Brustgurtlos glücklich und alles im Blick – der Forerunner 225 von Garmin ist eine Uhr für den aktiven Alltag. Garmin verzichtet hier auf den (für viele lästigen) Brustgurt und setzt auf optische Herzfrequenzmessung. Alles über den neuen Garmin Forerunner 225 mit Activitytracker erfahrt ihr hier.

Garmin_3

Was kann der Garmin Forerunner 225 – die erste Sportuhr von Garmin, die die Herzfrequenz nicht über einen Brustgurt erfasst, sondern über einen optischen Sensor am Handgelenk? Kann sie mir mehr Erkenntnisse über meine Lebensqualität, Schlaf, Kalorienverbrauch und Gewohnheitsmuster geben? Antworten auf diese Fragen und einen ersten Testeindruck geben wir euch hier im Blog!

Ihre größten Stärken:

  • brustgurtlose HF-Messung am Handgelenk
  • 24/7 ActivityTracking (Schlaf, Kalorienverbrauch, Schritte, Aktivitätsalarm)
  • großes und detailreiches Display
  • individualisierbare Anzeige
  • schnelle Erfassung der GPS-Satelliten

So funktioniert es – was hinter der Technik steckt

von Martin

Ich persönlich glaube, dass es tatsächlich nur eine Frage der Zeit war, bis eine der drei großen Marken für Herzfrequenzmessung und Trainingssteuerung einen Trainingscomputer mit brustgurtloser HF-Messung auf den Markt bringt. Spätestens Apples iWatch hat hier noch ihr Übriges dazu getan.

Garmin_1Aber der Forerunner 225 von Garmin ist kein Schnellschuss. Dazu ist er zu ausgereift. Denn Garmin greift auf die Technologie von Mio für den optischen HF-Sensor zurück. Mio hat diesen Sensor entwickelt und zur Marktreife gebracht. Diese brustgurtlose, optische Herzfrequenzmessung am Handgelenk ist sicher das Highlight des Forerunner 225. Hier wirft ein optischer Sensor Licht auf deine Haut und misst die reflektierte Lichtmenge. Daraus wird dann die Herzfrequenz errechnet.

Und kombiniert mit den Funktionen des Forerunner 220 ist die neue Sportuhr gut aufgestellt. Zudem punktet die Uhr auch mit den Eigenschaften aus dem Vivo-Line-up der Garmin Activitytracker. Herausgekommen ist ein Trainingstool, das mit seiner Funktionsfülle Lauf- und Fitnessenthusiasten begeistern wird.

Die Laufuhr punktet mit einem integriertem GPS- und Beschleunigungssensor, der deine Distanz- und Geschwindigkeitsdaten auch beim Hallentraining oder im Studio aufnimmt. Und dank des Activitytrackers hast du deine täglichen Aktivitäten immer im Blick – ob beim Laufen, Sitzen, Liegen oder Schlafen. Zudem ist der Forerunner 225 lernfähig – er setzt dir persönliche Tagesziele und passt diese an. So motiviert er dich zu einem aktiveren Lebensstil.

Über den Garmin Connect Webservice oder die Garmin Connect-SmartphoneApp kannst du die aufgezeichneten Daten anschauen und auswerten. Und natürlich kannst du sie auch von dort aus in den sozialen Medien teilen.

So, genug der Theorie. Lest selbst, was Peter und Björn für Erfahrungen mit dem Garmin Forerunner 225 gesammelt hat.

Erlebnisbericht: Schnell auf Sendung und farbenfroh

von Peter

Die ersten Kilometer mit dem neuen Garmin Forerunner 225 am Handgelenk sind gelaufen. Im Gegensatz zu meinem Garmin Forerunner 610 wirkt der Forerunner 225 optisch definitiv sportlicher. Er wird zwar keinen Designerpreis gewinnen, aber dafür finde ich die Möglichkeit, sich die Displayanzeige in verschiedenen Farben darstellen zu lassen, sehr sympathisch.

Von den Abmessungen ist der Forerunner 225 etwas größer (Display Ø 25mm) als mein 610er. Das hat den Vorteil, dass sich die angezeigten Informationen sehr gut und klar darstellen und ablesen lassen. Die Eingabe der Benutzerdaten und die gesamte Menüführung ist wie bei allen Garmin-Modellen sehr einfach.

Ich freute mich sehr darüber, bei meinen Testläufen endlich auf den lästigen Brustgurt verzichten zu können. Allerdings musste ich bei meinen ersten beiden Einheiten noch mal in den sauren Apfel beißen. Ich wollte ja schließlich Vergleichsdaten haben. Und der Forerunner 610 liefert ohne Brustgurt keine Herzfrequenzdaten.

Die Ergebnisse der Läufe ließen sich wie gewohnt auf Garmin Connect darstellen und waren dort mit farbigen Diagrammen unterlegt. Bei der Ø-Pace, der Distanz und den gemessenen Höhenmetern gab es keine nennenswerten Abweichungen. Bei den Daten der Herzfrequenzmessung waren kleine Abweichungen zu erkennen. Ich habe hier bei den folgenden Läufen mit dem Sitz der Sportuhr experimentiert. Sie sollte nicht zu locker sitzen und nicht am Arm herumrutschen. Mit dem richtigen und festen Sitz am Handgelenk ist die Herzfrequenzmessung vergleichbar mit meinem Forerunner 610.

Blog Garmin Forerunner 225_1

Fazit: Der Garmin Forerunner 225 ist ein Laufcomputer, der mich sehr anspricht. Das gut ablesbare Display, die ActivityTracker-Funktion und die Aufzeichnung und Darstellung aller wichtigen Daten machen den Garmin 225 sehr interessant. Sehr positiv ist, dass das lange Warten auf den Satellitenempfang ein Ende hat. Kurz nach dem Einschalten ertönt schon das GPS-Signal.

Außerdem kannst du die Uhr als persönlichen Lauftrainer nutzen, da du deine Trainings steuern und die daraus resultierenden Erfolge überwachen kannst. Die von Garmin erstmals am Handgelenk vorgenommene Herzfrequenzmessung liefert zudem alle wichtigen Vitaldaten, um meine Aktivitäten auf das nächste Level zu bringen.

Einfach und motivierend

von Björn

Mein Ziel ist es, mich stets sportlich weiterzuentwickeln. Und darum bin ich sehr glücklich, den Garmin Forerunner 225 testen zu dürfen.

Die Uhr hat mir auf Anhieb durch ihr Design und die von Garmin gewohnt einfache Menüführung gefallen. Die Einstellungen waren schnell von mir vorgenommen. Besonders klasse finde ich die individuellen Trainingsseiten. Für die Darstellung von Trainingsdaten stehen nämlich zwei konfigurierbare Seiten zur Verfügung. Jede Seite kann dabei bis zu drei Datenfelder enthalten. Also perfekt, um alle wichtigen Daten beim Laufen zu bekommen.

Im Gegensatz zu meinem Garmin Forerunner 10 mit vier Tasten hat der 225 fünf Tasten – dies erleichtert die Menüführung nochmal. Der Forerunner 225 ist durch sein geringes Gewicht und das bequem sitzende Armband angenehm am Handgelenk zu tragen. Ein Highlight ist der auf der Unterseite der Uhr verbaute optische Herzfrequenzmesser. So fällt der – für mich – lästige Brustgurt weg und ich empfinde das Laufen als noch angenehmer.

Ich habe festgestellt, dass die Uhr fest und korrekt am Handgelenk sitzen muss. Sie muss deshalb genau aufliegen, um exakte Werte darstellen zu können.

Fazit: Die Uhr hilft mir, mein Training zu optimieren und sportliche Ziele zu erreichen. Das Menü ist einfach in der Einstellung, so dass man flott loslegen kann. Dank der vielen Funktionen, wie z.B. dem ActivityTracker oder der Herzfrequenzmessung am Handgelenk, kann man die Uhr auch im Alltag als Fitness-Armband  einsetzen und so seine persönlichen Aktivitäten überwachen.

Mehr Informationen zur Garmin Forerunner 225 und ein Beratungsvideo findet ihr unter www.runnerspoint.com


Kategorien : Equipment Zubehör


Die Forerunner 225 ist tatsächlich eine tolle Uhr und gute Alternative zu den Sportuhren mit Brustgurt. ABER – was tun im Winter? Dann trage ich meine Sportuhr AUF dem Handschuh oder AUF dem Ärmel der Jacke. So ließe sich die HF jedoch nicht messen …

Hallo Bernd!

Da stellst du genau die richtige Frage: Was tun im Winter? Ich hatte persönlich das Glück, die adidas Smart Run mit optischem Herzfrequenzsensor am Handgelenk letzten Winter testen zu können und habe mir auch so meine Gedanken gemacht. Bei mir lief es nachher darauf hinaus, dass ich einen Laufhandschuh mit breitem Bündchen hatte und dieses über die Uhr ziehen konnte. So hatte ich sie weder über der Jacke noch über dem Handschuh. Zudem konnte ich auch meine Laufjacke so „zurechtziehen“, dass das Uhrendisplay freiblieb und ich weiterhin meine Herzfrequenz messen konnte. Vielleicht haben ja noch andere Leser unseres Blogs Ideen?

Mit sportlichen Grüßen,

Martin

Hallo Bernd, im Winter kannst du den Forerunner auch auf dem Ärmel tragen, denn die Uhr kann die HF bei Bedarf auch von einem Garmin Brustgurt „verwerten“.

Hallo Thorsten, vielen Dank für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass die Uhr auch mit einem zusätzlichen Brustgurt funktioniert. Dann ist dieses „Manko“ im Winter praktisch auch erledigt. Einzig der Mehrpreis für den Gurt bleibt ein Kriterium. Viele Grüße, Bernd

Was passiert eigentlich wenn ich Rennrad fahre, den Forerunner und den Edge benutze, habe ich dann die Wegstrecke 2x zurück gelegt oder können die beiden miteinander kommunizieren ? Sprich die Pulswerte an den Edge senden etc.

Hallo Daniel!

Soweit ich weiß ist es nicht möglich die Herzfrequenzwerte vom Forerunner an den Edge zu senden. Auch in den Handbüchern der Geräte ist es nicht beschrieben. In der Auswertung bei Garmin Connect bekommst du für jedes Gerät eine einzelne Auswertung und hast dementsprechend dort die Möglichkeit, die Daten zusammenzufassen. Da es bei dem Forerunner 225 keinen „speziellen“ Radmodus gibt, wird die Wegstrecke als „Lauftraining“ aufgezeichnet. Somit hast du die Wegstrecke doppelt, da der Edge diese ja als Radstrecke aufzeichnet. Ausprobiert habe ich dies nicht, da ich keinen Edge habe, aber beim Laufen mit zwei Forerunnern werden beiden Datensätze einzeln aufgenommen und angezeigt.

Mit sportlichen Grüßen,
Martin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

* *

Angemeldet als . Abmelden »