Sie ist das größte Organ unseres Körpers und breitet sich auf einer Fläche von bis zu zwei Quadratmetern aus. Unsere Haut ist nicht nur erster Berührungspunkt mit unserer Umgebung, sondern bestimmt unser Erscheinungsbild. Wir haben wertvolle Tipps zusammengestellt, wie du sie beim und nach dem Laufen am besten schützt.

Sonne

Als größtes Organ unseres Körpers ist die Haut ganz schön busy. Sie informiert uns über Temperaturen, Schmerzen und viele weitere Dinge. Und im Zusammenspiel mit der darunter liegenden Muskulatur ist sie auch ein Spiegel der Gefühle – z.B. wenn wir rot werden. Als Barriere gegen Krankheitserreger übernimmt sie noch einen weiteren wichtigen Job und besonders im Sommer und bei intensiver Sonneneinstrahlung gibt sie den „Sunblocker“! Die Haut bringt also schon von Natur aus viele gute Voraussetzungen mit, um unseren Körper zu schützen. Aber auch unsere Schutzhülle benötigt Schutz und Pflege. Jeder, der sich z.B. schon mal einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen hat, weiß, wie schmerzhaft das ist und wird in Zukunft bestimmt besser auf den Hautschutz achten und mit Sonnencreme vorbeugen. 

Clever geschützt und gut behütet – funktionelle Laufbekleidung

SonnencremeNicht nur beim Sonnenbaden am Strand, auch beim Laufen sind wir der Sonne ausgesetzt – und das auch, wenn sie sich hinter den Wolken versteckt. Gerade wenn es leicht bewölkt und dazu noch etwas windiger ist, täuscht die Temperatur keine große Sonneneinstrahlung vor. Doch die schädlichen UV-Strahlen sind da und unsere Haut wird es uns danken, wenn wir unsere Beine, die Arme, den Nacken und das Gesicht mit Sonnenschutz einreiben. Und ganz wichtig: Bitte die Nase nicht vergessen! Eine Laufcap schützt den Kopf – und damit auch die ein oder andere kahle Stelle obendrauf. Mittlerweile haben einige der funktionellen Lauftextilien einen integrierten Sonnenschutz. Da punktet dann auch mal ein dünnes, atmungsaktives Longsleeve mit einem UV-Schutz von UPF50. Durch so eine Sportklamotte kommt nur noch 2% der UV-Strahlung. Ein weißes Baumwollshirt dagegen lässt noch etwa 10% der Strahlen an deine Haut.

Immer dabei – deine persönliche Klimaanlage

Haut_1Egal bei welcher Temperatur, beim Training kommst du ins Schwitzen. Zum Glück hast du deine Klimaanlage – nämlich deine Haut – immer dabei: Nerven und Rezeptoren reagieren auf unterschiedliche Temperaturen, das Kühlsystem wird angeworfen und Schweiß wird produziert. Wenn dieser auf der Haut bleibt und dann noch eine Brise weht, dann verdunstet er und dir wird kalt. Das ganze wird „Wind Chill“ genannt und kann auch mal flott zu einer Erkältung führen. Hier kommt aber deine funktionelle Laufbekleidung ist Spiel: diese transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg und schützt dich so effektiv vor dem Auskühlen.

Hautpflege: Und nach dem Lauf?

Wenn du nach dem Training Zuhause angekommen bist, gönnst du dir wahrscheinlich als erstes eine schöne Dusche, denn der Schweiß muss ja weg! Hier kannst du nahtlos weiter an deine Hautpflege anknüpfen und dir und deiner Haut ein wenig Wellness gönnen. Hier noch ein paar Beauty-Tipps von uns:

  1. Duschgel: es geht auch ohne! Viele Duschgels riechen zwar gut, trocknen die Haut aber aus. Da Schweiß wasserlöslich ist und wir ja nach dem Lauf nicht wirklich dreckig, sondern nur etwas verschwitzt sind, könnt ihr hier ruhigen Gewissens das Duschgel auch mal weglassen.
  2. Alternativen: wer sich nicht vorstellen kann, auf sein Duschgel zu verzichten, sollte auf sanfte Reinigungsprodukte zurückgreifen, z.B. für sensible Haut oder Babyhaut. Gerade Babyprodukte enthalten milde Inhaltsstoffe.
  3. Eincremen: Bodylotions spenden der Haut Feuchtigkeit und die braucht sie, um schön glatt und elastisch zu bleiben. Viele nehmen sich nicht die Zeit, sich nach dem Duschen einzucremen. Für die „Faulen“ gibt es sogenannte In-Douche Bodylotions, die ihr noch in der Dusche auf die nasse Haut auftragen könnt.
  4. Alte Haut? Die Haut erneuert sich ca. alle 4 Wochen. Um sie von abgestorbenen Schüppchen zu befreien, könnt ihr ein Peeling machen – ihr werdet staunen, wie zart die Haut danach ist. Peelings könnt ihr auch ganz einfach selbst machen: einfach ein paar Löffel Zucker (am besten Rohrzucker, der ist gröber) mit etwas Olivenöl vermischen bis eine Paste entsteht und diese sanft auf den Körper auftragen.
  5. After Sun: nach einem Tag in der Sonne spendet After Sun Lotion der Haut eine zusätzliche Portion Feuchtigkeit und wirkt kühlend. Und solltet ihr euch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einen Sonnenbrand eingefangen haben, verschaffen Kamille oder Aloe Vera dank ihrer entzündungshemmenden Wirkung Linderung.

 


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Kategorien : Gesundheit


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