Richtig oder Falsch?

1. Die Belastung beim Laufen auf dem Laufband oder auf Feld- und Waldwegen bei gleicher  Geschwindigkeit und Steigung ist unterschiedlich.

Richtig! Die Belastung beim Laufen in der Natur ist definitiv höher. Outdoor ist man auf wechselnden Untergründen unterwegs, auf dem Band läuft man dagegen auf der Stelle, somit gibt es z.B. keinen Luftwiderstand. Außerdem haben die Laufflächen eines Laufbandes dämpfende Eigenschaften!

2. Bei extremer Belastung kann der Körper die zehnfache Schweißmenge absondern, bis zu zwei Liter pro Stunde.

Richtig! Bei einem trainierten Läufer kann die Schweißmenge auf das fünffache steigen, bis zu einem Liter pro Stunde. In Gebieten mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit (Gebirge, Winter) können sich diese Verluste über die Anreicherung der trockenen Atemluft verdoppeln.

3. Baumwolle in Laufbekleidung ist fürs Laufen eher ungeeignet, da der Schweiß nicht nach außen abgeleitet wird.

Richtig! Der traditionelle „Schweißaufsauger“ Baumwolle ist längst von der leichten Funktionsfaser abgelöst worden. Die aktuell  häufig verwendeten funktionellen Microfasern, leiten den Schweiß direkt vom Körper weg und halten den Sportler dadurch angenehm trocken.

4. Die Sprengung eines Laufschuhs gibt Auskunft über die Langlebigkeit des Modells.

Falsch! Die Sprengung bezeichnet die Höhendifferenz zwischen Ferse und Fußballen im Laufschuh.

5. Ein Laufschuh hat eine durchschnittliche Lebensdauer von rund 2000 Kilometern.

Falsch! Die durchschnittliche Lebensdauer von Laufschuhen beträgt 800km – 1200km. Sie ist u.a. abhängig vom Laufuntergrund, dem Läufer-Gewicht und seiner Lauftechnik. Auch die Art des Schuhs hat Einfluss auf die Lebensdauer – Wettkampfschuhe bzw. Minimalschuhe sind schneller „durch“ als stark gedämpfte Modelle.

6. Verschiedene Laufschuh-Modelle im Training zu nutzen stärkt langfristig die Muskulatur.

Richtig! Sportler die 3-4mal in der Woche laufen, sollten mindestens 2 Paar Laufschuhe besitzen,  bestenfalls sollten diese von verschiedenen Herstellern sein. Durch die unterschiedlichsten Technologien und Bauweisen, bekommt die Muskulatur  immer wieder neue Reize und wird dadurch langfristig gestärkt.

7. Die Überpronation bezeichnet ein übermäßig starkes Abknicken des Fußes in der Abrollbewegung nach außen.

Falsch! Bei der Überpronation knickt der Fuß in der Abrollbewegung übermäßig stark nach innen ab.

8. Kompressionsbekleidung fördert die Durchblutung und hat einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit und/oder Regeneration.

Richtig! Durch die Kompressionsbekleidung wird Druck von außen auf den Körper ausgeübt. Muskulatur und Bindegewebe können besser durchblutet werden.  Beim Laufen wird zudem die körpereigene Muskelvibration reduziert und die entstehenden Abfallstoffe – wie Laktat – werden schneller abtransportiert.

9. Nach intensivem Training oder Wettkampf ist man anfälliger für Infekte.

Richtig! Durch die Anstrengung sind Energiespeicher leer, das Immunsystem auf Hochtouren und die Muskeln gereizt. Infektionserreger können wie durch ein offenes Fenster eindringen. Deshalb ist es ratsam, sofort nach der intensiven Belastung in trockene Klamotten zu schlüpfen, Eiweiße, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien aufzunehmen und Ruhe zu suchen.

10. Die tschechische Lauflegende Emil Zatopek ist bisher der einzige Läufer, der bei Olympischen Spielen über 5.000m, 10.000m und auch im Marathon Gold holen konnte.

Richtig! Deshalb ist der Langstreckenläufer und mehrfacher Weltrekordler in der Tschechien auch ein Volksheld. Sein Markenzeichen beim Laufen war übrigens die heraushängende Zunge! 🙂


Kategorien : Gewinnspiele


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