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Ein Laufrucksack bietet oftmals mehr Stauraum als ein Trink- oder Hüftgurt. In ihm lassen sich komfortabel Flüssigkeiten, Energieriegel und auch Laufklamotten verstauen. So ist man für alle Eventualitäten sinnvoll ausgerüstet. Hier stellen wir euch drei Modelle vor.

Laufrucksäcke von Salomon, Dynafit und Camelback

Gerade auf längeren Läufen oder ausgedehnetn Radtouren ist er ein praktischer Begleiter: Der Laufrucksack. Damit hast du dein Gepäck immer „am Mann“ und kannst jederzeit auf deine Verpflegung zugreifen. Vor allem bei ultralangen Distanzen bewährt sich der Rucksack, denn die Abstände zwischen den Verpflegungsstationen sind meist größer als bei anderen Laufveranstaltungen, wo man normalerweise alle 5 bis 7 km auf eine „Läufertankstelle“ trifft. Zudem gibt es einige Events, wie z.B. den Transalpine-Run, bei denen neben der Mitnahme von 1,5 l Flüssigkeit auch eine Ersatzausrüstung gefordert ist. Das heißt, der Laufrucksack sollte auch einer Regenjacke, warmer Laufbekleidung, Handschuhen, Mütze und einer Notfallausrüstung Platz bieten.

Aber auch „normale Läufer“ ohne Ultra-Ambitionen wissen mittlerweile die praktischen Transportsysteme zu schätzen. Ich verzichte häufig auf meinen Trinkgurt und greife lieber zum Laufrucksack – der sitzt einfach viel besser. So muss ich mich nicht über rutschende Gurte oder wackelnde Flaschen ärgern. Und zudem verfügen die Laufrucksäcke ohne Ausnahme über die besseren Taschensysteme.

Wir haben uns für dich einmal drei verschiedene Laufrucksäcke etwas näher angeschaut.

Laufrucksäcke, Trinkflaschen und Verpflegung

Modell: CamelBak Octane XCT

Produkt-Highlights: leicht, zusätzliche Taschen an Hüft- und Schultergurten, Sicherheitspfeife,

Einsatzgebiete: Laufen, Bergsport, Wandern und Radfahren

Gewicht: 320 g (inklusive Trinkblase)

Preis: 84,90 €

Beurteilungspunkte: Skala (+ = sehr gut, o = durchschnittlich, – = weniger gut)

Bewertungstabelle Camelback Octane XCT

 

Beschreibung:

Auffüllen – einpacken – anziehen – festzurren – loslaufen … und zum Trinken nicht anhalten müssen. So einfach kann es sein, das Laufen mit dem CamelBak Octane XCT. Zudem eignet er sich für so gut wie jede Ausdauersportart, bei der eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr nötig ist. Ich habe den Trinkrucksack beim Laufen und Radfahren genauer auf Stärken und Schwächen getestet:

Laufrucksäcke von Camelback, Dynafit und SalomonAuffällig ist die Leichtigkeit und der bequeme Sitz des CamelBak Octane XCT. Er lässt sich an verschiedenen Stellen kinderleicht in der Weite verstellen und somit individuell an den Körper anpassen. Einmal richtig festgezurrt, verspürt man selbst bei gefüllter Trinkblase – auch dank der AirMesh-Polsterungen – keine Bewegung oder Reibung.

Ich war zunächst skeptisch, ob ich mit einem Rucksack laufen kann (und möchte), doch dieser ultraleichte Octane XCT hat mich überzeugt. Riesig ist die Trinkmenge, die in der Trinkblase mitgenommen werden kann: bis zu 3 Liter passen da rein. Da dieser Laufrucksack wirklich ultraleicht ist, darf es auch gerne mal etwas mehr Flüssigkeit sein. Die Getränkeblase ist einfach aus dem Rucksack zu entnehmen und durch einen großen Schraubverschluss leicht zu befüllen und ebenso leicht wieder zu entleeren. Lediglich das ‚Gluckergeräusch‘ der Trinkblase ist gewöhnungsbedürftig. Doch dafür habe ich nach den ersten Läufen schon ein paar Tipps auf Lager:

1. Gegen den Wind laufen! Das übertönt das Geräusch und trainiert noch zusätzlich die Kraftausdauer.

2. Musik auf die Ohren – MP3-Player oder Handy lassen sich ja problemlos verstauen.

3. So oft mit dem Rucksack laufen gehen, bis man sich daran gewöhnt hat.

Mir fiel das Trinken manchmal schwer, da der Trinkschlauch recht lang ist und ich so eine größere Saugkraft aufwenden musste. Und das hat mich ein wenig außer Atem gebracht. Daher habe ich die Trinkblase auf meinen kürzeren Touren auch gerne mal ganz weggelassen. Im Hauptfach lassen sich problemlos Jacken und andere Utensilien verstauen, so dass sich der CamelBak Octane XCT auch wunderbar als reiner Laufrucksack eignet.

Fazit:

Mich hat der Rucksack vor allem durch seine kleineren Taschen überzeugt. Der Begleiter für Ausdauersportler fällt positiv durch zwei Hüfttaschen auf, welche selbst im Laufschritt einfach und ohne Verrenkungen oder Anhalten zu erreichen, zu öffnen und zu schließen sind. Beide Taschen sind gleich groß und lassen sich zum Beispiel mit dem Handy, MP3-Player, Kamera oder Riegeln befüllen. Die Dinge halt, die wir Sportler eben zwischendurch gerne mal schnell erreichen möchten. In den beiden AirMesh-Schultergurten befinden sich ebenfalls noch zwei kleinere Taschen – perfekt für den Schlüssel oder Salztabletten.

Der CamelBak Octane XCT wird auf meinen langen Ausdauereinheiten defitnitiv zum Einsatz kommen.

Modell: Dynafit Enduro 12

Produkt-Highlights: 12 l Packvolumen, anatomische Passform, super leichtes Material

Einsatzgebiete: Laufen, Radfahren und Wandern

Gewicht: 270 g

Preis: 79,90 €

Beurteilungspunkte: Skala (+ = sehr gut, o = durchschnittlich, – = weniger gut)

Bewertungstabelle Dynafit Enduro 12

 

Beschreibung:

„Wow, sieht der cool aus!“ Das waren meine ersten Worte als ich den Dynafit Laufrucksack in den Händen hielt. Da ich nicht unbedingt immer mit Trinkblasen unterwegs sein muss, stört es mich auch nicht, dass der Dynafit Enduro 12 ohne diese geliefert wird. Man kann die Blase aber nachrüsten, denn der Dynafit ist mit dem CamelBak -Trinksystem kompatibel.

Dynafit LaufrucksackDafür hat er so viel Stauraum (12 l) zu bieten, dass mit ihm kein Ultralauf zu lang ist. Über einen vertikalen und einen horizontalen Reißverschluss, lässt er sich sehr gut packen. Spielerisch nimmt er eine leichte Laufjacke und komplette Wechselbekleidung auf.

Angezogen sitzt er so angenehm wie eine Weste. Der Rucksack ist anatomisch vorgeformt und lässt sich über verschiedene Schnürsysteme individuell fixieren. Den Brustgurt in Dreiecksform kann man in der Höhe und in der Breite verstellen. An den Schultergurten lässt sich der Enduro zusätzlich auf die eigene Körperform anpassen. Dies funktioniert mit ein bisschen Übung perfekt. Die beiden Speedbottle-Fächer nehmen jeweils eine 0,7l-Flasche auf. Seitliche befinden sich gut zugängliche Taschen für Riegel, Gel, usw. Auf dem linken, vorderen Träger befindet sich eine abnehmbare Reißverschlusstasche, die mit einem Klettband und durch einen Riemen fixiert wird. Hier haben einen Handy oder ein MP3-Player ausreichend Platz.

Einmal eingestellt läuft es sich mit dem Rucksack sehr angenehm und auch wenn das Gelände einmal anspruchsvoller wird, ist auf ihn Verlass. Selbst wenn man etwas mehr Ballast mit sich führt, rutscht er nicht und sitzt dort, wo man ihn haben will. Auf verschiedenen Radtouren habe ich ihn ebenfalls mitgenommen und getestet, auch hier konnte er mich überzeugen.

Fazit:

Funktionell und auch optisch hat mich der Dynafit Enduro 12 voll überzeugt. Von meinen verschiedenen Laufrucksäcken ist er definitiv mein Favorit. Die Passform, das Fassungsvermögen, seine Leichtigkeit und seine Vielseitigkeit qualifizieren ihn nicht nur als treuen Begleiter beim Ultralaufen, sondern gerne auch als Rucksack für den Urlaub.

Dieser Rucksack ist bald bei RUNNERS POINT erhältlich.

Modell: Salomon Skin Pro 10 Set

Produkt-Highlights: isolierte und schnell entnehmbare Trinkblase   

Einsatzgebiete: Laufen, Bergsport und Wandern

Gewicht: 400 g (inklusive Trinkblase)

Preis: 130 €

Beurteilungspunkte: Skala (+ = sehr gut, o = durchschnittlich, – = weniger gut)

Bewertungstabelle Salomon Skin Pro

 

Beschreibung:

Der leichte und vielseitige Salomon Skin Pro 10 Set überzeugt nicht nur bei längeren Läufen – auch vor einer Radausfahrt oder einer Wanderung schreckt er nicht zurück!

Der Laufrucksack sitzt körpernah am Oberkörper. So rutscht nichts hin und her und auch die Bewegungsfreiheit wird nicht beeinträchtigt. Da er mit seinem Rückenteil recht weit oben sitzt, ist das Tragen zu Beginn erstmal etwas befremdlich. Dieses Gefühl legt sich aber schnell, da er kaum spürbar ist. Allerdings ist die Einheitsgröße für etwas stämmigere Menschen eine Herausforderung und kann auf den ersten Metern etwas einengen. Aber nach weniger als einem Kilometer überzeugt die Passform und die Einstellbarkeit des Skin Pro 10 Set.

Trinksystem im Salomon LaufrucksackDas Tragesystem wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet und lässt sich spielerisch leicht verstellen. Während des Laufens lassen sich die Kompressionsgurte verstellen – so sitzt der Rucksack auch nach der Entnahme einiger Laufutensilien aus dem 10 Liter fassenden Stauraum oder bei Entleerung der Trinkblase vollkommen störungs- und wackelfrei.

Mit seinem robusten Material kann der Rucksack überzeugen und die Vielzahl an Taschen zeugt von der Erfahrung, die Salomon in diesem Bereich gesammelt hat. Einschubtaschen für Soft-Flasks, Reißverschlusstaschen für die sichere Aufbewahrung von Schlüssel und Co. – hier wurde an vieles gedacht. Sogar an eine Pfeife, um sich in Gefahrensituationen bemerkbar zu machen. Verstaumöglichkeiten für die Trailstöcke und Befestigungspunkte für einen Helm runden die Ausstattung des Salomon Skin Pro 10 Lab sinnvoll ab.

Fazit:

Der sitzt. Einmal korrekt eingestellt überzeugt der Salomon Skin Pro 10 Set mit einer großartigen Passform, großer Bewegungsfreiheit und seiner Leichtigkeit. Mit 10 Litern Fassungsvermögen ist er zwar kein Riese, bietet aber genügend Stauraum auch für ausgedehnte Trailabenteuer und Tagestouren.

 

 

 


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Kategorien : Equipment


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