Die Sporthallen sind geschlossen und die Fussballplätze sind auch gesperrt! Wohin jetzt mit der sportlichen Energie und dem festen Willen, bis zur nächsten Saison die Form nicht völlig zu verlieren? Auf die Laufstrecke! Die ist für jeden noch zugänglich – und: es gibt so viele davon, dass man sich keinesfalls innerhalb des gebotenen Mindestabstands ins Gehege kommen muss! Also los Teamsportler, die ihr bisher einsame Laufrunden ohne Ball am Fuss oder Schläger in der Hand eher blöd fandet, ab auf den Track. Wir sagen euch, warum es sich für euch lohnt, euch einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen!

 

Ohne Team, Ball und Schläger ist Sport irgendwie sinnlos!

Nicht falsch verstehen: Natürlich sind nicht alle Teamsportler Laufmuffel. Im Gegenteil, einige von euch haben schon immer zur Grundlagenausdauer ihre Lauftrainings absolviert… oder auch einfach, weil Laufen euch Spass macht.

Es gibt aber auch viele Mannschaftssportler, die sich bisher nur widerstrebend auf die Laufstrecke begeben haben. Eigentlich nur, weil der Trainer oder die Trainerin das als unverzichtbaren Bestandteil einer effektiven Saisonvorbereitung angeordnet haben. 10 Runden um den Platz, 45 Minuten durch den Wald… da war die Vorfreude auf’s Training immer richtig gross, stimmt’s? Verständlich, wenn die eigentliche Motivation zum Sport ja daraus resultiert, gemeinsam zu spielen, gemeinsam zu gewinnen und ja, eben auch nicht alleine zu verlieren. Wo ist da der Kick, wenn es in eurer Wahrnehmung doch beim Laufen eigentlich nur darum geht, die Runde zu absolvieren… gegen die Uhr, gegen die eigene Űberzeugung und auch irgendwo gegen den Trainer, der das Ganze ja angezettelt hat. Und außerdem: Laufen tut ihr bei eurem Sport ja ohnehin, aber eben sinnvoll einem Ball hinterher! Wofür also zusätzlich noch durch den Wald laufen?

Laufen macht Sinn – gerade jetzt!

Liebe Teamsportler, gerade jetzt ist eben auch das Laufen ohne Ball und Schläger sinnvoll, denn es ist derzeit die beste Lösung – neben Fahrrad fahren vielleicht – um was für eure Fitness und für eure (Sportler-)Seele zu tun. Ihr seid doch nicht die Typen, die sich jetzt nur noch auf die Couch verkriechen und als einzige sportliche Aktivität Fifa 20 zocken oder einen Serienmarathon absolvieren.

Stellt euch einfach vor, das Ziel beim Laufen ist ein Tor, das generische Feld, oder eine Endzone… und nur die Strecke, die ihr lauft, ermöglicht es euch, dieses Ziel zu erreichen, sprich: zu punkten. Kann sein, dass euer gewohnter Torschrei oder der Jubel über den Ball, den ihr im Feld des Gegners versenkt habt, erst nach eurem Lauf unter der Dusche, und nicht schon auf der Strecke, ertönt – aber spätestens da werdet ihr merken: Ich hab das Ziel getroffen, ich hab gepunktet, ich habe über mich selbst gesiegt, denn ich habs einfach gemacht: ich bin gelaufen!

Laufen macht glücklich und zufrieden

Versprochen, dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit werdet ihr haben. Da könnt ihr alle Läufer fragen, denn die laufen auch nicht immer voll motiviert los. Aber nach dem Lauf ist das Gefühl, es geschafft zu haben, gerade auch gegen das Motivationstief, einfach großartig! Das lässt sich sogar auch wissenschaftlich belegen: Beim Laufen werden Stresshormone wie beispielsweise Adrenalin abgebaut und Glückshormone wie Endorphine und Serotonine vermehrt ausgeschüttet.

Und, um bei den hormonellen Vorteilen des Laufens zu bleiben, Schlafhormone, wie beispielsweise Melantonine, werden durch das Laufen gehemmt. Melantonin wird unter anderen auch für die sogenannte Winterdepression veranwortlich gemacht. Also momentan ein weiterer big point für die seelenstreichelnde Wirkung des Laufens. Noch nicht überzeugt? Dann nehmt dies:

Ihr könnt euch jetzt euren Stammplatz erlaufen! 

Stammplatz – wenn das mal nix für’s Ego tut! Und ihr könnt euren jetzt dingfest machen. Ja, klar, ihr müsst euer Lauftraining nur ein wenig pimpen, sprich: eurer Mannschaftsportart anpassen. Als Fussballer streut ihr immer mal ein paar Sprints ein und als Volleyballer springt ihr einfach unterwegs über ein paar Baumsstämme. Schaut euch mal im Netz um, da gibt es jede Menge Tipps, wie ihr euer Lauftraining eurer Sportart anpasst und euch so effektiv auf die nächste Saison vorbereiten könnt – auch ohne Ball!

So machst du es dir beim Laufen nett:

Apropos Seele streicheln: Klar, so ein Training mit der Mannschaft lässt einen echt den Stress und die Probleme, die sich so im Alltag oft ergeben, vergessen. Da wird mal ordentlich vor den Ball getreten oder auf ihn eingedroschen, und zack ist man viel enstpannter und ausgeglichener. Hinzu kommt dann auch noch, dass man seine Team-Kollegen trifft, mit ihnen spricht, gemeinsam Spaß hat und hinterher vielleicht noch zusammen ein kaltes Getränk zu sich nimmt.

Das ist beim Laufen alleine natürlich nicht so gegeben. Dafür könnt ihr aber jederzeit los und müsst euch an keine Trainingszeiten halten. Und ihr könnt euch mal ganz ohne Trainer, also nach eigenem Ermessen, auspowern und so denn Alttagsstress loswerden. Oder ihr lasst es langsam angehen und geniesst einfach mal die Ruhe auf der Laufstrecke. Das bringt euch auf jeden Fall auch runter. Vielleicht lauft ihr auch einfach mit eurer Lieblingsband auf den Ohren, das kann echt motivierend sein und noch einen zusätzlichen Kick geben. Ja, und dann gibt es ja noch die Möglichkeit euch per LaufApp mit euren Mannschaftskollegen zu connecten. Um euch gegenseitig zu motivieren und so ein bisschen Turnier- oder Ligafeeling zu bekommen, könnt ihr mithilfe der App auch eine kleine Challenge auslaufen. Schaut euch doch mal die Apps Runtastic oder Strava an, die gibt’s für Android und iOS. Und fuer alle von euch, die jetzt immer noch nicht ueberzeugt sind, gibt es noch diesen Benefit

So und jetzt: Raus mit euch!

Es gibt natürlich noch viele weitere Gründe, warum Laufen momentan eine echt gute Alternative für’s Mannschaftstraining ist. Aber warum noch mehr reden, wenn ihr euch doch jetzt gleich selbst überzeugen könnt. Also rein ins Trikot und in die Laufschuhe. Wenn ihr keine in eurem Schuhschrank habt, aber ab jetzt regelmäßig auf dem Track unterwegs sein wollt, dann schaut euch mal unseren Online-Laufschuhberater an. Damit findet ihr bestimmt den passenden Schuh für euch. So, und wenn die Schuhe geschnürt sind, dann geht’s ab auf die Laufstrecke. Aber übertreibt es nicht gleich, soll heißen: versucht den Lauf eurem derzeitigen Fitnesslevel anzupassen. Hört auf eure Atmung: zu heftiges Geschnaufe sagt euch, dass ihr einen Gang runterschalten solltet. Macht erst mal ne kleinere Runde und schaut, wie es läuft. Ein leichtes Stretching vor und nach dem Lauf ist natürlich, wie beim Teamtraining, auch nicht verkehrt. Oder ihr lauft euch hinterher ein bisschen locker aus. Ein paar Tipps für den Laufstart könnt ihr euch noch hier abholen: Be a runner – Tipps und Tricks für (Wieder-)Einsteiger! 

Jetzt aber los… bleib in Bewegung und bleib gesund!

 


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Kategorien : Fitness Gesundheit Rund um Sport, Fitness und Lifestyle Trainingstipps


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