Langweiliges Lauftraining? Keine Chance! Heute lautet das Motto: Öfter mal was Neues – Laufexperte Martin gibt dir 5 Tipps, mit denen du frischen Wind in dein Training bringen kannst!

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von Martin

Es gibt Tage, da ist es einfach schwer, den Hintern von der Couch zu bekommen. Solange aus den Tagen nicht Wochen oder gar Monate werden ist alles in Ordnung. Nachdem dir Peter im letzten Blog schon einige Antriebshilfen gegeben hat, um das „Couch Potato“-Dasein zu beenden und voller Elan geradewegs auf dein nächstes Training zuzusteuern, habe ich noch einige Tipps, wie du dein Training variabler und interessanter gestalten kannst.

1. Es gibt kein schlechtes Wetter – nur die falsche Bekleidung

Es ist noch früh im Jahr und der Winter ist sicher noch nicht komplett vorbei. Sicher hat er noch einiges für uns in petto. Dennoch wagen sich jetzt auch die ersten Sonnenstrahlen wieder durch die Wolkendecke und wecken die ersten Frühlingsgefühle in uns. Also: Winterschlaf beenden und raus an die frische Luft! Ob es schneit, regnet oder stürmt – mit der passenden Laufbekleidung macht jedes Training Spaß und wird zu einer Erfahrung. Also schau in deinen Schrank, was die alten Laufklamotten noch so hergeben. Wenn sie dich nicht mehr überzeugen, gönn dir zum Start in die Saison mal was neues. Das Gute daran: Das neue Outfit motiviert, denn es möchte doch direkt ausgeführt werden, oder?! Und wenn dich unterwegs doch mal ein Schauer überrascht, denke an die Dusche und den heißen Kakao danach als Belohnung!

2. Keine Lust auf einen langen, lockeren Lauf? Dann ran an die Bäume!

Manchmal habe ich absolut keinen Bock einfach nur locker zu laufen. Sicher, Grundlagen sind wichtig, aber können auch ganz schön eintönig sein. Aber Gott sei Dank sind wir Läufer ja flexibel und uns fallen so viele Ideen ein, wie wir unser Training gestalten können. Ich weiche dann gerne auf ein Fahrtspiel oder Intervalltraining mit wechselnden Geschwindigkeiten aus. Erst einmal locker 2 Kilometer einlaufen und dann geht es los. Power dich aus mit 10 x 200m oder 5 x 1500m-Sprints oder „Ins & Outs“ von Baum zu Baum: Spiele mit dem Tempo und laufe flott zum nächsten oder übernächsten Baum und reduziere dann das Tempo bis zum nächsten Baum wieder. Dann startest du wieder mit einer Tempoerhöhung. Wiederholen kannst du dies, so oft du möchtest. Wenn dir auf deiner Laufstrecke Treppen unterkommen, nutze sie für ein „Treppentraining“ – ein paar Mal hoch und runter fordert dich so richtig! Zum Schluss bitte das Auslaufen nicht vergessen! Sei offen für Abwechslung in deinem Training – dein Körper wird es dir danken.

3. Tausche deine alten Treter gegen deinen neuen Lieblingsschuh

Egal, ob meinem Laufschuh 60 oder 600 Kilometer in der Zwischensohle stecken, ein neuer Rennschlappen bzw. Joggingschuh geht immer, oder? Und ich bin jedes Mal heiß wie Frittenfett, mit ihm auf die Laufstrecke zu kommen und ihn auf Herz und Nieren zu testen. Direkt beim Reinschlüpfen erfolgt ein erster Vergleich mit meinen aktuellen Schuhen; beim Laufen auf den ersten Kilometern werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Modelle spürbar. Ob ich mir einen neuen Trailschuh, wie den adidas Terrex Agravic, einen flotten Wettkampfflitzer, wie den Asics Gel-Hyper Tri 2 oder einen vielseitigen Trainingsschuh für alle Tage, wie den Nike Free RN Distance, zulege, spielt dabei keine Rolle – denn wenn der neue Schuh passt, macht das Laufen einfach Spaß.

4. Es gibt mehr als nur das Laufen – Stabilitätstraining, Lauf-ABC und andere Alternativen

Hast du schon einmal von Freeletics gehört? Mit dieser Trainings-App kannst du deine Trainingseinheiten in deine eigenen vier Wände verlegen. Und das Programm hat einige ganz schön anstrengende Workouts auf Lager. Und was bei uns Läufer oftmals zu kurz kommt ist das Stabi-Training und das Lauf-ABC. Dabei haben eine kräftige und stabile Rumpfmuskulatur sowie eine saubere Laufbewegung einen großen Nutzen und machen das Laufen noch effizienter. Und wer von uns möchte nicht schneller, besser, effizienter werden?

5. Auch für Läufer gibt es Spielzeuge – Trainingscomputer, Faszienrollen und Co.

Beschenke dich doch einfach mal selbst mit einem neuen Trainingscomputer fürs Handgelenk. Denn dann möchtest du diesen sicher so schnell wie möglich einrichten, auf dich einstellen und kannst es kaum abwarten, ihn beim Training zu nutzen, oder? Wenn du schon dabei bist, dir selbst etwas Gutes zu tun, schaffe dir deine persönliche Wellness-Oase. Mit Yogamatte und Faszienrolle kannst du dir nach dem Lauf (oder auch einfach nur so) eine entspannende Selbstmassage gönnen. Du wirst sehen – das wirkt Wunder!

Du liest, es gibt keinen Grund, eine Kuhle in die Couch zu sitzen und deren Verschleiß zu erhöhen. Welche Tipps für dein Training hast du noch parat, um dich vom Sofa loszueisen und Gas zu geben?


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Kategorien : Trainingstipps


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