Unter Sportler und im Alltag hört man einen Tipp für Abnehmwillige recht oft: „Wenn du abnehmen willst, dann iss weniger Kohlenhydrate!“ Und genau das ist die Idee bei den „Low Carb“-Diäten. Dabei geht es darum, Kohlenhydrate in der täglichen Ernährung zu reduzieren. Infos zu Low Carb und was das Ernährungskonzept für einen Einfluss auf den Sport habt, darüber informieren wir hier.

Low Carb und seine Wurzel

Seit einigen Jahren ist „Low Carb“ eine angesagte Ernährungsweise. Sie hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und ist vor allem im Trend, da die körperliche Aktivität auf der Arbeit deutlich abgenommen hat. Wer also im Alltag bei seinen Mahlzeiten die Kohlenhydrate reduziert, der kann die Gewichtsreduktion unterstützen. Die veränderte Ernährung soll zudem die sportliche Leistung verbessern und möglicherweise auch Stoffwechselerkrankungen therapieren.

Aber was sind Kohlenhydrate eigentlich und was machen sie? Kohlenhydrate sind Zucker und den benötigen wir, um unseren Körper mit Energie zu versorgen. Während Einfachzucker wie Glukose und Fructose schnell Energie bereitstellen – und genauso schnell verbrannt sind – müssen langkettige Mehrfachzucker, wie sie in Hülsenfrüchten und Getreide vorkommen, vor der Verwertung erst aufgespalten werden. Dass bedeutet, dass die (Fr)Essattacken nicht so schnell einsetzen, da über einen längeren Zeitraum gleichmäßig Energie gewonnen wird.

Low Carb und seine Varianten

Low Carb bedeutet die bewusste Verminderung der Kohlenhydratezufuhr. Es gibt aber auch noch die ketogene Diät, bei der komplette auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Welche Methode einem persönlich am meisten entgegenkommt, was dem eigenen Körper auf Dauer gut tut und was das Wohlfühlbarometer am weitesten nach oben ausschlagen lässt muss jeder selber herausfinden. Und eins ist sicher: Abnehmen kann nur der, der über den Tag mehr Energie verbraucht als aufnimmt.

Low Carb – Ernährungsumstellung mit Köpfchen

Zu Beginn jeder Ernährungsumstellung steht immer die Auseinandersetzung – und zwar mit den Lebensmitteln, die aktuell auf dem Speiseplan stehen und in Zukunft weniger oder gar nicht mehr drauf sein sollten. Aber ist es nicht positiver, darüber nachzudenken, was du ab sofort essen darfst und sollst? Du kannst zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln und Reis durch Salat und Gemüse ersetzen. Und drei Mahlzeiten sind auch gesetzt – Frühstück, Mittag- und Abendessen. In der Zeit dazwischen soll der Körper Zeit zur Verdauung haben. Aber das ist ja keine Eigenheit er Ernährung nach dem „Low Carb“-Prinzip, sondern von vielen Ernährungswissenschaftlern zu hören.

Mit einem Plan fällt vieles leichter – so auch eine Ernährungsumstellung. Und wenn du Gleichgesinnte hast oder findest, dann ist die Motivation ebenfalls auf einem höheren Level, da gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt werden. Ob und welche „Low Carb“-Diät – ob Atkins, LowCarb nach David Kirsch, Glyx, Paleo oder noCarb – für dich die richtige Wahl ist, musst du selber herausfinden und checken, was zu dir und deinem Lebensstil passt. Zusammen mit Sport und Bewegung im Alltag und der festen Überzeugung daran, was du tust, gehst du dann unbeirrt deinen Weg zu der für dich gesunden Lebensweise. Denn auch für den Körper gilt: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


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Kategorien : Ernährung


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