Mach deine Stadt zu deiner Trainingsarea! Gerade jetzt in der dunkleren Jahreszeit bietet dir die City alles, was du für ein gutes und sicheres Workout brauchst: Licht, Leben und jede Menge Möglichkeiten, dich richtig und vielseitig auszupowern. Hier ein paar Tipps, wie du dein City-Trainingsgelände am besten nutzt und worauf du achten solltest!

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8 Tipps für deinen Lauf in der Stadt

1. Mit allen Sinnen laufen: Durch die Stadt zu laufen heißt auch, deine Sinne zu schärfen, beziehungsweise mit allen Sinnen voll dabei zu sein, denn da du in den Straßen nicht alleine unterwegs bist, braucht die Strecke deine ganze Aufmerksamkeit. An Hauseingängen oder Toreinfahrten solltest du mit Abstand vorbeilaufen, denn da können jederzeit Menschen oder Autos rauskommen und dann mit dir kollidieren. Und wenn du auf dem Gehweg andere überholen willst, dann drossele dein Tempo ein bisschen, denn du weißt ja nie, ob dein Vordermann seine Richtung ändert oder am Schaufenster oder der Ampel stehen bleibt.

2. Pumpen“ geht überall: Nutze deine City als Outdoor-Fitnessstudio. An niedrigen Mauern oder an Bänken kannst du hervorragend alle Arten von Liegestützen machen. An Wäschestangen oder an Geräten auf Spielplätzen kannst du gut Klimmzüge absolvieren. Und in vielen Stadtparks findet gerade ein Revival der Fitnesspfade statt. Informiere dich – vielleicht gibt es diese Trainingsparcours auch schon in deiner Stadt.

3. Finde deine Balance: Ob das kleine Mäuerchen beim Nachbarn oder die Begrenzungsmauern an größeren Plätzen in der City – auf ihnen kannst du prima an deiner Stabilität arbeiten. Balanciere einige Meter und achte ganz bewusst darauf, ein sicheres Körpergefühl zu haben. Wenn deine Beine oder dein ganzer Körper wackelt und kippelt, dann hast du noch ein bisschen Handlungsbedarf in Sachen Rumpfstabilität.

4. Öfter mal abbiegen: Viele meinen ja, dass das Laufen auf Asphalt nicht gut für die Knochen und Gelenke sei. In gut gedämpften Schuhen ist das aber nicht so ein Problem und die Abrollbewegung auf ebenem Untergrund ist auch sicherer. Doch wenn du die Möglichkeit hast, dann biege zwischendurch in deinen Stadtpark ab und laufe dort auf den Schotterwegen oder über die unebenen Rasenflächen – so trainierst du deine Fuß- und Wadenmuskulatur zusätzlich.

rp_berlin_8025. Treppauf und treppab: Deine Stadt ist voll von Treppenstufen, die sich gut als Trainingsstrecke eignen. Ob du sie im Sprint eroberst oder mit Ein- oder Zweibeinsprüngen erklimmst, ist dir überlassen. Du kannst beim Treppenlauf auch auf eine kurze Bodenkontaktzeit achten, also nur mit dem Vorfuß aufkommen, oder versuchen im Kniehebelauf die Treppen zu hoch zu steigen. Die Läufe treppab nutzt du dann einfach als kurze Erholungsphase. Wenn du so verschiedene Varianten in dein Training einbaust, dann absolvierst du ein gutes Ausdauer- und Krafttraining.

6. Stolpersteine effektiv nutzen: Das bei vielen Läufern gefürchtete Kopfsteinpflaster kann auch als Trainingsareal für deine Propriozeptoren dienen – vor allem, wenn du eher selten die Möglichkeit hast, auf unebenen oder mit Wurzel und Steinen durchzogenen Wegen zu laufen. Diese Rezeptoren sind für deine Tiefensensibilität zuständig und es lohnt sich, sie zu trainieren, denn sie bringen deinen Körper in eine Habachtstellung und helfen Bewegungen kontrolliert auszuführen. So bist du rechtzeitig in der Lage, auf unerwartetes Stolpern oder Umknicken zu reagieren und somit Stürze oder Verletzungen zu verhindern.

7. Lichter der Großstadt: In der Stadt gibt es jede Menge Lichtquellen wie Straßen- und Schaufensterbeleuchtungen. Da kannst du also ganz entspannt, ohne Angst und auch noch spät abends laufen. Eine Stirnlampe oder Leucht-/Relektorbänder solltest du aber trotzdem mitnehmen, um andere Verkehrsteilnehmer auf dich aufmerksam zu machen.

8. Vorsicht: Rush hour!: Gerade in den Morgen- und Nachmittagsstunden, wenn viele Menschen auf dem Weg zur oder von der Arbeit zurück sind, ist in den Städten einiges los. Nutze also den Gehweg und achte auf andere Passanten. Morgens ist die Luft auch in der Stadt frischer und sauberer. Besonders im Berufsverkehr steigt die Feinstaub- und – wenn die Sonne dazu noch brennt – die Ozonbelastung. Dann solltest du lieber in der grünen Lunge der City laufen.

Bist du auch regelmäßig in der Stadt unterwegs? Welche Erfahrungen hast du gemacht und wie nutzt du die urbanen Trainingsmöglichkeiten? Teile deine besten Ideen einfach hier!

 


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Kategorien : Fitness Trainingstipps


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