Wenn dein Lauftraining gerade nicht streng auf einen Wettkampf ausgerichtet ist, dann ist einfach „nur laufen gehen“ auch eine schöne Sache. Um den Funfaktor dabei ein bisschen zu erhöhen und um Abwechslung in deine Laufeinheiten zu bringen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Welche „Obstacles“ du in dein Training einbauen kannst, das liest du hier. Lass dich inspirieren!

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Bock auf Bocksprünge: Kommt dir auf deiner Laufstrecke ein Straßenpfosten entgegen oder liegen sogar mehrere hintereinander auf deinem Weg? Dann geht es ab in die Kindheit: Bocksprünge über diese Pfosten machen Spaß, schulen die Koordination und trainieren die Sprungkraft.

Be in Balance: Wenn eine kleine Mauer die Abgrenzung zum Grundstück nebenan bildet oder im Park Blumenbeete mit erhöhten Randsteinen eingefasst sind, dann sind das optimale Trainingsbedingungen, um etwas für deine Balance und dein Körpergefühl zu tun. Versuche einfach (und vorsichtig!) dort drüber zu gehen/laufen ohne den Abgang zu machen. Je mehr du das Balancieren trainierst, umso besser klappt‘s.

Von Baum zu Baum: Keine Angst – hier geht es nicht darum, sich von Baum zu Baum zu hangeln! Aber Alleen oder Parks mit Bäumen bieten eine hervorragende Möglichkeit, um mit dem Tempo beim Laufen zu spielen. Steigere einfach von Baum zu Baum deine Geschwindigkeit bis zum Sprint oder wechsle zwischen flottem und ruhigem Speed. Du kannst natürlich auch Übungen aus dem Lauf-ABC kombinieren; der nächste Baum ist dann der Startschuss für die neue Übung. Lass deiner Fantasie einfach freien Lauf.

rp_berlin_01351Von einer Stufe zur anderen: Neben dem Training des Herz-Kreislauf-Systems verlangen Treppenläufe mehr Koordination und Konzentration und bringen dich so aus dem gewohnten Lauftrott. Auf der Treppe musst du deine Knie höher heben und dich über den Vorfuß abdrücken. In erster Linie kräftigt das den Beinstrecker, den großen Gesäßmuskel sowie die Oberschenkelrückseite. Darüber hinaus ist das Treppenlaufen schon fast ein Ganzkörper-Training, denn auch der Oberkörper wird gefordert, vor allem die Arme, die man für die Schwungbewegung braucht. Suche dir nach dem Einlaufen eine Treppe mit möglichst vielen Stufen und laufe sie, je nach Länge, drei- bis fünfmal zügig hoch. Runter gehst du am besten, da sich sonst am nächsten Tag ein starker Muskelkater melden könnte.

Wo ist die nächste Rampe: „Es gibt nichts Besseres, um Schnelligkeit und Muskelkraft zu trainieren“, das sagt der erfolgreiche amerikanische Lauftrainer Brad Hudson. Grundsätzlich ist das Bergauflaufen die am wenigsten belastende Form des Laufens für deinen Bewegungsapparat, denn durch die Steigung werden die Aufprallkräfte der Schritte stark reduziert. Es reicht schon, wenn du dir einen Hügel suchst und diesen zehnmal 10-15 Sekunden lang zügig hoch zu laufen. Die Bergab-Passagen dazwischen trabst du einfach locker. Diese Einheit trainiert besonders die Beinmuskulatur, die für das Laufen wichtig ist und verbessert zusätzlich deine Laufökonomie.

Hast du noch Tipps für ein bisschen Abwechslung beim Lauftraining? Dann gerne her damit!


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Kategorien : Trainingstipps


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