Schuhe bindet jeder auf seine eigene Art. Gerade bei Sportschuhen ist es – in Abhängigkeit der Sportart und Intensität – sehr wichtig, die Schuhe sinnvoll zu schnüren. So werden ein fester Sitz, individueller Halt und eine gute Passform gewährleistet. Welche Schnürmöglichkeiten es gibt, erklären und zeigen wir dir im Video.

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Warum haben Sportschuhe überhaupt Schnürsenkel und nicht Klettverschlüsse? Senkel haben den Vorteil, dass sie sich gezielter zum Anpassen des Schuhs an den Fuß nutzen lassen. Wenn sie von unten nach oben individuell richtig geschnürt werden, dann rutschen die Füße nicht im Schuh. So kann Scheuerstellen oder auch Blasenbildung vorgebeugt werden. Hast du schon mal einen Schuh zu eng geschnürt? Dann sind dir wahrscheinlich die Füße eingeschlafen.

Wusstest du, dass sich über die Schnürung auch einige Wehwehchen – wie zum Beispiel schmerzhafte Druckstellen auf dem Fußrücken – aus dem Weg räumen lassen? Die folgenden Schnürtechniken sind dazu gedacht, den Halt im Schuh zu verbessern, den Fußrücken von Druck zu entlasten oder etwas mehr Platz im Zehenbereich zu bekommen.

Schnürtechniken:

Marathon- bzw. Fersenschnürung: Hat dein Laufschuh nach hinten unten versetzt eine Öse frei? Dann nutze sie, um auf der gleichen Seite eine Schlaufe von außen nach innen zu legen. Überkreuze die Senkel auf der Vorderseite und fädel sie in die Schlaufe auf der gegenüberliegenden Seite von oben ein. Zieh die Senkel abwechselnd straff, binde dann eine Schleife – und schon sitzt deine Ferse sicher im Schuh.

Mehr Platz im Vorfuß: Der Start ist ganz normal, aber ziehe dann einen Senkel von der Innenseite unten zum obersten Loch auf der gegenüberliegenden Seite außen. Er sollte lang genug sein, um ihn bequem schnüren zu können. Dann den restlichen Schuh mit dem verbliebenen Schnürsenkel von innen nach außen bis oben schnüren. Schleife drauf, fertig!

Fußrücken entlasten: Wenn die Schnürung auf dem Spann drückt, dann kannst du auch mit der Schnürung für Entlastung sorgen, indem du die untersten zwei Ösen normal bindest und dann – ja nach Verfügbarkeit – zwei oder drei Ösen freilässt. Dort kann die Schnürung dann nicht mehr drücken. Natürlich bindest du den Schuh oben wie immer. Wenn die Schnürsenkel zu lang sind, kannst du diese Technik mit der Fersenschnürung kombinieren oder einfach kürzere Senkel einsetzen.

Alle Schnürtechniken haben wir für dich auch im Video:

Noch mehr Möglichkeiten bietet der Puma Speed Ignite Netfit, der mit dem Cargonet-Obermaterial eine Vielzahl an individuellen Anpassungen erlaubt. Da kannst du ganz individuell schnüren, denn deine Ösen sind das Upper des Schuhs!


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Kategorien : Equipment Schuhe


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