Under Armour geht mit einem neuen Laufschuh an den Start und verspricht eine echte Innovation. Vorbild des Speedform waren BH’s und Raumanzüge – wie sich das anfühlt beschreiben unsere Laufexperten Martin und Peter.

Ein Textil wird zum Laufschuh?

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UA Speedform Men

Ich bin neugierig auf Neues  – und Under Armour hat mit dem Speedform definitiv eine Neuerung zu bieten. Infos hatte ich nicht viele, nur ein kleiner Flyer lag im Karton. Aber, wie bei allen Schuhen, wird er erstmal angezogen und am Fuß getestet. Schon in der Hand ist der Speedform sehr leicht und der erste Eindruck am Fuß bestätigt es. Was für eine Passform!

Ich muss dazu sagen – ich habe einen breiten Fuß. Hier drückt und stört nichts und der Speedform sitzt wie eine Socke an der Ferse und im Mittelfuß. Er gibt sich flach, flexibel und weich, ohne schwammig zu wirken. Der Fersenhalt ist gut, aber ganz anders als gewohnt. Also nehme ich doch einmal den Flyer in die Hand und studiere ihn. Da erfahre ich, dass Under Armour sich Inspiration bei Raumanzügen geholt und mit Innovationen aus dem Bereich der BH-Produktion kombiniert hat. So haben sie es geschafft, eine nahtfreie Fersenkappe herzustellen, die sich dem Fuß optimal anpasst. Ja, das spüre ich. Besser – ich spüre nicht den Druck, den Fersenkappen manchmal erzeugen. Alle Nähte im Schuh kommen ohne Stiche aus – sie sind getaped.

Der UA Speedform ist kein Schuh für den langen, ruhigen Dauerlauf. Er verleitet dazu, deutlich mehr Tempo zu machen als vorgehabt. Er ist flexibel und fordert den Fuß und die Beinmuskulatur. Ich komme bei flotten Einheiten auf befestigtem und trockenem Boden gut mit ihm zurecht und er macht Spaß. Passformtechnisch eine Bombe, aber meiner Einschätzung nach nicht für alle Läufer geeignet!

Under Armour und Laufschuhe? Das ist mir neu!

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UA Speedform Women

Beim ersten Anblick macht sich doch erst einmal Skepsis breit. Denn der Speedform sieht nicht aus wie ein Laufschuh und fühlt sich auch nicht so an. Der neue UA Speedform kommt mit sehr geringem Gewicht und wenig Sohlenmaterial daher. Nachdem der Schuh in der Hand gewogen und gebogen wurde, folgt der erste Trageversuch. Ergebnis? Reingeschlüpft, passt und sofort wohlgefühlt!

Im Vorfußbereich ist er von der Passform her für meinen schmalen Fuß etwas zu breit. Im Mittelfuß- und Fersenbereich sitzt er sehr gut. Hier kommt er mir sehr entgegen, da ich keine festen Fersenkappen mag.

Das Obermaterial des Speedform ist gewöhnungsbedürftig. Vom Griff erinnert es mich an Neopren. Sobald sich das Material nach einer Belastung wieder entspannt gibt es ein Geräusch von sich – das empfinde ich als störend.

Durch die flache Bauweise und der starken Rückmeldung des Speedform, wird aus meinem langsamen Lauf schnell ein Tempolauf und der macht mit dieser Rennsemmel richtig Spaß. Erstaunlicherweise läuft er sich viel komfortabler, als er auf den ersten Blick vermuten lässt. Zudem verfügt er genau über die Flexibilität, die ich mir bei einem Laufschuh dieser Kategorie wünsche. Das Sohlenprofil ist sehr spartanisch ausgefallen und somit ist der Schuh eher für Tempoläufe auf Asphalt oder Intervalle auf der Tartanbahn geeignet. Bei Nässe ist definitiv Vorsicht geboten.

Für weniger trainierte Läufer ist der Speedform nur bedingt geeignet. Der UA Speedform ist nach einer Eingewöhnungsphase ein toller Laufschuh für kurze, schnelle Einheiten, mit einer sehr guten Passform und einer nicht alltäglichen Optik.

Hier findet ihr weitere Informationen zum Speedform und könnt euch die unterschiedlichen Modelle anschauen: Under Armour Speedform bei RUNNERS POINT


Kategorien : Equipment Schuhe


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