Weizen genießt derzeit nicht den besten Ruf: immer mehr Studien weisen das Getreide als einen schädlichen Dickmacher aus. Wer sich weizenfrei ernähren und trotzdem nicht auf sein tägliches Brot verzichten will, muss zu Alternativen greifen. Hier zeigen wir euch ein einfaches und leckeres Rezept für Brot oder Brötchen, das ohne Getreide und damit auch mit wenigen Kohlenhydraten auskommt.

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Korb mit BrötchenFragt man deutsche Auswanderer, was sie in ihrer neuen Heimat am meisten vermissen, so ist es meist das Brot. Bei uns gehört es zu den Grundnahrungsmitteln. Wir entwickeln auch die größte Vielfalt an Brotsorten und sind Weltmeister mit unserer Palette an rund 300 Brotsorten und 1200 Kleingebäcken. Es wurde auch schon der Versuch gemacht „das deutsche Brot als Weltkulturerbe zu schützen“ (Ilse Aigner). Bei uns wird das traditionelle Nahrungsmittel meist aus einem Teig aus gemahlenem Getreide, Backtriebmittel und weiteren Zutaten gebacken.

Auf Lebensmittel mit hohem Getreideanteil wie Nudeln, Brot und Kuchengelten  reagiert unser Körper laut einiger Studien mit Stress, Entzündungen und einer schlechteren Stoffwechsellage. Das liegt an den enthaltenen Problemstoffen im Getreide, wie z.B. Lektinen, Phytinsäuren und Gluten. Alternatives Getreide wie Hafer, Hirse, Dinkel und Quinoa gilt als deutlich gesünder – da sie weniger Problemstoffe und mehr Nährstoffe enthalten. Man kann aber auch einfach mal ein Brot ganz anderer Art backen, das komplett ohne Getreide auskommt. Dieses Eiweißbrot tut unserem Körper gut und schmeckt. Probiert es aus und teilt uns gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren mit.

Getreidefreies Brot

  • 125g Mandelmehl
  • 125g Leinsamenmehl
  • 200ml Wasser
  • 8 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Backpuler
  • 90g geschmolzene Butter
  • Kerne und Nüsse – nach Wunsch

Zubereitung:

Eigelb und Eiweiß trennen

Eigelb und Butter mit Wasser mischen

Mehle, Salz und Backpulver vermischen

Eiweiß aufschlagen

Eigelb, Wasser-Masse und Trockenmasse unter den Eischnee heben

Alles in eine eingefettete Form geben

125°C, 2 Stunden lang backen

 

Rezept aus: Die F-AS-T Formel – was erfolgreiche Sportler anders machen von Dr. Feil


Kategorien : Ernährung Gesundheit


Ich nehme in meinem Umfeld immer mehr Menschen wahr, die den Verzehr von Getriede reduzieren oder ganz vermeiden. Andere verzichten auf Fleisch, wieder Andere haben sich der Veganen Ernährung verschrieben.

Interessant ist: Allen diesen Personen scheint es nach der Ernährungsumstellung besser zu gehen. Dabei verfolgen sie völlig verschiedene Ansätze.

Eines haben diese Menschen aber gemeinsam: Sie ernähren sich viel bewusster. Wer sich gesund ernährt und bewusst auf sich achtet, der bewegt sich auch regelmäßig und isst auch nicht so viel Müll! Die Lösung scheint also im Geaamtkonzept einer gesünderen Lebensweise zu stecken.

Hi hthoms,

Ich glaube tatsächlich auch, dass die bewusste Auseinandersetzung und Umstellung schon positive Nebeneffekte mit sich bringt. Ich bin immer froh, wenn Menschen ihren Körper gut behandeln wollen. Und gerade die Ernährung hat so viel Einfluss auf unsere Lebensqualität. Aber die Macht der Gewohnheit ist eben auch nicht so klein 🙂 Ich selbst esse fast nie Fleisch und versuche so viel wie möglich selbst zu kochen, backen und Neues auszuprobieren.
Wünsche dir viel Gesundheit und Freude!

Tabitha

hi, Community. Dass der Weizen im Laufe der Zeit gentechnisch verändert wurde, habe ich nie so ernst genommen. Wenn ich aber sehe, welch Massenprodukt dieses Getreide mittlerweile ist, kommen mir doch Zweifel an der Qualität. Also habe ich mich auf den Weg gemacht und Alternativen zum Industrieweizen gesucht. Und siehe da, es gibt ihn, den Urweizen – auch gemahlen, schaut bitte ’mal auf der Website. Diese Woche habe ich die ersten Versuche gestartet und Kastenbrote aus Vollkorn-Kamut gebacken. Gar nicht so schwierig. Und vom Geschmack her war ich erstaunt, echt super. Zwar nicht glutenfrei, aber eine Alternative. Und klasse finde ich auch das Rezept oben. Ihr seid super! Gruß, Tinapay

Also ich bin ein Neuling in Sachen von Ernährungsumstellung.Aber finde es gut und es geht mir auch jetzt besser.

Ich habe das Rezept ausprobiert und das „Brot“ ist überhaupt nicht aufgegangen.
Was habe ich falsch gemacht?

Hallo Silke!

Komisch, dass das Brot überhaupt nicht aufgegangen ist! Bei mir geht es zwar auch nicht extrem auf, aber überhaupt nicht – das ist schon seltsam! Vor allem, da ja Backpulver als Triebmittel mit dabei ist. Vielleicht hilft es ja, den Teig vor dem Backen kurz ruhen zu lassen.

Laufende Grüße, Martin

Hallo
kann man statt Mandelmehl auch Sojamehl verwenden ?
vg Andrea

Hallo Andrea,

du kannst auch statt Mandelmehl Sojamehl verwenden.

Mit freundlichen Grüßen, Martin

Soja ist genmanipuliert, würde ich nicht nehmen.
Es geht ja auch mit Kokosmehl, Haselnuss, Sesam, Maroni, Süßkartoffel, Traubenkern, Baobabpulver.
Alles Lektinfrei!

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