Weihnachten steht vor der Tür und 2014 neigt sich dem Ende zu. Zeit für Tabitha, Peter und Martin, einmal auf das alte Jahr zurückzublicken, und Revue passieren zu lassen, was es ihnen läuferisch gebracht hat, was es Neues gab und welche persönlichen Erfahrungen hinter ihnen liegen.

Experten Gruppenbild Weihnachten

Ja, wohin laufen Sie denn…?

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IMG_1457Seit einigen Jahren nehme mir für jedes Jahr etwas Besonderes, irgendwas Neues, „Verrücktes“ vor – worauf ich mich richtig freuen kann. Im letzten Jahr war es eine Langdistanz im Triathlon, in diesem Jahr sollte es der Transalpine Run werden. Ich brauche einfach immer einen Höhepunkt des Jahres, eine Herausforderung, um über mich hinauszuwachsen, Impressionen zu sammeln und neue Wege zu finden. Doch dieses Mal sollte ich mehr lernen, über mich selbst, über den Schmerz und die Freude, wieder aufzustehen. Neben der Triathlon-Mitteldistanz in Kraichgau, dem Brüder Grimm Lauf, dem Transalpine Run und dem Viking Womens Run und den Marathons in Hamburg und Frankfurt habe ich einige kleine Läufe gemacht. Ich habe die festen Wege verlassen und die Faszination der Natur beim Trailrunning genossen. Rein faktisch war das Jahr nicht sehr erfolgreich – ich habe keine Bestzeiten oder großen Erfolge vorzuweisen. Aber ich habe menschlich und sportlich so viel gelernt, dass ich ehrlich sagen kann: es war ein sehr wichtiges Jahr, das ich nicht missen will. Es hat mich geschüttelt und mir gezeigt, was zählt: gesund und fröhlich zu bleiben, das Laufen zu genießen, und mich nicht darüber zu definieren, in welcher Zeit ich irgendwo ankomme. Ich freue mich auf ein neues Jahr und neue Erfahrungen, auf all die interessanten Menschen und Geschichten, die mir beim Laufen begegnen. Ich wünsche euch ein tolles Weihnachtsfest, ein fröhliches Herz und viel Gesundheit im neuen Jahr. Wie sagt man so schön in Schottland: „Laß nie deine Füße schneller laufen als die Schuhe.“ In diesem Sinne: findet das richtige Tempo für 2014 und genießt es!

2014 – Dem Genusslauf folgt der Frustlauf

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IMG_4645Mit dem Laufen ist es wie mit dem richtigen Leben – es ist nicht alles planbar; es kommt manchmal anders als man denkt. Als ich mich dieses Jahr für meinen ersten Sechs-Stundenlauf angemeldet hatte, reagierten viele meiner Freunde mit einem Kopfschütteln. Wie kann man freiwillig sechs Stunden im Kreis laufen und dabei noch Spaß haben? Doch ich habe den Lauf ohne Zeitdruck und mit entspannten Mitläufern in einer Münsteraner Kaserne wirklich sehr genossen. Als Saison-Highlight für das Jahr 2014 war der Frankfurt Marathon im Oktober geplant. Das Orga-Team von RUNNERS POINT sorgte dafür, dass wir ohne Stress an der Startlinie stehen konnten. Die Startunterlagen lagen am Vorabend für alle parat und die Lauf-Ausrüstung wurde von Asics gestellt. Nicht mal um das Hotel mussten wir uns kümmern – und auch für gute Verpflegung wurde gesorgt. Wir brauchten also „nur noch“ laufen. Gut trainiert und voller Optimismus ging es auf die Strecke. Nach fünf Kilometern wich die Freude der Erkenntnis, dass dies nicht mein Lauf werden würde. Ab Kilometer 35 wurde es eine Plackerei. Nicht mal ein gequältes Lächeln brachte ich beim Zieleinlauf in der Festhalle zustande. Auch beim Laufen ist nicht alles vorhersehbar und wir Läufer sind vor keiner Überraschung gefeit. Das ist auch gut so und macht unseren Sport immer wieder spannend!

In diesem Sinne: Bleibt lauffreudig! Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen kontrollierten Rutsch ins Jahr 2015.

Mein erster Etappenlauf und viele Entdeckungen – mein Jahr 2014

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Brüder Grimm Lauf 1Das Jahr 2014 begann für mich nicht so rosig, da ich mir beim Badminton spielen das ISG verrenkt hatte. Also musste ich die ersten Wettkämpfe der Winterlaufserie absagen. Aber die Vorfreude auf mein erstes Etappenrennen beim Brüder-Grimm-Lauf hatte mich fest im Griff. Zusammen mit meinen Kollegen ging es los und ich habe viel gelernt in den 3 Tagen und auf den 5 Etappen. Vor allem wie wichtig es ist, einfach mal nur des Laufens wegen zu laufen.

Für mich als Technikfreak gab es 2014 vieles zu entdecken. Vor allem die Entwicklungen im Bereich der Laufuhren haben mich auf Trab gehalten. Polar, TomTom und Garmin haben meine Neugier immer hochgehalten und im Falle von Epson auch überrascht. Ich bin gespannt, was das Jahr 2015 für mich bereit hält.

Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2015.


Kategorien : Erlebnisberichte & Events


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