Durchschnittlich 3,5 Stunden am Tag bzw. 12,5 Jahre unseres Lebens sitzen wir vor dem Fernseher. Ständiges Sitzen verursacht neben Rücken- und Gewichtsproblemen auch hohe Kosten für unsere Krankenversicherungen und damit für die Allgemeinheit. Ausreichend Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Leben.

 

Im ersten Abschnitt verraten wir dir Tricks, wie du durch kleine Änderungen deiner Gewohnheiten und durch mehr Bewegung deinen Tag aktiver gestalten kannst. Wenn du schon als Läufer unterwegs bist, dann liest du im zweiten Abschnitt, mit welchen alternativen Sportarten du Abwechslung in deinen Sporttag bringen kannst.

1. So kommt mehr Bewegung in deinen Alltag

Treppe statt Aufzug

Lass Aufzüge und Rolltreppen links liegen und bewältige die Stufen zu Fuß. Ob im Bahnhof, in Behörden oder im Treppenhaus – nutze die Treppe! Denn jede Stufe aktiviert deinen Bewegungsapparat und dein Herz-Kreislauf-System. Für Fleißige: suche dir eine Treppe mit möglichst vielen Stufen und gehe sie, je nach Länge, drei- bis fünfmal zügig hoch.

Rad statt Auto

Nutze die Chancen des Alltags: Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Mittlerweile gibt es immer mehr gut ausgebaute Radwege, auf denen du stressfrei fahren kannst. Das erfrischt nicht nur den Kopf, sondern ist auch ein gutes Ausdauer- und Krafttraining. Zumal du mit Hin- und Rückweg gleich zwei Trainingseinheiten absolvierst.

Zu Fuß statt mit dem Auto

Du fährst mit dem Auto zum Einkaufen, weil du bequem bist oder du den ganzen Kühlschrank füllen musst. Gehe zu Fuß zum Einkaufen und kaufe nur so viel, dass du deine Waren ohne Probleme nach Hause tragen kannst. Den Rest besorgst du einen Tag später – so kommst du auch morgen wieder auf deine aktive Zeit. 

Nimm die nächste Haltestelle

Wenn du täglich mit Bus und Bahn unterwegs bist, nimm nicht die für dich nächste Haltestelle, sondern laufe zur darauffolgenden Haltestelle und steige erst dort ein. Das Gleiche machst du abends nach der Arbeit. Du wirst sehen, es kommen dabei einige Schritte zusammen.

Spazieren statt telefonieren

Besuche deine Kollegen an ihrem Arbeitsplatz anstatt zum Telefonhörer zu greifen oder eine E-Mail zu schreiben. Ein Mittagspausenspaziergang hilft dir nicht nur, dein Mittagstief zu überwinden. Er regt zudem deine Verdauung an und bringt deinen Kreislauf in Schwung. Verabrede dich mit Freunden nicht in der Kneipe, sondern zu einem Spaziergang in der Natur. Kneipe als Belohnung geht hinterher immer noch.

 

2. Alternativtraining im Winter

Aquajogging

Aquajogging ist ein effektives und gelenkschonendes Ganzkörpertraining bei dem man viele Kalorien verbrennt und Muskeln aufbaut. Das Laufen im Wasser kräftigt alle großen Muskelgruppen, fördert die Ausdauer und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Das Training im Wasser schont zudem die Gelenke und Bänder und entlastet die Wirbelsäule.

Radfahren auf der Rolle

Wenn du zuhause die Möglichkeit hast, einen Rollentrainer aufzustellen, dann kannst du unabhängig vom Wetter und vom Gelände trainieren. Dabei kannst du deine Lieblingsserie schauen oder laute Musik hören; ein Motivationstief ist also fast ausgeschlossen. Auf der Rolle kannst du zielgerichtet Trettechnik, Kraftausdauer und – bei richtig Gas in den Beinen – auch an der anaeroben Schwelle trainieren.

Schwimmen

Schwimmen ist ein echt effektives Ganzkörpertraining. Warum nutzt du also nicht einfach den Winter dazu, um in die Schwimmhalle zu gehen und dort einen Schwimmkurs zu buchen oder regelmäßig deine eigenen Bahnen zu ziehen. Mit der richtigen Technik und ein wenig Trainingsfleiß macht Schwimmen richtig Spaß. Und im nächsten Saisonplan wird sich dann womöglich auch mal ein Triathlon wiederfinden.

Skilanglauf

Wenn du wetter- und regionsbedingt die Möglichkeit hast, die Bretter unterzuschnallen, dann kommst du beim Skilanglauf in den Genuss eines ganzheitlichen und sehr wirkungsvollen Trainings. Skilanglauf eignet sich besonders gut, wenn man für die Winterzeit ein anspruchsvolles Ausdauertraining sucht. In der Loipe werden vor allem die Arm-, Gesäß- und Beinmuskeln beansprucht. Aber auch die Bauch- und Rückenmuskulatur wird trainiert.

Krafttraining

Das man für das Laufen nicht nur die Beine benötigt, ist den meisten Läufern bewusst. Trotzdem vernachlässigen viele ihre anderen Muskelgruppen. Gerade ein gezieltes Training der Körpermitte verhindert Verletzungen und Dysbalancen. Ein weiterer positiver Effekt dieses Trainings ist es, dass sich der Laufstil enorm verbessern lässt. Du musst dich noch nicht einmal in einem Fitnessstudio anmelden, denn es gibt ausreichend Online-Tutorials mit guten Workouts für’s heimische Wohnzimmer.

Du siehst es gibt viele Möglichkeiten durch etwas mehr Bewegung, dein Herz-Kreislauf-System und deinen Bewegungsapparat auf Trap zu bringen. Deine Gesundheit wird es dir danken.

 


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Kategorien : Gesundheit Rund um Sport, Fitness und Lifestyle Trainingstipps


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