Superfood ist in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da der Begriff „Superfood“ recht inflationär benutzt wird und es keine eindeutige Definition gibt, wollen wir euch lieber 5 clevere Lebensmittel vorstellen, die euch und euren Körper bei euren Workouts und der Regeneration unterstützen. Los geht’s.

Blattkohl – die Vitaminbombe

Ob in der Suppe, als Salat oder als Gemüse angerichtet, ob in der Variante „Russischer Roter“ oder „frise“ – Blattkohl kann überzeugen. Da er mit dem Grünkohl verwandt ist, hat er ähnliche Inhaltstoffe. Aber er schmeckt deutlich intensiver. Er eignet sich prima, um Spinat zu ersetzen oder auch als Gemüsepfanne mit Zwiebeln und Pilzen. Eine Portion versorgt den Körper mit ordentlich Vitamin K und Vitamin A. Dazu gesellen sich noch Riboflavin, Vitamin C und Folsäure – echt eine clever Kombination.

Steckrübe – der Allrounder

Eine tolle Alternative für Kartoffeln oder Blumenkohl ist die Steckrübe. Sie kommt mit wenigen kalorien und wenig Kohlenhydraten daher. Stattdessen bringt sie ein Paket an Vitamin C und Vitamin B6 mit an den Start. Als Beilage überzeugt die Steckrübe genauso wie in Suppen oder als Pürree. Als Calcium- und Kaliumlieferant ist sie gerade nach schweißtreibenden Sportsessions ein cleveres Lebensmittel.

Tahini – die Sesampaste

Tahini ist nicht nur eine Grundzutat für Hummus (Kichererbsenbrei). Sie lässt sich auch prima als Zutat fürs Salatdressing oder als Alternative zu Nussbutter aller Art benutzen. Auch als Ersatz für Sojasuce taugt die Sesampaste. Sie ist eine Quelle von gesunden Fetten und liefert Eisen, Calcium und Proteine. Wer kann dazu schon „Nein“ sagen?

Quinoa – das Pseudogetreide

Einige denke, dass Quinoa wie Weizen oder Roggen eine Getreideart ist. Aber Quinoa ist ein Gänsefußgewächs und dmit mit Mangold oder Spinat verwandt. Seit etwa 5000 Jahren wird es in Südamerika als Kulturpflanze genutzt. Was viele nicht wissen – die Blätter können als Gemüse oder als Salat gegessen werden. Doch wenn man hierzulande von Quinoa spricht, dann sind meistens die Samen gemeint. Sie sind eine hochwertige Proteinquelle, die dem Müsli, Porridge oder Overnight-Oats hinzugefügt werden kann. Zudem liefert Quinoa neben Mangan auch Magnesium und Phosphor, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, und Zink und Kupfer, die unser Immunsystem stärken.

Birnen – das Ballaststoffwunder

Wer hätte es gedacht – Birnen liefern mehr Pektin als Äpfel. Und Pektin ist nicht nur wichtig, um unsere Marmeladen oder Konfitüren zu binden. Unser Körper freut sich darüber, das Pektine Fette binden. Zu dem in Birnen vorkommenden Vitamin C gesellt sich natürlicher Fruchtzucker sowie eine ordentliche Portion an Antioxidationen. Diese kommen besonders in der Schale vor. Sie fangen freie Radikale ab und reduzieren das Herzinfarkt- und Krebsrisiko. Also probiert doch einfach mal ein paar Streifen im Salat, im Porridge beim Frühstück oder mit Rosinen und Honig anstelle eines gebackenen Apfels.

Dies sind nur 5 clever Lebensmittel, die wir euch gerne vorstellen. Ihr habt sicher doch selber eure Lieblingsgemüse und – früchte, oder? Lasst uns wissen, welche und wieso sie für euch so besonders sind. Und jetzt: Guten Appetit.


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Kategorien : Ernährung


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