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(von Tabitha)

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Die Versuchung lauert überall…

Was ist ein Laster? „Eine schlechte Gewohnheit, von der jemand beherrscht wird; eine ausschweifende Lebensweise“ – so der Duden. Als Synonyme gelten schwacher Punkt und Verirrung. Irgendwie verirren wir uns immer in den gleichen Gängen: Der eine in der Süßigkeiten-Abteilung, der andere bei den Spirituosen und der Dritte an der Wurst-Theke. Wir Läufer sind da keine Ausnahme. Wir alle haben Laster. Vielleicht rauchen wir nicht und trinken nur in Maßen Bier (alkoholfreies, natürlich ;)) – aber können bei Schokolade, Cola oder Teigwaren nicht widerstehen. Neben den klassischen Untugenden wie Zucker, Nikotin, Koffein, Fett und Faulheit gibt es eine große Auswahl – was ist dein Laster?

Das fleischfressende Sofa
(von Timo)

Ein langer Tag geht zu Ende. Kurz nachdem ich meine Haustür aufschließe und meinen Rucksack in die Ecke schmeiße, sitze ich auch schon auf dem Sofa. Die Glotze springt wie automatisch an und flimmert mich in den Feierabend. Tiefer und tiefer versacke ich in den Polstern meiner Couch und merke, wie sich mein Körper in den Entspannungsmodus runterfährt. Ich kann nichts dagegen tun, das Sofa „frisst mich auf“, ich komme nicht mehr hoch. Aber Stopp! Wollte ich nicht noch Sport machen? Die fast regungslose Büromuskulatur auf Trab bringen? Ich wehre mich, versuche mich aus den Fängen zu lösen und schreibe in meinem verzweifelten Kampf eine „Hilfe-SMS“. Kurz darauf rettet mich mein Kumpel, zieht mich aus der lasterhaften Komfortzone und wir laufen eine Runde. Ich fühle mich wieder lebendig, frisch und mit ein wenig Hilfe besiege ich bald meine Trägheit und schaffe das Sofa auf den Sperrmüll.

Chips gehen immer!
(von Martin)

Jeder hat so seine Laster – garantiert! Man muss nur lange genug suchen. Bei mir war es lange Zeit die „Wochenend-Chips-Tüte“. Nach einem stressigen Arbeitstag lud mich die Tüte Chips samstags abends zum „Extrem Couching“ ein. Quasi das Wochenende einläuten. Und mal ehrlich, wie schnell ist eine Tüte leer und der Heißhunger gerade so gestillt. Dann auf dem Sofa alle Viere weit von sich strecken. Das Ganze funktionierte irgendwann auch ohne Stress und Hunger – alles eine Sache des Trainings! Chips gingen einfach immer. Das ist auch heute noch so, aber ich genieße sie deutlich bewusster, nicht mehr jedes Wochenende und vor allem nicht eine komplette Tüte allein. 7 – 8 Hände voll reichen auch! Außerdem bin ich auf Salzstangen umgestiegen – dann bin ich nämlich nach 3 Händen satt, da ich sie (wie ein Hase seine Möhrchen) genüsslich mümmeln kann.

Pommes rot-weiß mit Schranke
(von Peter)

IMG_0852An einem stressigen Tag oder nach einem Wettkampf meldet er sich: der Heißhunger auf Currywurst mit Pommes und viel Mayo.

Warum auch nicht? Belohnung muss sein! Normalerweise gibt es morgens Müsli, mittags Obst und abends eine Mahlzeit bestehend aus Bio-Kartoffel, Fleisch von ehemals glücklichen Rindern und geliehenes Gemüse aus Nachbars Garten. Natürlich weiß ich, dass die auch als „ Manta-Platte“ bekannte Mahlzeit ungesund ist. Die Pommes gehen in der auf 220 Grad hochtemperierten Industriefettlache baden, die verwendeten Bratwürstchen heißen unter Schlachtexperten „Fettschläuche“ und für die doppelte Portion Mayo muss ich zur Strafe noch einen 8 Kilometer langen Kalorienverbrennungslauf dranhängen. Mit meinem schlechten Gewissen einige ich mich darauf, dass ich meinem Laster statt wöchentlich nur noch einmal im Monat fröne. Frei nach Konrad Adenauer. „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“.

Dem Laster davonlaufen?
(von Tabitha)

„Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten“ – da hatte William S. Maugham sicherlich Recht. Aber wie wird man ein Laster los? Wenn es von alleine kam, wird es wohl auch von alleine wieder verschwinden, oder? Ganz so leicht ist das nicht. Gewohnheiten bestimmen fast 50 % unserer täglichen Handlung. Wenn wir uns etwas Schlechtes angewöhnt haben, dann steckt meist ein Belohnungsfaktor dahinter. Kommen wir nach einem anstrengenden Tag heim und zur Ruhe „brauchen“ wir was Einfaches, Süßes, Deftiges oder auch das Fernsehen. Das Blöde ist: Meist helfen diese Belohnungen nur kurzfristig und sind ungesund für Körper und Geist. Und sie ziehen Kreise – unser Umfeld passt sich an. Es hilft den Belohnungsfaktor ausfindig zu machen und langfristig durch etwas Gesünderes zu ersetzen. Hier sind ein paar Ideen:

Laster

Lösung

Schokolade Schokolade mit 80% Kakao-Gehalt
Chips Dinkelsalzstangen
Pommes mit Mayo Kartoffelecken mit Quark
Trägheit Feste Termine und Verabredungen zum Sport
Cola Schritt 1: Natürliche Cola ohne künstliche Zusätze Schritt 2: 100 % Direktsaftschorle, selbstgemachter Eistee mit Honig
Alkohol Alkoholfreie Biere
Hefeteilchen Hirse/Dinkel-Taler
Schokolierte oder gesalzene Erdnüsse Nussmischung ohne Glasur und Röstung

Bei aller Disziplin: Genießen in Maßen ist gut und wichtig. Damit fällt dir der Verzicht nicht ganz so schwer und ab und an muss man sich eben auch mal was gönnen!

Dann viel Spaß beim Laster-Austausch!

Euer Expertenteam

 

 


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Kategorien : Ernährung Gesundheit


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