Das Jahr 2018 befindet sich noch in den Kinderschuhen, da haben schon einige ihre Vorsätze fürs neue Jahr gebrochen. Oder sogar ihre Wettkampfplanung über den Haufen geworfen. Wieder andere haben sich gar nichts vorgenommen. Aber da sind auch die Menschen, die sich Gedanken machen, was sie 2018 antreibt und motiviert und sich ehrgeizige Ziele setzen. Wie facettenreich das sein kann, dass lest ihr hier.

Alles neu macht das Jahr 2018 (von Martin)

Puh, ich bin 2017 in einigen Sachen nicht aus dem Quark gekommen. Und mein Wettkampfplanung konnte ich auch nicht so durchziehen, wie ich wollte. Schaffe ich das endlich 2018? So – oder ähnlich – ging es mir die letzen Tage 2017 und die ersten Tage 2018 durch den Kopf. Aber ich möchte nicht den Kopf in den Sand stecken, mich vergraben oder unerledigten bzw unerreichten Zielen nachtrauern. Möglicherweise waren sie einfach zu hoch gesteckt. Vielleicht haben die Lebensumstände mir Knüppel zwischen die Beine geworfen. Oder habe ich mich überschätzt, überfordert, selbst auf den Arm genommen? Rückblickend findet sich eine Antwort, aber mit der beschäftige ich mich nicht allzu lange – ich will nach vorne schauen. Ich möchte mich entwickeln.

Ich muss neue Pläne schmieden

Da Stillstand Rückschritt bedeutet – in fast allen Lebensbereichen – aber zuviel Druck und zu hohe Ansprüche Motivationskiller sein können, sieht meine Trainingsplanung 2018 ganz anders aus als die letzten Jahre. In den letzten Jahren habe ich mir spätestens Anfang Dezember Gedanken gemacht, was ich wann und wo sportlich in meinem Kalender stehen haben will.

Ein abwechslungsreicher Mix ohne großen Plan

2018 ist anders. Nur ein Termin steht (wenn nichts dazwischen kommt) – der alljährliche Triathlon bei mir um die Ecke. Das ist eine Volksdistanz, die ich mit meinem normalen Trainingspensum abdecken kann. Okay, vorher wird auch etwas Tempo gemacht und diesmal auch das Schwimmtraining nicht vergessen. Aber ein paar flottere Läufe finden eh regelmäßig statt – ich steh nämlich auf 10 x 200m Intervalle (natürlich nur beim Laufen).

Neue Wege – und neue Trainingstools – entdecken

Zudem gönne ich mir ein Bike-Fitting, um auch mal länger bequem auf dem Rad zu sitzen und die ein oder andere längere Ausfahrt am schönen Niederrhein zu machen. Rad- und Schwimmtraining haben im November & Dezember 2017 schon Fahrt aufgenommen – neuem Equipement, neuer Trainingstools und Trainingsbegleitung im Wasser sei Dank. So ist eine gesunde Mischung von verschiedenen Sportarten Grundlage für einen hoffentlich gelungenen Start in ein sportliches Jahr 2018.

Und ich freue mich auch, wenn ich zur Abwechslung die kleine gelbe Filzkugel zusammen mit meinen Arbeitskollegen übers Tennisnetz schlage – auch wenn er mir die Bälle um die Ohren prügelt. 2018 hat also bezüglich meiner Wettkampfplanung noch viel Luft nach oben.

Ohne Plan? (von Peter)

Anfang 2017 hatte ich mir vorgenommen einfach mal ohne Wettkampfplanung ins neue Jahr zu gehen. Ich wollte mich spontan für diverse Läufe anmelden und diese einfach nur genießen. Doch es sollte ganz anders kommen. Nach fast 20 Jahren im Wettkampfmodus habe ich letztes Jahr kein Rennen absolvieren können. Ständig Beschwerden im Hüft-/Beckenbereich zwangen mich dazu, meine Laufumfänge zu reduzieren und schon bei meinen Trainingsläufen Dehn-und Gehpausen einzulegen. Nach einigen Wochen „Frustschieben“ und zahlreichen Arztbesuchen – ohne Diagnose und Abhilfe – habe ich angefangen, das Beste aus der Situation zu machen. Ich habe meine Laufumfänge auf 30-45min. reduziert und viele Intervalle eingebaut, die ich erstaunlicherweise relativ schmerzfrei absolvieren kann. Meine bevorzugte Einheit sind hier 200m Intervalle auf der Bahn mit 200m Trab-oder Gehpausen. Diese Einheit ist auch sehr von Vorteil für meine zweite Leidenschaft, dem Tennisspielen.

2018  – und nun?

Da der Frust mittlerweile verflogen ist, gehe ich wieder sehr motiviert ins Jahr 2018. Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich vom Ultraläufer zum „ Kurzstreckler“ geworden bin. Ich freue mich auf das Intervalltraining auf der Bahn, das ich regelmäßig ein- bis zweimal in der Woche machen werde. Durch lange Radausfahrten werde ich versuchen, meine Grundlagenausdauer zu behalten. Meine Wettkampfaffinität werde ich mit einigen Leistungsklassenturnieren und den Meisterschaften im Tennis befriedigen – denn ohne Wettkämpfe geht bei mir gar nicht. Und vielleicht, wenn ich fleißig und regelmäßig mein Krafttraining und meine Dehnübungen absolviere, sehen wir uns doch noch bei einem 5er oder 10er auf der Laufstrecke wieder. Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

 

Wer doch etwas strukturierten rangehen und einige Tipps für eine Trainings- und Laufeventplanung haben möchte, der wird hier fündig: https://blog.runnerspoint.com/laufen-2017-tipps-fuer-deine-saisonplanung/

 

Aber eins bleibt für alle gleich: Viel Spaß beim Sport und auf in ein verletzungsfreies Jahr 2018!


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Kategorien : Trainingstipps


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