren Bedingungen verbinden. Sicher gehört bei schlechtem Wetter auch ein dreckverschmierter Schuh zum Traillaufen, jedoch sind die Trails ja auch bei gutem Wetter und im Sommer da und warten ganzjährig darauf, von uns erkundet zu werden. Gerade für diejenigen, die sich zum ersten Mal auf den Trail wagen, ist ein Start bei gutem, trockenen Wetter zu empfehlen, damit sie sich neben dem Gelände nicht auch noch auf Rutschpassagen und nasse Wurzeln konzentrieren müssen. Da Traillaufen laufen in und mit der Natur ist, gehören natürlich auch alle Wetterverhältnisse dazu. Dem sollte man dann selbstverständlich mit entsprechend angepasster Ausrüstung (Profilsohle; sonstiger Wetter- und Temperaturschutz) begegnen. Dann ist maximaler Trailspaß garantiert!

Rudi hat uns mal 2 seiner Lieblingsmodelle vorgestellt:

Adidas Adizero XT: Das Spaßgerät

Ähnlich leicht wie der Sense Mantra, jedoch mit etwas mehr Sprengung und vor allem eine kräftig zupackende Außensohle qualifizieren den adidas Adizero XT für extrem rutschiges und weiches Geläuf. Einmal am Fuß, fordert das flexible, schmal geschnittene Spassgerät buchstäblich zum harten Geländeeinsatz auf.

SALOMON XT S-LAB 6: Der Kilometerfresser

Die optimale Kombi aus Grip, Stabilität, Passform und dennoch geringem Gewicht ist – wie bereits der Vorgänger XT S-LAB 5 – meine erste Wahl, wenn ich einen treuen Begleiter für lange Trainingsläufe oder Trailrennen jenseits der 50km benötige. Erstaunt bin ich immer wieder über den Grip bei nahezu allen Bedingungen, obwohl das Profil auf den ersten Blick nicht extrem aggressiv daher kommt. Für extrem tiefe und rutschige Böden gibt es den Salomon XT 6 S-Lab zusätzlich als Softground-Variante

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Trail-Veranstaltungen Sept/Oktober:

Pfalz Trail am 05. Oktober 2013

https://www.pfalztrail.de/start.html

Im Pfälzer Wald auf nicht zu anspruchsvoller Strecke.

Distanzen u.a.: 8, 17, 32, 86 km

VR X-Trailrun

https://www.vr-xtrailrun.de/

Trailrun-Festival (25. – 27. Oktober 2013) auf der Schwäbischen Alb mit Nachtsprint am Freitagabend und weiteren Etappen am Samstag und Sonntag.

Drachenlauf am 27. Oktober 2013

https://www.drachenlauf.net/

Kein „reiner“ Traillauf – eher Landschaftslauf mit Trailanteil im Siebengebirge bei Bonn über 25km und 950 Höhenmeter.


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Kategorien : Equipment Erlebnisberichte & Events


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