Laufen kann so einfach sein: Laufklamotten an, rein in die Schuhe, zuschnüren und los. Du musst nicht erst großartig durch die Gegend fahren, um loslegen zu können. Aber vielleicht möchtest du mal andere Laufuntergründe unter die Füße bekommen? Welche Vorteile die unterschiedlichen Laufuntergründe bieten, liest du hier.

Mit dem ersten Schritt vor die Tür setzt du deine Füße auf Pflastersteine, Beton oder Asphalt. Aber was hältst du von ein wenig Abwechslung? Vielleicht ein Training auf einer Laufbahn? Oder die Erkundung eines unbefestigten Trails? Und im Urlaub sogar ein Läufchen im Sand? Verschiedene Laufuntergründe bieten viele Möglichkeiten, unterschiedlichsten Trainingseffekte, sowie Besonderheiten und Ansprüche an dich und an dein Schuhwerk.

Pflaster, Asphalt und Beton – Nummer 1 der Laufuntergründe

Lange Zeit hieß es, dass Beton und Asphalt zu hart zum Laufen sind und so gefährlich für Gelenke, etc sein könnten. Doch davon ist man deutlich abgerückt. Vor allem, weil ein technischer Laufschuh mit seinem Aufbau die körpereigene Dämpfung unterstützen kann. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Umknickgefahr auf der Straße geringer ist als auf anderen Untergründen. Bei Bordsteinkanten und auf Pflasterstraßen solltest du dennoch Obacht walten lassen. Allrounder wie der Brooks Ghost/Adrenaline GTS, Nike Pegasus, On Cloudswift, Saucony Ride/Guide, adidas Solar Glide/Glide ST und auch Asics Cumulus/GT 2000 können hier mit ihrem Mischsohlenprofil punkten. Sie fühlen sich auf befestigten Wegen sowie auf Parkwegen und festgetretenen Waldwegen richtig wohl.

Die Tartanbahn – das Feeling eines Stadionlaufs

In vielen Städten darf die Laufbahn im Stadion frei genutzt werden. Das Laufen auf der Rundbahn hat mehrere Vorteile. Dazu gehören die gelenkschonenden, dämpfenden Eigenschaften der Bahn sowie – besonders im Winter – die Beleuchtung. Tempo- und Intervalltraining sind auf der 400m-Runde recht einfach zu absolvieren und kontrollieren. Hier machen dann flachere, direktere Schuhe wie der adidas Adizero Adios oder Saucony Kinvara so richtig Spaß. Und wer nach dem Training noch Bock hat, der macht noch einige Übungen aus dem Lauf-ABC (vielleicht in der Weitsprunggrube) oder läuft sich barfuß auf dem Rasen aus.

Sand – nur zwischen den Zehen, aber nicht im Getriebe

Mal ehrlich: ich liege am liebsten im Sand und relaxe. Aber der Sand ist auch ein toller Trainingsuntergrund. Wer kennt es nicht selber – gerade im Urlaub und eine ordentliche Erkundungstour am Strand gemacht. Und Abends schmerzen die Waden. Ganz einfach, weil die Muskulatur barfuß deutlich mehr Halte- und Stabilitätsarbeit leisten muss. Und dazu gesellt sich noch die Tatsache, dass Sand nur bedingt einen festen Untergrund bei Fußaufsatz und -abdruck bietet. Da sind deine Füße ganz schön gefordert. Leichte Schuhe mit einer flachen Sohle bieten hier einen Schutz vor Muschelschalen oder anderem Unrat.

Trails – deine Laufterrain, wo viel andere umdrehen

Waldwege und Geländepassagen in bergigem Gelände – neudeutsch auch Trails genannt – haben viele Reize. Oftmals erlebt man auf ihnen die Natur auf ganz andere Art. Ruhe, frische Luft, Flora und Fauna bieten besondere Erlebnisse. Auch für die Füße. Denn das Balancieren über Steine und Wurzeln in Abwechslung mit bemoostem Boden oder Matsch aktiviert die Propriozeptoren und diese informieren dein Gehirn über jede Unebenheit. Geröllfelder, Schnee und Eis, Bachläufe, Schlamm – die verschiedenen Trailbedingungen stellen hohe Ansprüche an deine Schuhe. Sie sollten Schutz bieten – sowohl vor Wurzeln und Steinen als auch vor dem Eindringen von Schmutz. Oftmals befindet sich in der Sohle ein verstärktes Element, damit sich nichts durch die Sohle drückt. Membranen im Obermaterial und hochgeschlossene Bootiekonstruktionen verhindern, dass Wasser und Dreck in den Schuh gelangen. Damit du nicht durch die Kurven rutschst, jedes Hindernis bezwingst und deine Power bergauf und bergab auf die Trails bringst, sollte der Schuh ein griffiges Profil bieten. So steht deinem Laufabenteuer abseits befestigter Wege nichts mehr im Weg. Heiße Kandidaten sind hier der Brooks Cascadia oder auch der On Cloudventure.

Wo erlebst du deine Laufabenteuer? Welche Laufuntergründe kommen am meisten unter deine Füße und welche Schuhe trägst du dabei am liebsten? Lass es uns wissen.


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Kategorien : Equipment Schuhe Trainingstipps


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