Die vierte Kerze ist angezündet, die Geschenke fertig verpackt und die nächsten drei Tage so geplant, dass das Weihnachtsfest absolut stressfrei wird und noch genug Zeit für den Sport bleibt. Für wen sich dieses Szenario wie ein Weihnachtsmärchen anhört, der findet vielleicht im Blog die ein oder andere gute Idee, um dieses Märchen für sich wahr werden zu lassen. Wer sein Weihnachtsfest bereits märchenhaft vorbereitet hat, der darf trotzdem lesen, um sich die ganze freie Zeit bis zum Fest entspannt zu vertreiben!

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5 Gänge vs. 5 Köche

Klar, Weihnachten mit Familie und Freunden am Tisch sitzen und gemütlich essen, das ist zumindest für mich, aber wahrscheinlich auch für viele von euch, ein wesentlicher Bestandteil des Festes. Aber was für die Eingeladenen gemütlich ist, kann für dich als Gastgeber echt in Stress ausarten, wenn du dir zu viel vorgenommen hast.

weihnachten-geniessen_tischPlakativ formuliert:  5 Gänge am Heiligabend müssen nicht sein! Während einige zwecks Stressfreiheit direkt zu Kartoffelsalat und Würstchen greifen – was im Übrigen auch sehr lecker ist – oder das gute Fondueset aus dem Schrank befreien, bin ich dazu übergegangen, den Heiligen Abend mit den Gästen direkt in der Küche zu beginnen. Bei einem leckeren Kochwein und guten Gesprächen macht das gemeinsame Schnibbeln und Rühren wirklich Spaß und ist überhaupt kein lästiges To-do. Und wenn man es geschickt angeht, kann man sich zwischen dem Kochen und dem Essen, während sich die anderen um die Tischdeckerei und -deko kümmern, auch noch mal schnell eine halbe Stunde auf die Strecke begeben – allein oder mit anderen geschickten Gästen(!) – und vor dem großen Schlemmen noch eine Laufrunde drehen. Ach ja, und was ihr kocht ist letztendlich egal und eurem Geschmack überlassen. Lasst euch ruhig mal gehen: löst nicht das Fett von der Gans und langt beim Dessert ruhig reichhaltig zu – Kalorienzählen stresst beim Genießen doch wirklich nur!

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„Unterm-Baum-Hockerei“ vs. „Gemeinsame Rausgeherei“

Früher, als ich Kind war, da sah Weihnachten immer so aus: Heiligabend kamen Oma und Opa väterlicherseits und Tante und Onkel mütterlicherseits zu uns. Dann am ersten Weihnachtstag ging es zu Oma und Opa mütterlicherseits, wo der Rest der Großfamilie uns erwartete. Und dann, am 2. Weihnachtstag, haben uns immer noch mal die Großeltern, die schon am Heiligabend bei uns waren, zu sich eingeladen, um uns lecker zu bekochen. Zeit zum Rausgehen oder gar kicken – damals meine bevorzugte Sportart – war da nicht, weil man ja immer mit diversen Leckereien unter dem Baum versammelt blieb.

weihnachten-geniessen-spazierenHeute will ich das nicht mehr. Ich will auch nicht alleine feiern, aber wenn das „Von-Baum-zu-Baum-Hopping“, die einzige Bewegung ist, die ich während der Feiertage bekomme und ich keine ruhige Minute für mich habe, dann kann Weihnachten von mir aus auch gerne ausfallen. Also bin ich irgendwann eben dazu übergangen, Familie und Freunde zumindest an Heiligabend oder einem der Feiertage zu mir einzuladen und habe da folgende „Programmpunkte“ am Start: das gemeinsame Kochen (s.o.), ein ausgedehntes Essen, eine gemütliche Bescherung und danach auf jeden Fall einen längeren Spaziergang durch die Nacht – oder eben den Nachmittag, wenn es einer der Feiertage ist. Und an den Tagen, wo ich eingeladen bin, bleibe ich nicht vom Frühstück bis zum Mitternachtssüppchen, sondern lasse mir immer noch genug Zeit zum Laufen oder für andere Workouts, zum Lesen oder einfach zum Abhängen.

Also, ich freue mich auf die Feiertage, denn ich erlebe sie in den letzten Jahren immer als sehr wertvolle Tage, an denen ich entspannte und schöne Stunden mit nette Menschen und mit mir selbst verbringe, mehr Zeit zum Sporttreiben habe als im Alltag und sich irgendwie alles rund und gut anfühlt – auch der gut gefüllte Bauch!

In diesem Sinne: Euch ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest!


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Kategorien : Erlebnisberichte & Events


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