Beim Sport verliert der Körper durch das Schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch Nährstoffe. Wie du diese deinem Körper wieder zuführst, worauf du dabei achten solltest und warum diese „Mikronährstoffe“ so wichtig sind, erfährst du bei uns.

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von Tabitha

Wenn du regelmäßig Sport treibst, hast du einen höheren Nährstoffbedarf und brauchst Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Denn sie sind an fast allen Stoffwechselprozessen beteiligt, unterstützen das Immunsystem und übertragen wichtige Nervenimpulse. Gerade beim Ausdauersport verbrauchen wir eine Menge Energie und schwitzen oft stärker und länger. Dabei wird vor allem Wasser, aber auch Mineralstoffe wie z.B. Natrium und Chlor ausgeschwitzt. Wer sich ausgewogen ernährt muss sich vor einem schweren Mangel in der Regel nicht fürchten. Isst man jedoch zu einseitig oder kocht Gemüse zu lang, hat der Körper nicht viel zum Verwerten. Auch Faktoren wie moderne Ernte- und Anbaumethoden, industrielle Verarbeitung und Lagerungsprozesse können den Mineralstoffgehalt im Essen mindern. Daher ist es gut und sinnvoll, sich mal seine Ess- und Lebensgewohnheiten anzuschauen und auf ein paar Dinge zu achten. Denn was wir unserem Körper geben, das gibt er uns zurück!

Mikronährstoffe erfüllen wichtige Funktionen im Körper

Obst und GemseVitamine sind bei der Regulierung des Stoffwechsels beteiligt und funktionieren als Co-Enzym.

Minerale unterstützen das Immunsystem, sind wichtige Baustoffe für die Knochen und übertragen Nervenimpulse an unsere Muskulatur. Natrium, Chlorid, Kalium, Kalzium, Phosphat und Magnesium gehören zu den Mengenelementen. Diese sind für die Muskelkontraktion und Mineralisierung von Knochen und Zähne zuständig. Einige ihrer Stärken seht ihr in diesem Überblick:

  • Natrium ist wichtig für den Wasserhaushalt und die Muskelkontraktion, große Verluste führen häufig zu Krämpfen
  • Magnesium wirkt entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und krampflösend
  • Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Übertragung von Impulsen an Muskel- und Nervenzellen. Zusammen mit Natrium wichtig für die Tätigkeit des Herzmuskels
  • Kalzium bildet Hartgewebe und ist für Knochen und Zähne notwendig, außerdem spielt es auch bei der Muskelarbeit, der Blutgerinnung und Stoffwechselvorgängen mit
  • Phosphor ist auch wichtig für die Festigkeit von Zähnen und Knochen, wichtig für die Energiegewinnung, den Aufbau von Zellwänden und als Puffer im Säure-Basen-Haushalt

Bei den Spurenelementen handelt es sich um:

  • Eisen: Bestandteil der roten Blutkörperchen, wichtig für die Muskelarbeit und den Sauerstofftransport
  • Jod: wichtig für Stoffwechselregulation
  • Fluorid: Schutz vor Karies, wichtig für Knochen und Zahnschmelzhärtung
  • Selen: hat antioxidative Eigenschaften, wichtig für die Schilddrüsenfunktion
  • Zink: stärkt das Immunsystem, nötig für Enzyme
  • Kupfer: für Muskelaufbau und -reparatur und den Eisenstoffwechsel
  • Chrom: für den Kohlenhydratstoffwechsel
  • Mangan:für die Knochenstruktur und für die Kraftwerke der Zellen

Also achte auf Folgendes:

  • TrinkenNicht zu viel und nicht zu wenig Wasser beim Sport trinken – sonst können Dehydration oder Wasservergiftung die Folge sein!
  • Abwechslung und viele frische Lebensmittel: viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne einbauen
  • Sporttreibende Frauen, Blutspender und Vegetarier müssen stärker auf den Eisenwert achten
  • Auch die Regenerationszeit wird von Mineralstoffen und Vitaminen verbessert – also am Besten direkt nach dem Training auf die Zufuhr achten, das stärkt auch das Immunsystem (z.B. Level X Refresher)
  • Bei typischen Mangelsymptomen (z.B. Müdigkeit/“Schlappheit“, Kopfschmerzen, Hautveränderungen) den Arzt aufsuchen
  • Bei Einheiten die länger als eine Stunde dauern, sollte eine Mineralstoffhaltiges Getränk dabei sein, dieses bietet dir das optimale Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit.
  • Zu viel des Guten ist ungesund – keine Überdosierung vornehmen (vor allem nicht bei Vitamin A)
  • Gutes Leitungswasser oder Mineralwasser trinken
  • Bei Fleisch und Fisch auf Herkunft achten – lieber selten aber dafür hochwertig
  • Hirse essen, sie enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, insbesondere Silicium, Magnesium und eine Extraportion Eisen
  • Öfter mal ein Ei essen, frischen Pfeffer und hochwertiges Salz verwenden
  • Selber kochen, dann weiß man was drin ist. Gemüse lieber garen statt kochen

Kategorien : Ernährung Gesundheit


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