von Tabitha Bühne

Der Bösewicht „Stress“

Weniger Stress zu haben ist ein sehr beliebter Vorsatz der Deutschen. „Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen“ – so hat es Gandhi mal formuliert und er hat sicher Recht damit. 
Aber warum schafft es der Bösewicht „Stress“ immer wieder, uns einzuholen?
Stress bezeichnet die Auswirkung von Belastungen physikalischer, toxischer oder psychischer Art. Einfach gesagt: Stress ist unsere Reaktion auf das, was uns von innen oder außen belastet. Bekannte Stressauslöser sind z.B. Konflikte, Termindruck, Not, Lärm, Perfektionismus und Angst.

Guter Vorsätz e

Der erste Schritt einen guten Vorsatz zu schaffen, ist diesen zu fassen!

Ermutigung für Gestresste

Es gibt eine einfache, gute und bewährte „Keule“ gegen den Stress: Laufen! Dieser großartige Sport macht fit und fröhlich – und ist eine echte Tankstelle für Körper, Seele und Geist. Das ist längst wissenschaftlich erwiesen und wird auch in der Psychotherapie immer mehr eingesetzt. Gerade Bewegung in der Natur löst Verspannungen, baut Stresshormone ab, das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Muskulatur entkrampft und wir sind sinnvoll abgelenkt. Es folgt neue Lebensfreude, Belastbarkeit und Stresstoleranz.  Laufen nach einem anstrengenden Tag erfordert zwar Überwindung, holt uns aber dann durch die muskuläre Reaktion auf den Stress unheimlich schnell runter.

Ermutigung für gestresste Läufer

Auch als Läufer sind wir nicht automatisch stressfrei – denn es gilt Job, Familie und Freunde mit Training und Wettkämpfen irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Hierbei kann helfen, den Puls als Kontrolleur zu nutzen, den Trainingsplan auch mal an die Situation anzupassen und ganz bewusst ohne Sensor/GPS zu laufen. Um Stressauslöser wie Lärm und Autoabgase zu umgehen, lohnt sich Trailrunning. Um Familie und Training zu kombinieren, ist ein gemeinsames Zirkeltraining auf dem Spielplatz eine gelungene Abwechslung – außerdem bringt man sich dabei gegenseitig zum Lachen, das wirkt auch befreiend.

Und was die Faktoren Angst und Perfektionismus betrifft: Die meisten von uns verdienen mit Laufen nicht ihr Geld – wir können locker bleiben und es beim nächsten Wettkampf mal gelassen sehen. In der Ruhe liegt ja bekanntlich auch die Kraft. Was kann man sonst noch tun? Genug Schlaf, entspanntes Essen ohne Fernsehen, beruhigende Musik vorm Einschlafen, Walnüsse, Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Vitamine C, B, Zink, Kupfer und Phosphor und natürlich eine gute Portion Optimismus. Denn: Wir haben es gut. Wir können laufen

Also, ganz weglaufen können wir dem Stress nicht. Entscheidend ist, wie wir mit ihm umgehen – ob er uns im Griff hat oder wir ihn. Sprüche klopfen kann jeder. Also los, geben wir dem Stress jetzt wirklich die Sporen!


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Kategorien : Rund um Sport, Fitness und Lifestyle Trainingstipps


Tja, da werde ich Deinen Blog doch gleich mal abonnieren, um nichts zu verpassen! LG Frank.

Hallo Frank.
Das freu mich sehr 🙂
Ist in Hamburg auch so viel Schnee – da fällt das Training schwer, oder? Aber die Langdistanz kann trotzdem kommen!
Bis bald.
Tabitha

Auch ich werde diese Seite ganz oben in die „Leseliste“ setzen 🙂

Liebe Tabitha
Danke für die spannenden Themen in deinem Blog. Kannst du zufällig noch ein paar Studien nennen, welche sich mit der Thematik Stress und Laufen befassen?
Vielen Dank dafür und eine schöne Restwoche.
Herzliche Grüsse
Roger

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