Bist du ein Early Bird, wenn ums Laufen geht? Peter, unser Laufexperte schon – und mit ihm scheinen viele andere das Laufen am Morgen zu mögen, denn gerade jetzt in der wärmeren und helleren Jahreszeit sind die Laufstrecken schon frühmorgens gut besucht. Klar, morgens ist es noch nicht so warm, das kann ein Grund sein. Welche Vorteile das frühmorgendliche Laufen für ihn noch so hat, erzählt dir Peter im Blog.

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Laufen am Morgen: Der Kaffee kann warten – ab auf die Strecke!

Zugegeben, so ein ganz waschechter Early Bird bin ich auch nicht, denn für mich ist es sehr wichtig, dass es schon hell draußen ist, wenn ich gegen 6 Uhr morgens aufstehe, um meine Laufkilometer runter zu spulen. Da ich um diese Zeit keine fordernden Einheiten mache, sondern 30-60 Minuten locker in meiner Komfortzone laufe, brauche ich vorher auch kein Frühstück. Eine Tasse Pfefferminztee und manchmal einen Toast mit Marmelade reichen mir da vollkommen als Trainingsunterlage aus.

Das Aufstehen lohnt sich für mich aber auf jeden Fall, denn ich finde morgens die für mich perfekten Laufbedingungen vor. Im Sommer ist es noch nicht zu warm zum Laufen, die Pollenbelastung ist auch noch in einem erträglichen Rahmen und es sind wenig Fußgänger oder Radfahrer unterwegs. Ich kann bei Ruhe, die um diese Uhrzeit noch herrscht, die Gedanken schweifen lassen oder mich auf die anstehenden Aufgaben im Job vorbereiten. Und nach dem Lauf komme ich mit der Gewissheit nach Hause, dass ich meine Trainingseinheit für diesen Tag schon abgefrühstückt habe. Apropos Frühstück, nach einer erfrischenden Dusche schmeckt das Brötchen, der Kaffee, das Müsli oder was auch immer, besonders gut. Jetzt wo alle Aggregate des Körpers hochgefahren sind, kann der Tag kommen und auch eigentlich kein schlechter werden!

Laufen am Morgen: Geht auch Tempo am Morgen?

Laufen am Morgen Office RunWeil über Nacht die Gelenkflüssigkeit zäh wird und die Muskulatur nach dem Aufstehen zunächst noch unbeweglich ist, braucht man ein bisschen Zeit, damit es morgens richtig rund läuft. Einigen Läufer fällt das leichter als anderen; das ist sehr typabhängig. Bei den meisten Läufern ist das subjektive Belastungsempfinden nachmittags am geringsten. So ist es auch bei mir, deshalb verlege ich mein Tempotraining lieber in die zweite Tageshälfte. Aber: Probiere es für dich einfach mal aus!

Laufen am Morgen: Auf zum Office Run!

Wenn du die Möglichkeit hast, morgens von zu Hause aus zur Arbeit zu laufen, dann solltest du das unbedingt einmal machen, um zu gucken, ob das ein regelmäßiger Lauf für dich werden kann. Nimm am Tage vor dem geplanten Lauf am besten schon Wechselsachen, ein Handtuch, Duschzeug und Deo mit ins Büro, dann musst du dich nicht mit einem vollgepackten Laufrucksack auf deinen Office Run begeben. Wenn du am Ziel nicht duschen kannst, dann reicht auch ein Waschbecken zum Frischmachen. Ich empfehle dazu den guten alten Waschlappen!

Ist die Entfernung zu groß für einen frühmorgendlichen Office Run, dann kannst du alternativ auch mit dem Fahrrad fahren. Mit zwei meiner Kollegen fahre ich einmal wöchentlich meine 25 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit. So kommen wir alle nicht nur auf 50 gemeinsame Trainingskilometer, sondern auch gut gelaunt und motiviert zur Arbeit.

Laufen am Morgen Radfah

Bist du auch morgens schon voll sportlich motiviert? Oder kann der frühe Vogel dich mal? Lass es uns gerne wissen!


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Kategorien : Erlebnisberichte & Events Trainingstipps


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