Musik? Läuft! Und der Beat passt sich deinem Laufrhythmus an. Musik-Apps wie Spotify bieten mittlerweile spannende Features für Läufer.

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von Martin

Bis vor einiger Zeit bin ich erst ein einziges Mal mit Musik beim Laufen unterwegs gewesen. Ich bin eigentlich nicht der Freund davon, mich mit zusätzlichem Laufzubehör zu belasten – schließlich trage ich ja auch meine eigenen Kilos mit mir rum. Klar, einen Trainingscomputer habe ich am Handgelenk, aber um Musik zu hören, muss ich entweder noch einen MP3-Player oder mein Smartphone mitnehmen. Doch ich bin ja fast allem gegenüber offen – vor allem technischen Spielereien. Außerdem: Irgendwas muss ja dran sein – am Laufen mit Musik. Schließlich sind ja viele Läuferinnen und Läufer mit Stöpseln in den Ohren oder großen Kopfhörern unterwegs.

Höchste also Zeit für mich, es auch mal auszuprobieren. Flott mal im Internet gesucht, welche App denn in diesem Bereich an erster Stelle steht und diese heruntergeladen. Die Installation solcher Running-Apps geht ja spielerisch von der Hand. Einige greifen auf meine eigene Musikbibliothek zurück und andere streamen Musik von einer Plattform.

Finde den richtigen Beat für deinen Lauf

Bei Spotify kann ich die Trackliste sogar danach auswählen, wie viele bpm (Beats pro Minute) die Spotifygespielten Songs haben sollen. Die Beats pro Minute kann ich in etwa mit meiner Schrittfrequenz gleichsetzen. Dementsprechend kann ich ein eher ruhiges Training absolvieren (weniger als 140 bpm), ein Mid-Tempo-Training (140-170 bpm) oder eine Einheit mit hohem Tempo (mehr als 170 bpm).

Bei den Running-Apps, die auf die eigene Musikbibliothek zugreifen (z.B. adidas Go), misst das Smartphone meist über GPS die Geschwindigkeit und sucht dann entsprechende Songs aus. Gerade beim Tempotraining führt dies zu sehr interessanten Zusammenstellungen meiner Musik. In solch einer Reihenfolge höre ich die Titel eigentlich nicht – das ist schon manchmal sehr erfrischend und erheiternd, wenn sich der „Herr-der-Ringe-Soundtrack“ mit „Godsmack“ abwechselt. Natürlich kann ich mir meinen Running-Soundtrack auch selber zusammenstellen. Aber wenn es dafür doch „Hilfsmittelchen“ gibt, warum sollte ich diese nicht nutzen.

Follow the beat – das pusht ungemein!

Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass mich die Musik pushen kann und auch schneller in meinen eigenen Rhythmus bringt. Was ich allerdings für mich selber adidas gonoch intensiver testen muss ist, ob ich mit In-Ear-Kopfhörern unterwegs sein möchte und nur noch sehr wenig von der Außenwelt mitbekomme oder, ob ich mir das Smartphone an den Oberarm binde und die Musik über Lautsprecher höre. Damit könnte ich allerdings Läufer, Radfahrer, Spaziergänger, die ich überhole, die mich überholen oder die mir entgegenkommen belästigen? Komisch angeguckt werde ich auf jeden Fall, wenn die Musik blechern aus der Smartphonehülle am Oberarm trällert!

Wie auch immer, auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass das Laufen mit Musik mir Spaß macht und eine tolle Abwechslung ist. Ich werde sicher nicht jeden Lauf mit meinem bevorzugten Liedgut absolvieren, aber für die eine oder andere Trainingseinheit wird das Smartphone sicher wieder seinen Weg an meinen Oberarm finden. Ob dann mit Kopfhörern oder ohne, das bleibt abzuwarten.

Wie lauft ihr am liebsten? Mit Musik oder ohne? Mit Kopfhörern oder mit Oberarmbeschallung für alle?

 


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Wie wäre es als Alternative denn mit einem Nackenbügel-Sport-Kopfhörer (z.B. Sennheiser PMX-Serie)? Die sind ultra-leicht und anatomisch sehr „offen“ sodass man noch relativ viel von seiner Umgebung mitbekommt… Ich laufe jedenfalls sehr gerne damit, allerdings mit einem sehr kompakten MP3-Player, um mir nicht das Smartphone an den Oberarm binden zu müssen…

Hi Jens!

Danke für den Hinweis! Ich schaue mir solche Nackenbügel-Kopfhörer mal an.

Laufende Grüße, Martin

Hi Martin,
ich nutze den Bose SIE2i Sport, das ist schon ein klasse Teil, hält vor allen Dingen super in den Ohren. Er hat nur einen Nachteil, das ist der Preis, ist halt Bose, aber vom Klang her eine Welt für sich.
LG, Wolfgang

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