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Gerade Frauen fühlen sich häufig unbehaglich und schutzlos, wenn sie alleine unterwegs sind. Was man als Frau tun kann, um mit einem sicheren Gefühl laufen zu können, sagt euch Tabitha.

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von Tabitha

Ich gehöre eigentlich nicht zum ängstlichen Typ Frau – aber manchmal, wenn es bei meinen Abendläufen irgendwo knackt oder sich ein Schatten hinter den Bäumen bewegt, kommt doch mal so ein Gedanke: Was wäre wenn…? Was kann ich als Frau tun, um mich zu schützen und mit einem unbeschwerten, sicheren Gefühl zu laufen? Ich habe euch einige Mittel und Anregungen zusammengestellt, die mir und anderen Läuferinnen helfen, in der Stadt, im Park oder in Wäldern unbesorgt zu trainieren. Denn schließlich soll ja nicht Angst, sondern Freude unseren Sport ausmachen. Und das geht – wenn man ein paar Dinge beachtet.

11 Tipps für mehr Sicherheit beim Laufen

1. Selbstvertrauen zeigen und aufrecht laufen

Meine Schwägerin bietet seit einigen Jahren Selbstverteidigungskurse für Frauen an und weist immer wieder darauf hin: „Zeige kein Opfer-Verhalten, sondern trete selbstbewusst und stark auf. Wer sich wie ein Opfer verhält, wird auch schneller ein Opfer“. Besonders hilfreich für mehr Selbstbewusstsein sind regelmäßiger Kraftsport, Kampfsport oder ein Kurs zur Selbstverteidigung.Sicherheit für Frauen_2

2. Beim Laufen einen Schlüssel als Selbstschutz mitnehmen

Ich mache das tatsächlich seit vielen Jahren, wenn ich abends alleine eine Runde laufe – mit dem Schlüssel zwischen Zeige- und Mittelfinger fühle ich mich sicherer, und wenn ich in eine Situation kommen sollte, in der ich mich wehren bzw. schützen muss, kann ich reagieren.

3. Keine Musik oder nur leise hören – für eine bessere Wahrnehmung

Ich laufe bei meinen Abendläufen lieber ohne Stöpsel im Ohr, dann kriege ich alles mit, was so um mich herum passiert und werde nicht so schnell überrascht.

4. Sprintstärke üben

Wer schnell ist, wird nicht so leicht gefangen! Spaß beiseite – natürlich ist es kein Allheilmittel gegen Übergriffe, aber zu wissen dass ich bei Bedarf einen flotten Sprint hinlegen kann, hilft mir schon.

5. In einer Gruppe laufen

Zusammen ist man einfach stärker und sicherer unterwegs. Egal ob mit einem Lauftreff oder einem Freund – suche Gemeinschaft als gutes Abwehrmittel.

6. Im Hellen oder auf beleuchteten Strecken laufenSicherheit für Frauen_3

Schon als Kind fand ich es immer spannend, wie anders alles aussieht und sich anfühlt sobald die Nacht anbricht. Wenn es hell ist fühlt man sich eben sicherer. Daher lieber auf beleuchteten Wegen laufen – oder das Training mal in die Mittagspause legen und danach länger arbeiten, mancher Chef hat nichts dagegen.

7. Nicht immer die selbe Strecke zur gleichen Zeit laufen

Eine gute Methode, um geplante Übergriffe abzumindern ist das ständige Wechseln der Strecke. So wird man weniger berechenbar.

8. Handy mitnehmen

Mache ich selbst ehrlich gesagt eher ungern weil ich nicht erreichbar sein will beim Sport – ist aber auf jeden Fall besser, ein Mobiltelefon dabei zu haben.

9. Hund mitnehmenSicherheit für Frauen_4

Wenn man keine Lust hat zu reden – aber beim Laufen nicht alleine sein will ist so ein Hund doch ideal. Er gibt ein beschützendes Gefühl und freut sich über den Auslauf. Wer wie ich keinen eigenen Hund zur Verfügung hat kann sich evtl. bei Nachbarn oder Freunden in der näheren Umgebung einen „Laufhund“ ausleihen. Dieser sollte aber daran gewöhnt sein, sonst wird es eher ein Krafttraining als eine Laufeinheit.

10. In den Morgenstunden bei Tageslicht passieren am wenigsten Übergriffe

Glaubt man aktuellen Untersuchungen, so ist das Laufen am Vormittag am vernünftigsten. Am späten Nachmittag und am Abend dagegen kommt es eher zu Übergriffen.

11. Entgegen der Fahrtrichtung laufen

Macht man ja normalerweise eh, aber gerade bei Abendläufen ist es wirklich sinnvoll, um mehr Kontrolle zu haben und nicht hinterrücks von einem Auto überrascht zu werden. Sorge für deine eigene Sichtbarkeit mit Lampe und Reflektoren, damit du nicht von Autofahrern übersehen und angefahren wirst.

 


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