Mittlerweile hat man auch im Profisport erkannt, wie wichtig es ist, das Training der Faszien im Trainingsplan aufzunehmen. Ein gezieltes Faszientraining gilt als leistungssteigernde Ergänzung zum täglichen Kraft-und Ausdauertraining. Du wirst feststellen: desto elastischer und trainierter dein Bindegewebe ist, umso wohler wirst du dich fühlen und schmerzhafte Verspannungen werden verschwinden.

 

Beim Dehnen vor oder nach dem Sport wird nur die Länge der Muskeln angesprochen, während beim Training mit der Faszienrolle die Spannung der Muskulatur verändert wird. Die Faszien überziehen deinen Körper wie ein elastisches, feinmaschiges Spinnennetz. Häufig kommt es zu Verklebungen im Gewebe. Gründe dafür sind meist Flüssigkeitsverlust, falsche oder zu wenig Bewegung. Das Training mit einer Faszienrolle, z.B.der Blackroll,wirkt dem entgegen.

Regelmäßige Übungen lösen die Verklebungen im Bindegewebe.

Ein weiterer Mehrwert ist, dass du die Massagerolle auch für Gleichgewichts- und Kräftigungsübungen nutzen kannst. Ich nehme sie gerne mit auf Reisen, da sie sehr gut als mobiles Fitnessgerät funktioniert. Nach intensiven Trainingseinheiten oder Wettkämpfen unterstützt das Rollentraining sehr effektiv deine Muskelregeneration.

Das Prinzip der aktiven Regeneration

Die Faszienrolle funktioniert dabei nach dem Prinzip der aktiven Regeneration: Bewegung und Druck der Selbstmassage lösen Muskelverspannungen und Verklebungen im Bindegewebe, steigern die Durchblutung und machen so Muskeln und Bindegewebe elastischer und widerstandsfähig gegen Belastungen. Zudem wird die Abführung von Stoffwechsel-Abbauprodukten beschleunigt. Auch im Alltag macht sich dieser positive Effekt schnell bemerkbar. Beim Training werden die verklebten Faszien durch das Rollen über den Schmerzpunkt oder dem Verharren auf der schmerzenden Stelle bearbeitet. Die Intensität steuerst du individuell über das Verlagern deines Körpergewichts. Hier zeigen wir dir einige Übungen mit den du verschiedene Körperregionen trainieren kannst:

Schulterübung im Liegen

Das Faszientraining für deine Schultern sollte vor allem Verspannungen sowie Schmerzen in diesem Bereich lindern. Ein Fünftel bis ein Zehntel des eigenen Körpergewichts sollte der Körper im Rumpfbereich aushalten können. Je häufiger du die Übungen wiederholst, desto eher befindest du dich im Wohlfühlbereich.

 

 

 Rückenübung im Liegen

Rückenschmerzen – ISG Blockaden usw. – sind mittlerweile die Volkskrankheit Nummer eins. Bei dieser Übung werden vor allem Verspannungen massiert und gelöst. Auch die Brustwirbelsäule wird wieder elastischer. Eine Übung, die gerade für Menschen mit sitzender Tätigkeit zu empfehlen ist.

 

 

Faszientraining für die Arme

Schmerzen im Ober- und Unterarm sind mittlerweile weit verbreitet. Aufgrund einseitiger Belastung leiden viele Menschen unter einem Tennisarm, Golfarm oder dem RSI-Syndrom (Sekretärinnenkrankheit). Ein gezieltes Faszientraining  kann hier für Abhilfe sorgen. Mit der kleinen Faszienrolle kannst du sogar im Büro für Entlastung sorgen.

 

 

Faszientraining für die Oberschenkel

Du willst etwas für dein Bindegewebe tun, die Oberschenkel straffen oder Muskeln am Oberschenkel aufbauen? Faszientraining ist hier eine sinnvolle Ergänzung  und lässt sich guten mit einem Krafttraining  kombinieren.

 

 

 Übungen für die Waden

Wenn du den ganzen Tag auf den Beinen warst oder eine fordernde Trainingseinheit absolviert hast, dann können deine Waden unangenehm „zumachen“. Dann kommt es häufig zu schmerzhaften Wadenkrämpfen. Durch gezieltes Faszientraining in Verbindung mit gesunder Ernährung lassen sich die schmerzhafte Krämpfe vermeiden.

 

 

Aus eigener Erfahrung können wir den Gebrauch einer Faszienrolle nur empfehlen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn ihr uns von euren Erfahrungen mit der Faszienrolle berichten würdet. Viele weitere Übungen findet ihr auf den Seiten der Faszienrollenhersteller.


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Kategorien : Fitness Gesundheit Trainingstipps


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