Besonders die Weihnachtszeit mit allen ihren Leckereien stellt uns kalorienmäßig häufig auf die Probe. Lauf- und Ernährungsexpertin Tabitha gibt euch 10 Tipps, wie ihr die schönste Zeit des Jahres mit gutem Gewissen genießen könnt und stellt euch zwei leckere, gesunde Rezepte vor.

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von Tabitha

Weihnachten ohne zusätzlichen Hüftspeck? Schwer vorstellbar. Glaubt man manchen Auswertungen, dann nehmen wir Deutschen über die Feiertage im Schnitt bis zu zwei Kilo zu. Was der Körper nicht verbraucht, lagert er ein. Da hat man nun die Qual der Wahl: Mehr Sport machen als sonst, damit die zusätzlichen Kalorien verbraucht werden oder sich im Verzicht üben? Aber es gibt noch andere Möglichkeiten! Wir schlagen dir gesunde und leckere Rezepte vor und geben dir ein paar Anregungen, wie du das große Schlemmen genießen kannst ohne dir dauernd Sorgen um dein Gewicht zu machen.

10 Tipps für’s Schlemmen ohne schlechtes Gewissen

1. Iss mit Freude, aber bewusst: Genieße in Maßen, nicht in Massen. Eine Extra-Sporteinheit hilft, die Kalorien von Dominosteinen, Crêpe, Glühwein oder Bratapfel zu kompensieren. Neue Trainingsreize, lange Läufe oder ein intensives Koppel- oder Intervalltraining sorgen dafür, dass du keine Angst vor der Waage haben musst.

2. Beim Gänsebraten die Haut entfernen, da sie das meiste Fett enthält – oder statt auf Gans oder Pute lieber auf Kaltwasserfisch, wie z.B. Lachs, Thunfisch oder Makrele setzen.

3. Koppel den Weihnachtsmarktbesuch mit deinen Freunden an sportliche Aktivitäten – einem ordentlichen Workout im Fitnessstudio oder einem schönen Lauf kann man den Weihnachtsmarkt noch mehr genießen.

4. Mach eine zuckerfreie Woche bevor die Weihnachtstage kommen. Das hilft dem Gewissen und hilft, die Kilos im Griff zu behalten.

5. Schließe eine Wette mit einem guten Freund ab – in einem Zeitraum bis Weihnachten. Beispiel: Keinen Alkohol bis dahin trinken, keine Süßigkeiten oder ähnliches. Das motiviert, denn wer will schon eine Wette verlieren!

6. Ich baue zwei Brühe-Tage als Puffer ein. Dann gibt es zwei Tage lang nur Wasser, Brühe, Gemüsesaft und abends ein Glas Molke oder Buttermilch. So freue ich mich noch mehr auf Weihnachten und „richtiges“ Essen.

7. Auch an Weihnachten auf Bewegung achten. Wer Nichten und Neffen hat, kann sie als Ausrede nutzen, um sich draußen die Füße zu vertreten oder eine Runde Schlitten zu fahren. Aber warum nicht mal die ganze Verwandtschaft zu einer Winterwanderung überreden?

8. Eine kalorienarme, gut geschärfte Suppe vor dem Weihnachtsessen servieren: Füllt den Magen und kurbelt den Stoffwechsel an.

9. Esspausen helfen dem Körper – vor allem in den Phasen, wo viel Fett und Zucker gegessen oder getrunken wird. Daher auch über die Feiertage versuchen, zwischen den Mahlzeiten nicht auch noch zu naschen.

10. Es gibt mittlerweile leckere Rezepte, die gesünder sind und trotzdem nicht „Öko“ schmecken. Hier zwei tolle Vorschläge.

Apfel-Walnuss-Muffins:

Zutaten:Apfel_1

  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 130 g bis 150 g Honig
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 gehäufte Teelöffel Backpulver
  • 2-3 Äpfel, je nach Größe
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ein paar Walnüsse
  • Muffinförmchen oder Einmachgläser (ca.12 Stück)

Zubereitung:Muffins_3

1. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Ein paar Walnüsse zerbröseln und dazu geben.

2. Teig: Die weiche Butter, Honig, Vanille und Eier zu einem glatten Teig verrühren und die Masse schaumig schlagen. Mehl, Salz und Backpulver gut miteinander vermischen und kurz darunter heben.

3. Etwa 2/3 der Apfelstückchen unter den Muffinteig heben. Diesen dann in die Förmchen füllen und anschließend die restlichen Apfelstückchen auf die Muffins verteilen und leicht in den Teig eindrücken.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 20-25 Minuten backen.

Variante: Anstatt der Muffinförmchen kann man auch kleine Marmeladengläschen benutzen. Den Teig in das Glas einfüllen und direkt nach dem Backen im heißen Zustand den Deckel darauf schrauben (mithilfe von Küchenhandschuhen). So hält der Muffin sich über mehrere Wochen und man hat immer etwas Leckeres zum Naschen zur Hand. Auch toll zum Verschenken! Wichtig ist, dass man die Gläser nur halb befüllt, ich habe zu viel Teig hinein getan und die Gläser dann nur mit Mühe verschließen können.

Bratapfel mit Cranberry- und Granatapfelfüllung

Ob in der Kosmetik, als Saft, im herzhaften Salat oder als süße Nachtischvariante – der Granatapfel ist ein viel gefragter Gesundheitsjoker. Er soll Entzündungen hemmen, Herz und Kreislauf schützen und uns jung halten. Mit seinen Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und B-Vitaminen tut er uns etwas Gutes und schmeckt dazu noch herrlich knackig und süß.

Wichtig: Damit die Küche nicht wüst aussieht, den „Deckel“ des Granatapfels abschneiden, dann die Frucht mit dem Messer in 4 Bereiche aufteilen und sie am Besten in einem hohen Gefäß aufbrechen und die Kerne lösen. Die kleinen Kerne platzen bei zu grober Behandlung leicht auf und hinterlassen eine ziemliche „Sauerei“. Am besten bei der ganzen Prozedur eine Küchenschürze oder ähnliches tragen, denn die Flecken lassen sich meistens nicht mehr aus der Kleidung entfernen.

Zubereitung (für 4 Personen)Granatapfel

  • 4 mittelgroße Äpfel
  • 50 g getrocknete Cranberry
  • 1 Granatapfel
  • 70 gehackte Mandeln
  • 2 EL Honig

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Die Äpfel waschen, einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher heraus lösen. Vom Granatapfel Deckel und Boden abschneiden, an einer Seite einschneiden und die Schale vorsichtig (damit es keine „Sauerei“ gibt) nach hinten auf-/umklappen. Mit einem kleinen Löffel ebenfalls sehr vorsichtig die Kerne herauslösen und zusammen mit den getrockneten Cranberries und dem Honig in einen Mixer geben. Alles sehr klein zerhacken. Die gehackten Mandeln untermengen. Die Masse in die Äpfel füllen.

3. Die Äpfel in eine Auflaufform stellen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen.

Heiß oder kalt servieren!


Kategorien : Ernährung Fitness Gesundheit Trainingstipps


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