Hunde eignen sich durch ihren natürlichen Bewegungsdrang super als vierbeinige Laufpartner. Aber auch das gemeinsame Laufen muss erlernt und trainiert werden. Wir geben euch Tipps, wie ihr euren Hund in euer Lauftraining miteinbeziehen könnt.

Laufen mit Hund 1 von Peter Behutsam anfangen Wichtig ist vor allem, dass du deine Einheiten auf deinen tierischen Begleiter abstimmst. Nicht jede Rasse ist aufgrund ihrer Anatomie oder ihres Charakters als Laufbegleiter geeignet. Mit Welpen und jungen Hunden solltest du noch nicht laufen gehen. Manche Rassen brauchen bis zu 24 Monate, bis sie ausgewachsen sind. Fange mit kurzen Lauf-Abschnitten an – am Besten in spielerischer Form und habe eine Belohnung für zwischendurch parat. Überfordere dein Tier nicht! Hunde bleiben stehen, wenn sie eine Pause brauchen. Zwinge deinen Vierbeiner nicht dazu, sofort weiter zu laufen. Tierische Fußpflege Mit meinem früheren Weggefährten – einem englischen Hirtenhund – konnte ich locker 20 Kilometer laufen. Voraussetzung dafür war, dass es nicht zu heiß draußen wurde und dass es unterwegs Trinkmöglichkeiten für ihn und mich gab. Bei solchen Strecken ist es wichtig, die Fußballen des Hundes zu kontrollieren. Lange Strecken auf Beton oder hartem Untergrund können zu Blasen oder Rissen in den Ballen führen. Hier helfen spezielle Fettsalben, die die empfindlichen Stellen geschmeidig halten. Im Winter solltet ihr darauf achten, dass sich keine Eisklumpen in den Fußballen des Tieres festsetzen, dies ist für euren Hund sehr schmerzhaft. Ob ihr euren Hund an einem Laufgeschirr oder freilaufend mit auf eure Laufrunde nehmt, das ist abhängig von der Erziehung eures Tieres. Mit einem gut erzogenen Hund, macht das Laufen doppelt so viel Spaß, denn man muss sich nich ständig darum kümmen, dass er Radfahrer anbellt, anderen hinterheläuft oder seiner eigenen, statt deiner Laufstrecke folgt. 8 Gründe, die für das Laufen mit Hund sprechen

  • Laufen mit Hund 2Du musst sowieso mit dem Hund Gassi gehen, also warum nicht gleich die gemeinsame Runde als Trainingseinheiten nutzen.
  • Da es sehr nervig sein kann, gemeinsam in der City zu laufen, wirst du auf Waldwege und Grünflächen ausweichen. Das hat den Vorteil, dass der unebene Untergrund deine Gelenke trainiert und du in sauberer Luft unterwegs bist.
  • Mit deinem Hund über Stock und Stein zu laufen, macht einfache gute Laune. Die ständigen Tempowechsel haben nebenher einen guten Trainingseffekt.
  • Ein gut trainierter Hund passt sich dem Tempo seines Herrchens an, du bestimmst also das Tempo und musst dich nicht – wie in einer Läufergruppe – einem vorgegeben Tempo anpassen.
  • Natürlich kannst du auch Intervalle laufen. Dein Laufpartner wird sich freuen, dass er in den Geh-oder Trabpausen mit seiner Nase die Umgebung erkunden darf oder sein neues Revier markieren kann.
  • Egal ob Sonnenschein, Regen oder Schnee, dein Hund muss immer raus. So gibt es für dich keine Schlechtwetter-Ausreden mehr. Dein Immunsystem wird es auf jeden Fall freuen.
  • Wenn die gemeinsame Laufrunde fordernd war, dann solltest nicht nur du müde sein, sondern auch dein Hund. Der Vorteil für dich ist: Dein Vierbeiner ist ausgeglichen und legt sich eine Runde schlafen. Er muss also erst einmal nicht bespaßt werden. Zumindest in den meisten Fällen nicht.
  • Dein Hund leidet nicht an Übergewicht und ist auch nicht so schnell für Arthrose anfällig, wie viele seiner Artgenossen, die zu wenig Bewegung haben. Das kann den ein oderen anderen teuren Gang zum Tierarzt sparen.

Vielleicht fallen euch auch noch ein paar gute Gründe ein, dann lasst es uns wissen.


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