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Komplett neu und komplett überarbeitet – so stehen die 2 Modelle an der Startlinie

Im Portfolio von Brooks tummeln sich Dauerbrenner wie der Adrenaline GTS, Glycerin, Ghost oder auch Beast. Aber neue Modelle wie der Levitate, Bedlam und der Ricochet runden das Sortiment stimmig ab. Über den neuen Ricochet und den überarbeiteten Adrenaline GTS 19 erfährst du hier mehr.

Brooks erobert seit 1914 die Straßen

Der Laufschuhspezialist Brooks mit Sitz in Seattle, USA, kann auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Nach der Gründung 1914 durch John Brooks Goldenberg brachte die Firma Schuhe für das Fitnessstudio – wie den Ironclad Gym – oder Ballettschuhe an die Frau und den Mann. Der Villanova war in den 70er Jahren der „high performance“-Laufschuh von Brooks und überzeugte mit einer EVA-Zwischensohle. Seit 2001 liegt der Fokus der Company auf „Running“. Und dies zeigen die Technologien wie (Bio)MoGo, DNA und DNA AMP ganz deutlich.

Brooks Ricochet – garantiert kein Querschläger

Im Herbst 2017 erschien mit dem Levitate der erste Laufschuh von Brooks mit der innovativen DNA AMP-Dämpfungstechnologie. Hier nutzt Brooks Polyurethan (PU) in einer Hülle aus thermoplastischem Polyurethan (TPU). Diese Kombination sorgt für eine Dämpfung, die die beim Laufen freiwerdende Energie nicht verpuffen lässt, sondern sie dir zurückgibt. Dieser „Energy return“ treibt dich voran und unterstützt dich bei deinen Workouts. Nach dem Bedlam – dem stabilen Bruder des Levitate – ist jetzt der Ricochet am Start. Er punktet mit einer Sohlenkombination aus DNA AMP und BioMoGo DNA. Was du beim Laufen gibst – der Brooks Ricochet gibt es dir zurück. Auch die Außensohlenkonstruktion fügt sich stimmig ins Gesamtkonstrukt Ricochet ein. Ihr pfeilförmiger, flexibler Aufbau unterstützt eine flüssige Abrollbewegung. Und damit der Komfort nicht zu kurz kommt, umschließt das Fit-Knit-Obermaterial deinen Fuß. So wird nicht nur die empfindliche Achillessehne vor Irritationen geschützt, sondern auch die Ferse sicher gehalten. Doch was hat der Brooks Ricochet beim Laufen so drauf? Das liest du hier.

Mit dem Ricochet unterwegs

Brooks sagt selber über den Ricochet, dass dieser Schuh mit seinem Obermaterial, seinen Übergängen – ich nenne es mal Abrollverhalten – und seiner energierückführenden DNA AMP-Dämpfung die Straße rockt. Das liest sich schonmal sehr interessant, oder? Aber ich wollte mir natürlich eine eigene Meinung bilden. Also den Schuh aus seinem Karton befreit und ab an den Fuß. Da überzeugt er mit seinem komfortablen Upper, welches den Fuß bequem und dennoch direkt umschließt. Vor allem der Kragen fällt natürlich auf – und der sitzt super und angenehm.

Und dann geht es los zum Laufen. Vom ersten Schritt an erinnert mich der Ricochet an die ersten Versionen des Ghost. Leicht, flexibel, dynamisch, direkt und immer bereit, Gas zu geben. Zudem gibt er mir ein gutes Gefühl an Stabilität, Komfort und Halt. Sowohl bei flotteren Läufen – Fartleks, Crescendo-Läufen – oder beim lockeren, langen Dauerlauf – der Ricochet fühlt sich fast überall wohl. Nur auf richtig schlammigen Wegen greift die Sohle nicht mehr so zuverlässig. Aber Asphalt, Schotter- und Parkwege sowie trockene und festgetretene Waldwege sind sein Terrain. Für mich ist klar, dass der Brooks Ricochet seinen Weg öfter an meine Füße finden wird.

Brooks Adrenaline GTS 19 – ein stabiler Dauerläufer erfindet sich neu

Laut Brooks hat der legendäre Adrenaline GTS neue Tricks gelernt. Der Größte davon ist die Tatsache, dass der Schuh in seiner neusten Version auf Support durch eine zweite Härte (festerer Schaum – oftmals durch Einfärbung zu erkennen) auf der Innenseite verzichtet. Stattdessen kommen die vom Transcend bekannten GuideRails zum Einsatz. Sie haben den Vorteil, dass der natürliche, individuelle Bewegungspfad des Läufers beibehalten wird. So wird nicht in die Laufbewegung eingegriffen und dennoch Unterstützung geboten. Zu dem Ganzen gesellt sich noch ein Fersen-Crashpad aus DNA LOFT. So bietet der Adrenaline GTS 19 schon vom Fussaufsatz an eine komfortable und responsive Dämpfung, die die Eigenschaften der BioMoGo DNA Zwischensohle unterstützt. Und auch die Passform ist up-to-date. Denn sowohl das „engineerd mesh“ als auch die 3D Fit Prints bieten Halt und Struktur sowie Atmungsaktivität genau da, wo du sie benötigst. Aber wie läuft sich die neuste Version des Brooks Adrenaline GTS 19? Einfach hier weiterlesen.

Der Go-to-shoe – was ein Unterschied

Obwohl ich keine zusätzliche Unterstützung benötige, habe ich doch so meine Erfahrungen mit Stabilschuhen gemacht. Auch einige Vorläufer des Adrenaline GTS 19 konnte ich unter meine Füße nehmen und laufen. Bei moderatem Tempo funktionieren auf Modelle mit zusätzlicher Härte auf der Innenseite bei mir. Aber mir fehlt oftmals die Dynamik und Flexibilität bei diesen Modellen. Vor einigen Jahren durfte ich den Transcend testen – Brooks erstes Modell mit den GuideRails – und war echt überrascht. Jetzt hat der Adrenaline auch die GuideRails – in der Version 2.0 – bekommen und verzichtet auf fester aufgeschäumtes Material auf der Innenseite. Stattdessen arbeiten die GuideRails so, dass mein Fuß im Schuh wie ein Bob in einer Rodelbahn geführt wird. Dabei wird aber kaum Einfluss auf meine individuelle Bewegung genommen, so dass alles so läuft, wie es mein Körper am liebsten möchte. In der 19. Version ist nichts mehr von „zuviel“ Support zu spüren. Stattdessen habe ich einen komfortablen Schuh am Fuß, der sich bei Läufen bei moderatem Tempo fast „in Luft auflöst“. Ich vergesse ihn, seine bequeme Passform sowie sein gleichmäßiges Abrollverhalten und bin einfach unterwegs. „Run happy“ – wie Brooks verkündet. Da kann ich nur zustimmen. Was eine (R)Evolution.


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Kategorien : Equipment Rund um Sport, Fitness und Lifestyle Schuhe


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