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Winterzeit, Dunkelheit, Kälte, Schnee und Eis. Für uns Läufer und alle anderen Frischluftsportler ist die aktuelle Jahreszeit nicht unbedingt unser Liebling. Hier liest du, warum du dennoch auch im Winter draußen Sport machen solltest.

Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht

Im Dunkeln zur Arbeit fahren und den Heimweg erst antreten, wenn die Sonne schon wieder hinter dem Horizont verschwunden ist – das ist für viele Berufstätige der Alltag in der Winterzeit. Sich dann noch aufzuraffen und Sport zu treiben ist oftmals nicht so einfach. Vor allem wenn dann der innere Schweinehund mit einem triumphierenden Lächeln auf der Couch sitzt und auf dich wartet. Doch du solltest dem borstigen Vieh ein Schnippchen schlagen und raus an die frische – und manchmal auch eiskalte – Luft. Denn Laufen kannst du über Gras und Schnee, durch Matsch und Wasser, über Schotter und Geröll.

Laufen im Schnee stärkt die Muskulatur

Im Winter wird nicht nur die Grundlage für die nächste Saison gelegt. Gerade Stabilitäts- und Krafttraining sollten in dieser Zeit mit in den Trainingsplan eingebaut werden. Und wenn du im Schnee unterwegs bist, dann baust du Übungen aus dem Lauf-ABC fast automatisch mit ein. Denn du musst deine Knie mehr heben, um nicht durch den Schnee zu schlurfen. Du machst öfter Ausfallschritte, um Eisplatten auszuweichen. Trittst du dennoch auf vereiste Flächen, dann musst du auch in der Lage sein, dich auf einem Bein auszubalancieren. All dies spricht deine Muskulatur anders an als der Lauf auf befestigten Wegen und stärkt deine Muskulatur.

Laufen im Winter macht dich mental stärker

Es kostet ein gewisses Grad an Überwindung, in die Sportklamotten zu schlüpfen und vor die Tür zu gehen. Vor allem an Tagen, an denen es gefühlt gar nicht hell wird. Doch allein schon damit zeigst du deine mentale Stärke. Trainingsplan oder nicht – bist du im Winter bei Wind und Wetter unterwegs, dann musst du dir den Rest des Jahres keine Gedanken machen, wenn das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigt. Wenn du Schnee, Eis, Dunkelheit und bissigen Wind besiegst, dann zeigst du anderen Herausforderungen die kalte Schulter.

Laufen im Winter härtet dich ab

Das Bewegung im Allgemeinen und in der Winterzeit im Besonderen einen stärkenden Effekt auf dein Immunsystem hat, ist hinlänglich bekannt und an vielen Stellen nachzulesen. Deshalb darf der Punkt auch hier nicht fehlen. Denn die Heizungsluft zu Hause und im Büro trocknet den Hals und die Atemwege aus. Zudem produzieren unsere Schleimhäute eher zäh fließenden Schleim anstatt eine flüssige Schutzschicht. Frische, nicht zu kalte Luft bringt wieder Feuchtigkeit ins System. Achtung aber bei zu tiefen Temperaturen. Unter Null solltest du dich clever kleiden – Schal oder Schlauchtuch sind Pflicht – und deine Lungen nicht zu lange der Kälte aussetzen.

Laufen im Winter schult die Koordination

Laufroutinen sind manchmal sinnvoll. Aber sie setzen keine neuen neuromuskulären Reize. Zudem beanspruchen sie immer wieder dieselbe Muskulatur. Bist du auf den unterschiedlichsten Untergründen im Winter unterwegs, kannst du an der Koordination und an der Effizienz der Laufbewegung arbeiten. Das macht dich fitter und mobiler. Also probiere es aus: wechsle den Untergrund, fordere deine Muskulatur, bewege dich anders und effektiver. Denn eins hast du sicher selber schon gemerkt – bist du auf verschneitem oder eisigem Untergrund unterwegs, dann machst du kleinere Schritte. Und dies kann dir dabei helfen, um auf befestigten Wegen flotter oder länger zu laufen.

Laufen im Winter macht dich glücklich

Winterdepressionen sind kein Märchen. Wenig Sonnenlicht, wenig frische Luft – da fährt der Körper schonmal ein paar Gänge runter und verfällt in Winterstarre. Sonnenstrahlen auf die Netzhaut kurbeln nicht nur die Vitamin D-Produktion an, sondern sorgen auch dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Endorphine fluten deinen Körper. Sport an der frischen Luft hilft bei der Stressreduktion. Und wenn du regelmäßig Sport treibst, dann merkt sich dein Körper dieses Hoch und wird resistenter gegen den „Winter Blues“. Also lerne, das Laufen im Winter zu lieben.

Geh raus und laufe – ganz egal wo, wann und bei welchem Wetter.


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Kategorien : Gesundheit Trainingstipps


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