Dir fehlt die nötige Motivation zum Laufen oder fürs Fitnesstraining? Dann hat Laufexperte Peter hier 8 Tipps für dich, mit denen du garantiert den Hintern hochkriegst!

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von Peter

Sport zu treiben ist eigentlich super – wenn da nicht immer die Sache mit der Motivation wäre. Während du noch so im Büro sitzt und den einen oder anderen Besprechungskeks knabberst, ist dir völlig klar, dass du nach Feierabend noch unbedingt ins Studio oder auf die Laufstrecke willst, denn ein Tag ohne Bewegung ist auf jeden Fall ein verlorener Tag, ganz klar! Abends stehst du dann irgendwann von der Couch auf und stellst das leere Feierabendbier zurück in den Kasten oder fegst die Chipskrümel vom Tisch . Auf dem Weg ins Bett sagst du noch der gepackten, aber ungenutzten Sporttasche „Gute Nacht“ und „Morgen gehen wir wirklich ins Studio“! Wenn du dieses Szenario in dieser oder ähnlicher Form kennst, dann hat Peter acht Motivationstipps, die dich bestimmt von der Couch holen!

1. Der Blick in den Spiegel

Was empfindest du, wenn du dich im Spiegel siehst? Bist du mit deinem Anblick und mit deinen Proportionen zufrieden? Oder hast du zuhause alle Spiegel abgehängt? Das wird dir aber nicht viel nutzen, denn heutzutage lauern überall Spiegel auf dich. Fast in jedem Geschäft, aber auch in Bars oder Kneipen hängen diese plakativ entlarvenden Spiegelbild-Reflektierer. Da du dich diesem Anblick also auf Dauer nicht entziehen kannst, gibt es für dich nur eine Möglichkeit deinen Frust los zu werden: Fange endlich an, regelmäßig Sport zu treiben.

2. Was sagt mir die Waage

zuviel_2Auch wenn du deine alte Waage gegen eine neue austauschst, wird diese dir nicht dein Wunschgewicht anzeigen. Hierfür bist du ganz allein zuständig. Du versuchst ständig neue Diäten, ohne damit langfristigen Erfolg zu haben? In Verbindung mit regelmäßigen Laufeinheiten wirst du dein Wunschgewicht schneller erreichen als du glaubst. Es gibt unzählige Erlebnisberichte von Läufer, die erst 50kg Übergewicht haben mussten, um dann ihr Leben zu ändern. Der regelmäßige Sport hat sie dann auch dazu motiviert, ihre Essgewohnheiten zu verändern. Für viele dieser Mitmenschen ist sogar ein Marathon keine Utopie mehr.

3. Männer in Strumpfhosen sind out

Viele Nichtsportler amüsierten sich über Läufer in Long-Tights und vergleichen sie mit dem Gefolge von Robin Hood im Sherwood Forest. Aber wer sagt denn, dass du dich in einen solchen engen Schlauch zwängen musst? Eine weite farbenfrohe Short oder die wieder angesagte Jogginghose – kombiniert mit einem coolen Hoody – gehen heute definitiv als cooles Laufoutfit durch. Denn aktuell sind Laufklamotten nicht mehr peinlich, sondern total angesagt. Nicht nur die Retro-Laufschuhe – die man heute an den Füßen von Leuten fast jeden Alters findet – sondern auch die Lauftextilien sind mittlerweile alltagstauglich. Ein gutes Beispiel hierfür ist die brandneue fuzeX-Kollektion von Asics. Also belohne dich für deinen Fleiß mit einem neuen trendigen Laufoutfit – die Vielfalt der angebotenen Textilien wird dich überraschen.

4. Ein machbares Ziel vor Augen

Drei bis viermal die Woche Sport, wie soll ich das neben Beruf, Familie und Faulenzen hinkriegen? Gute Frage. Hierfür ist natürlich ein gutes Zeitmanagement wichtig. Deshalb ist es von Vorteil, wenn du deine Ziele so formulierst, dass sie auch realistisch zu erreichen sind. Auch wenn du in deinen Wochenplan nur zwei Trainingsläufe einbaust, sind es immerhin doppelt so viele wie vorher. Hast du dann erst einmal Blut geleckt und die ersten sichtbaren oder gefühlten Erfolge stellen sich ein, wirst du möglicherweise neue Zeitfenster freischaufeln können oder wollen.

5. Jeder ist ein Sieger

Hast du dich eigentlich mal gefragt, warum die meisten Teilnehmer eines Laufwettbewerbes im Ziel – trotz vorangegangener Quälerei – lächeln oder gar vor Freude weinen? Die Erklärung ist ganz einfach: Bei fast allen Laufveranstaltungen werden alle Teilnehmer angefeuert, als würden sie gerade als Sieger die Ziellinie passieren. Selbst der Letzte, der das Ziel erreicht, wird oftmals frenetisch gefeiert. Auch das macht die Faszination Laufen aus. Jeder Schweinehund-Bezwinger ist ein Sieger!

Du hast aber gar kein Bock auf einen „Volkslauf“? Dann nutze eine der zahlreichen Lauf-Apps, in der sich sehr viele Gleichgesinnte tummeln. Dort kannst du dich mit bekannten oder unbekannten Sportlern batteln oder deine eigenen Wochenergebnisse immer wieder steigern. Oft wirst du dort mit virtuellem Applaus angefeuert oder visuellen Medaillen und Pokalen belohnt.

6. Neue Gesichter und interessante Themen

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Sehr hilfreich ist es, sich einem Lauftreff oder einer Laufcommunity anzuschließen. In einem Lauftreff alter Schule triffst du auf Gleichgesinnte, die sich zu festgelegten Zeit treffen, um dann gemeinsam ihre Laufrunden – oft in verschiedenen Tempogruppen – zu drehen. Hier scheinen die Gesprächsthemen rund ums Laufen auch nach Stunden nicht ausgehen zu wollen. Wer kein Bock auf „Old School“-Laufen hat, der schließt sich einer Laufcommunity an. Hier verabreden sich die Teilnehmer online an verschiedenen Punkten der Stadt und das zu den unterschiedlichsten Uhrzeiten. Da kann der Lauf auch mal um 22 Uhr starten und um 2 Uhr nachts mit einem Bier in einem Pub enden. Jeder halt so wie er will.

7. Nach der Arbeit nicht direkt auf die Couch

Wer möchte nicht nach einem anstrengenden Arbeitstag auf sein gemütliches Sofa? Ein guter Film, ein leckeres Getränk, vielleicht noch ein kleiner salziger oder süßer Snack dazu – hat man sich ja verdient nach so einem harten Tag. „Morgen“ ist dann immer der bessere Tag, um die Couch gegen die Laufstrecke einzutauschen. Aber „morgen“ wird die Couch genauso anziehend sein. Deswegen ist es am besten, du begibst dich erst gar nicht in ihre Nähe und nimmst deine gepackte Sporttasche direkt mit zur Arbeit. Das ist ein billiger Trick, klappt aber eigentlich immer. Von der Arbeit aus geht es dann zum letzten „Termin des Tages“ direkt ins Studio oder zum Lieblingswaldrunde. Oder du gehst morgens, da kannst dann abends auch guten Gewissens auf die Couch!

8. Visualisieren

Stelle dir in Gedanken vor, welche tollen Eindrücke du beim Laufen sammeln kannst. Zum Beispiel, wie du an einem schönen Frühlingstag in der Natur läufst und dabei den Duft der blühenden Umgebung einatmest. Oder dass du während deiner Laufeinheiten von einem unangenehmen Regenschauer erwischt wirst und du keinen Gedanken daran verschwendest, deinen Lauf zu beenden oder gar die Abkürzung zu nehmen. Denn Zuhause wartet ein warmes Bad und dein bequemes Sofa auf dich. Auch eine Waage mit deinem Wunschgewicht im Display als Vision kann ein guter Antreiber sein dich aufzuraffen.

Ich bin mir sicher: Wenn du es schaffst, einen oder mehrere dieser Tipps umzusetzen, klappt es auch mit der (Sport-)Motivation. Fang direkt heute an und schon hast du den ersten und wichtigsten Schritt getan. Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Beitrag mit weiteren Tipps und Anregungen befeuern würdet.


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Kategorien : Rund um Sport, Fitness und Lifestyle


Wenn man vorher keinen Sport treibt und dann zweimal die Woche läuft, sind das nicht "doppelt so viele wie vorher".

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